Hör auf zu warten!

Wenn du nichts änderst, verändert sich nichts

Nachdem wir neulich auf Instagram einen Post zum Thema „Wie sich einfach nichts ändert, wenn du nichts änderst” gepostet haben, der abging wie Schmidt’s Katze, war klar, hier zu müssen wir unbedingt mal eine Podcast Folge machen.

Denn wie schön ist es, dass wir das alles in der Theorie wissen, so oft dann aber doch nicht in die Pötte kommen, weil Veränderung auch oft mit Ungewissheit, Angst und Komfortzone verlassen zu tun hat.

Aber heute, beißen wir gemeinsam in den sauren Apfel und stellen uns unserer rosigen Zukunft.

Ehe wir loslegen, ein kurzer Hinweis: Nächste Woche werde ich einen Online Workshop halten mit dem Titel „Von Chaos zu Klarheit – Mit Strategie ins 6-stellige Online Business”.  Das passt wunderbar zu dieser Folge hier. Denn so viele wollen ein Online Business rocken, wissen vor all den To Dos, von denen man überall hört, aber gar nicht wo anfangen und verändern dann am Ende nichts. Weil: Schockstarre.

In diesem Workshop gehen wir auf die wirklich wichtigen Steps ein, die den Unterschied machen, ob aus dem Business Baby ein wirkliches Unternehmen wird. Wenn du da genau so on fire bist wie wir, dann kannst du dich kostenlos anmelden auf https://byjohannafritz.de/dabei

Am Ende werden wir auch wieder eine Live Q&A am Start haben und ja, auch etwas zu unserem Programm Online Durchstarten erzählen. Volle Transparenz hier.

Also: byjohannafritz.de/dabei – ich freu mich schon ganz doll darauf mit dir all das Chaos zu entwirren.

Denn wie schon erwähnt, geht es darum das du überhaupt erst anfängst.

Jede von uns hat Träume und Ziele. Wir wissen alle mittlerweile wie wir eine Jahresplanung machen. Wir wissen alle, dass wir anfangen müssen unsere Komfortzone zu verlassen, damit wir dahin kommen, wohin wir wollen. Und da hat jeder andere Vorstellungen. Keine davon ist falsch oder richtig.

Das, was du willst, ist perfekt für DICH. Oft geht es ja hier schon los. Das andere das völlig irrsinnig finden und du beginnst an dir und deinen Zielen selbst zu zweifeln. Schon hat man Kopfkino, was alles im schlimmsten Fall passieren könnte, oder? Denken wir nicht alle viel öfter darüber nach was alles schiefgehen kann, als darüber was alles gut gehen kann? Irgendwie fehlt uns da die Vorstellungskraft.

Das geht ja schon als Kind los. Da bist du im Kletterbaum auf dem Weg nach ganz oben und die Eltern schreien gleich zu Beginn über den ganzen Spielplatz rüber „Pass auf! Du könntest runterfallen!” Während das Kind nur den Baumwipfel über sich sieht und weiß, dass es da hochkommt.

Was ich sagen will: Alles ist gut. Denn weißt du was? Du bist erwachsen und niemand kann dir sagen was du zu tun hast oder lieber sein lassen solltest. DU triffst deine Entscheidungen. Und ja, vielleicht sollten wir die Kids einfach mal machen lassen, statt sie ständig zu bremsen.

Du bist der Durchschnitt der fünf Personen, mit denen du dich am meisten umgibst

Also, schau dich erst einmal um: Wer bremst dich? Du kennst dieses „Du bist der Durchschnitt der fünf Personen, mit denen du dich am meisten umgibst”. Es müssen nicht einmal fünf sein. Es reicht schon eine, die dir ständig sagt „Du kannst das nicht, du bist nicht gut genug, du könntest fallen!”

Oftmals ist diese eine Person niemand anderes als du selbst.

Hör dir mal bewusst den lieben langen Tag zu. Wie oft findest du Ausreden, um irgend etwas nicht zu starten? Ganz egal auf welchem Level. Ich meine, glaube nicht, dass das irgendwann aufhört. Klar, die Komfortzone vergrößert sich, aber du wirst immer wieder vor neuen Herausforderungen stehen und dann entweder Gründe dafür oder dagegen finden. Viel zu oft gewinnen die Gründe dagegen und dein Kopf findet die kreativsten, wunderbarsten Ausreden. So kreativ, dass du sie selbst nicht als Ausreden erkennst.

„Es ist gerade nicht der richtige Zeitpunkt, weil [ ].”

