Dein Onlineprodukt erstellen und verkaufen das Freebie by Johanna Fritz

Sichere dir kostenlos das Freebie und lerne, wie du Schritt für Schritt deinen Onlinekurs erstellst und an deine Community verkaufst!

Wie viel kostenlosen Content soll ich teilen?

Wie viel kostenlosen Content soll ich rausgeben und ab wann darf ich für meinen Content auch Geld verlangen?

Jetzt gleich.

🚨 Vielleicht gehen bei dir jetzt alle Alarmglocken an:

  • Ich habe doch noch keine große Community.
  • Wer will schon etwas von mir kaufen?
  • Ich bin noch nicht wirklich eine Expertin oder ein Experte auf meinem Gebiet, also darf ich noch nicht verkaufen.
  • Ich muss erst noch XYZ, dann bin ich bereit zu verkaufen.

Das Ding ist: Du bist für all diejenigen bereits eine Expertin, die einige Schritte hinter dir sind und wissen wollen, was du getan hast, um dort hinzukommen, wo du jetzt in diesem Moment bist.

Du selbst bist es, die sich noch nicht als Expertin sieht, oder? Die Frage ist hier: Warum nicht? Was müsste passieren, damit du dich so fühlst? Es wird immer jemanden geben, der weiter ist, der oder die mehr weiß. Schmälert das deshalb deine Expertise? Nicht im Geringsten! 

Und soll ich dir was sagen? Diejenigen, die am Anfang stehen, lernen oft viel lieber von denen, bei denen noch nicht alles so geleckt und perfekt ist. Warum? Weil sie sich dir dann eher anvertrauen, als bei jemandem, der oder die so viel Autorität hat, dass sie schon wieder einschüchternd ist. Weil es nach außen so aussieht, als würden sie nie Fehler, sondern alles perfekt machen. Dadurch fühlt man sich oft noch kleiner, als dass es einem hilft. Jeder Mensch ist anders, jeden treibt etwas anderes an. Es gibt Menschen da draußen, die warten darauf, dass DU rausgehst. So wie du JETZT bist.

Sprechen wir in dieser Podcastfolge also darüber …

… wie viel Content du kostenlos teilen solltest.

… wie du authentisch verkaufst.

… was das beste Einstiegsprodukt ist, um von Anfang an Geld zu verdienen.

… welche Schritte du dafür gehen solltest.

Ready?

 

Wie viel Content soll ich kostenlos teilen?

Du erstellst Content und noch mehr Content, teilst Tipps und Schritt-für-Schritt Anleitungen – aber wie viel Content ist wirklich nötig? Und wie viel ist zu viel? Kauft am Ende überhaupt noch jemand das Produkt, wenn du bereits alles geteilt hast?

Ohh ich liebe diese Frage „Wie viel Content soll ich kostenlos teilen?”. Denn ganz ehrlich? Alles zum Thema Online Business Aufbau und E-Mail Marketing findest du im Internet. Eigentlich gibt es inzwischen ALLES kostenlos da draußen. 

Welchen Mehrwert bietest also du? 

💡  Die Abkürzung für deine Kundinnen und Kunden.

Ich glaube, das ist ein wichtiger Punkt. Sie suchen jemanden, der oder die sie begleitet und ihre Fragen beantwortet. Jemand, der oder die ihnen eine Richtung gibt. Es geht per se nicht um den Inhalt, sondern vor allem um ihre Transformation. Wie sie von A nach B kommen. Sie kaufen nie ein Produkt, immer den Weg zu dem von ihnen gewünschten Ergebnis und der Glaube daran, dass es für sie möglich ist.

 

Die Faustregel für kostenlosen Content

Da wir ja alle Formeln lieben, hab ich hier mal eine für dich mitgebracht. Daran kannst du dich halten, wenn du deinen Content erstellst:

WARUM? 50 %

WAS? 40 % 

WIE? 10 %

Diese 3 Fragen greifen ineinander. Ist das “Warum” nicht klar, bringen auch das “Was” und das “Wie” nichts. Du hast sie vorher nicht abgeholt.

Im ersten Schritt geht es also um das “Warum” zu einem Thema. 

Das sieht bei uns zum Beispiel so aus

Nachdem, wir hinter das “Warum” einen Haken machen können, kannst du dazu übergehen “Was” sie tun sollen, um das umzusetzen. Gebe ihnen eine Anleitung, einen Fahrplan, der ihnen eine Richtung gibt.

Was bei ihnen stehen bleibt, ist das “Wie”. 