„Aktuell bin ich ein bisschen knappe bei Kasse, als bilde ich mich lieber nicht weiter.”

„Ich bin noch nicht gut genug, um [ ] zu tun.“

„Wenn soll das denn interessieren?”

„Es gibt schon zu viele andere, die das Gleiche machen wie ich.”

„Ich habe keine Ahnung von der Technik. Ich war schon immer schlecht mit solchen Dingen.”

„Wenn dieses Event ist, wollte ich eigentlich etwas anderes tun.”

Am Ende kommt es auf Folgendes raus.

  1. Du hast einfach Schiss. Das meine ich gar nicht wertend. Was meinst du wie oft ich Schiss habe? Aber so richtig. Oft ist das aber der Indikator dafür, dass wir hier an dem Rand unserer Komfortzone stehen und nicht wissen, was sich dahinter so verbirgt.
  2. Wenn du die Angst noch nicht überwindest: Bist du vielleicht einfach noch nicht so weit. Auch nicht schlimm. Aber es wird auch in drei Jahren nicht einfacher sein.

Und damit sind wir mitten im Thema, wenn du nichts veränderst, verändert sich auch nichts. Vollkommen logisch. Und doch handeln wir so oft nicht danach.

Du willst eine Community aufbauen? Dann zeig dich da draußen.

Du willst ins Frühstücks-Fernsehen? Schreib sie an. Woher sollen sie von dir wissen?

Du willst ein Online Business auf- und ausbauen? Melde dich zu unserem Webinar an. Haha. Sorry, der musste sein.

Du kannst heute die Entscheidung treffen all die Zweifel bei Seite zu schieben und etwas zu verändern.

Schaue dir die Podcastfolge „Hör auf zu warten“ auch als Video an!

Du musst deine Komfortzone verlassen, um sie zu erweitern

Dieser Post, den ich Eingangs erwähnt habe… da war oben ein Screenshot eines Videos von mir aus 2013 zu sehen. Unten einer aus 2019. Ich sehe anders aus. Es kommen andere Vibes rüber. Und doch bin beides ich. Dieses Video in 2013, da hatte ich noch Null mit Online Business zu tun. Das war ein Vorstellungsvideo von mir in einem Zeichenkurs, den ich als Teilnehmerin mitgemacht habe. Du würdest mich nicht wieder erkennen. Wie ich spreche!!! Wenn ich das Video sehe, ich zeig es dir auch im Workshop, denke ich mir jedes Mal: Wer ist diese Person? Warum spricht sie so leise? Wovor hat sie Angst? Das bin ich?

Und gleichzeitig ist sie, also ich, damals den Schritt gegangen und hat „Hallo” auf Video gesagt. 2013 war noch nix mit Livestreams und Video Content auf allen Kanälen. Das kam erst im Sommer 2015 auf. Heute ist das normal, damals nicht.

Aber von wegen Veränderung: Das war ein Schritt. Das war Komfortzone verlassen.

Fast forward 2015 zu meinem ersten Livestream, bei dem ich gezittert habe wie doof.
Fast forward heute, wo du mich Nachts wecken kannst und ich mach nen Livestream zu egal welchem Thema.
Ich und auf der Bühne sprechen? Ich habe damals Schulreferate gehasst. Habe ich mich verhaspelt (tue ich heute noch, aber es gehört halt zu mir) oder einen roten Kopf bekommen. Passiert heute seltener, gehört aber eben auch zu mir.
 

Wäre ich nicht ständig kleine Schritte gegangen und würde ich heute nicht ständig neue Schritte gehen, wäre Stillstand. Nichts würde sich verändern. Meine Träume kommen nicht alleine zu mir.

Wenn meine Große meint „Mama, wir sollen Lotto spielen, dann können wir Millionär werden”, sag ich „Ich mach das lieber selber. Erstens hab ich es dann selber in der Hand und zweitens weiß ich dann wie es funktioniert.”

Du hast dein Leben, dein Business selbst in der Hand

Du hast alles selbst in der Hand. Nur steht uns diese Logik, unser ach so schlaues Köpfchen, dass uns vor all den Gefahren bewahren will, immer wieder im Weg. 

Ein anderes Beispiel. Neulich poppte ein Post auf IG auf, den ich auch in der Story geteilt habe: 

Vor 23 Jahren…

… war JK Rowling pleite.

… hat Jeff Bazos Burger bei McDonald gedreht

… hat Walt Disney Insolvenz angemeldet.

… war Barack Obama Community Organizer

Ich finde, so etwas macht Mut. All die ganz Großen, die es nach unserer Kultur her „geschafft” haben, waren vor zwei Jahrzehnten auch ’ne ganz normale Nummer. Aber sie haben angefangen. Hätten sie nur dagesessen und Däumchen gedreht und auf dem Sofa vor sich hin geträumt, hätten sie nie das erreicht, was sie geworden sind.

Und weißt du was? JK Rowling konnte nicht wissen, wie viel Millionen Bücher sie verkaufen würde, dass es einen Harry Potter Themenpark gibt, dass Eltern ihre Kinder nach den Hauptcharakteren benennen. Aber sie hat angefangen zu schreiben und hat es versucht. 

Also fang doch einfach an. 

Ich fand es neulich sehr erfrischend, als ich bei Hermann Scherer Live war und er irgendwann meinte, dass er nie einen Businessplan gehabt hat. Er hat halt einfach angefangen. Ich hab auch nie einen Businessplan gehabt.  Ich mach einfach. Was soll ich die Zeit mit all der Planung verschwenden? Ich weiß, wo ich hin will, also leg ich los und schaue dann, was passiert. Denn egal wie viel du planst, es kommen immer Situationen und Möglichkeiten, die du gar nicht vorab auf dem Schirm haben KANNST!

Klar musst du dich damit beschäftigen, wie das was du tun möchtest so in etwa funktioniert. Bei der Online Business Geschichte hatte ich mir damals in 2015 z.B. einen Online Coach mit ins Boot geholt. Was soll ich mir das alles selber zusammensuchen? Ich wollte loslegen. 

Einfach mal machen – du kannst im Business nicht alles planen

Aber nehmen wir mal unser E-Mail Marketing & CRM Programm Active Campaign. Da gibt es so eine Funktion, die nennt sich „Deals”. Sorry, wenn es jetzt ein wenig technisch wird. Aber der Podcast heißt ja nicht umsonst #OnlineBusinessGEEKS.

Bei Deals denke ich gleich an Verkäufe und habe lange darüber nachgedacht, was ich damit anstelle. Also habe ich mal unsere Produkt-Leiter angelegt. Wann immer jemand einen „Deal”, also z.B. „Newsletter angemeldet”, „Workshop angemeldet”, „Online Durchstarten” angemeldet, erreicht hat, kommt der Kontakt in die entsprechende Spalte und rutscht dann, so der Plan, nach und nach eine Stufe weiter. 

Als ich die Spalten aber angelegt habe, fiel mir auf, ich kann das auch ganz anders nutzen. Jetzt ist es z.B. so, dass jeder neue Kontakt, der ALLE fünf Onboarding E-Mails gelesen hat, in Spalte 1 landet: Alle Onboarding Mails gelesen. Diesen Personen schicke ich dann ein Video, mit dem ich sie noch einmal Willkommen heiße und dass sie mir immer gerne schreiben können, damit das Ganze ein Dialog und kein Monolog wird.

Dann fiel mir auf, dass einige daraufhin antworten. Die Beziehung wurde also noch weiter gefestigt. Da dachte ich mir, lege ich doch eine weitere Spalte an mit „persönlicher Kontakt oder hat geantwortet“. Denn so sehe ich visuell, was abgeht.

Worauf ich mit diesem Beispiel hinaus will: 

Habe ich die Struktur vorher geplant? Nein. Ich habe angefangen und dann danach die Struktur entsprechend den Ergebnissen aufgebaut.

Und weißt du was? Vielleicht ändere ich das in ein paar Wochen wieder. Und das ist okay. 

Es gibt zwei Dinge, die ich dir mitgeben will:

  1. Du musst anfangen, sonst ändert sich NICHTS.
  2. Du musst ausprobieren. Sei mutig genug, Neues zu probieren und es auch wieder fallen zu lassen. Das nennt sich auch Growth Hacking. Ganz vieles ausprobieren, testen, analysieren, optimieren oder eliminieren.

Hermann Scherer meinte auf seiner Veranstaltung noch „Das Leben ist ein Arbeitstitel”: Hell YES! Wie recht er hat. Also fang an dein Leben, dein Online Business wie einen Arbeitstitel zu behandeln. Lerne auf dem Weg und werde besser. Aber geh los.

Und damit beende ich diese Folge. In der Hoffnung, dass du los geht’s. Egal vor welcher Herausforderung du stehst.

Wenn dir mein Workshop von Chaos zu Klarheit dabei helfen kann, bin ich on fire. Anmelden geht auf byjohannafritz.de/dabei

Mach es gut.

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