Wie soll ich das für mich und mein Business, meine Lieblingskunden und -Kundinnen umsetzen? 

Du kannst das “Wie” in kleinen Häppchen teilen oder durch zwei Möglichkeiten, die etwas mehr Commitment deiner Leser:innen fordern. Wollen sie wirklich die Antwort auf ihre Frage haben?

  • Beantworte einen Teil des “Wies” in einem Freebie
  • Erstelle ein E-Book mit einer Schritt-für-Schritt-Anleitung

Und damit kommen wir zum Verkaufen. Denn noch mehr WIE gibt es im Produkt.

Vorher aber vielleicht noch mal ein Exkurs ins Thema Persönlichkeitsentwicklung. Wie oben schon angesprochen, darfst du jetzt in dieser Minute Geld für deinen Content verlangen.

Ja, es ist wichtig kostenlose Inhalte zu teilen, um dich als Experte/Expertin zu positionieren. Aber es ist auch wichtig Umsatz zu machen.

  1. Du baust dir da ein Unternehmen auf. Kein Hobby! Deine Rechnungen bezahlen sich nicht vom kostenlosen Content.
  2. Du solltest deine Community von Anfang an daran gewöhnen, dass sie für noch mehr bei dir auch bezahlen dürfen. Du solltest ihnen von Anfang an zeigen, dass das hier ein ernst zu nehmendes Business ist und nicht einfach nur so aus Spaß gemacht wird, weil man zu viel Zeit über hat und ein Helfersyndrom hat.

Versteh mich nicht falschen: Das Helfen ist auch mein Antrieb. Dieses „dich in die Umsetzung bringen”. Aber wenn ich all das kostenlos machen würde, von vorne bis hinten, dann hätte ich kein 4-Personen-Team, sondern würde immer noch alles alleine machen. Das würde bedeuten, dass ich bei Weitem nicht so viel unterstützen könnte, wie ich es heute kann und dass ich wahrscheinlich mittlerweile schier übernächtigt wäre. Denn ja, es ist durchaus okay für ein paar Jahre mal richtig Gas zu geben und auf die Tube zu drücken, um das vorzubereiten, was du dann ernten darfst. Aber diese Erntezeit, die ruhigere Phase, muss irgendwann einsetzen. Denn wenn du ausgebrannt bist, kannst du auch niemanden helfen. Wie im Flugzeug: Helfe dir, dann helfe den anderen.

Und somit kommen wir an dieser Stelle in dieser Folge, bei der es darum geht „wie viel kostenlosen Inhalten du teilen solltest” rein in den Abschnitt, wo es dann vom kostenlosen Content zum bezahlten Content übergeht.

Wir verkaufen.

Wir machen gleichzeitig Umsatz, während wir Kunden in die Umsetzung bringen.

 

Verkaufe ein kleines Produkt über deinen Newsletter 

Unaufdringlich und authentisch verkaufen klingt erstmal gut, oder? Aber wie genau funktioniert das?

Hier mal ein ganz einfaches Beispiel, das wir selbst im Einsatz haben:

Gehen wir einige der Schritte einmal im Detail durch, damit du nachvollziehen kannst, warum der Newsletter hier das Tool ist, an dem alles zusammenläuft. 

Wie wäre es mit einer kleinen Geschichte? 😉 

Sagen wir Lilli stolpert über deinen kostenlosen Content – du weißt schon das “Warum” und das “Was” auf deinem Blog oder einem anderen Kanal. Du erklärst, warum SEO für ihre Website wichtig ist und was sie dafür beachten muss. Lilli ist überzeugt davon, dass es funktioniert und fragt sich jetzt, wie sie das Ganze für ihre Website umsetzen soll und sieht dein Freebie “Die 3 wichtigsten Schritte für deinen SEO Start”. Ja cool, denkt sich Lilli und meldet sich auf deinem Newsletter an, um das PDF zu erhalten. (Alles ganz DSGVO-konform versteht sich. ;))

Lilli arbeitet das Freebie durch und ist begeistert von den Tipps. So hat sie das ganze Thema SEO noch nie betrachtet und merkt, dass sie hier Aufholbedarf hat. Auf deiner Danke-Seite hatte sie schon mal den ersten Kontakt-Punkt zu deinem E-Book und bereits davon gehört.

Am nächsten Tag erhält sie eine weitere E-Mail von dir, in der du dich vorstellst und sie nochmal willkommen heißt. Lilli lernt dich über die nächsten zwei Tage besser kennen und nimmt dich mehr und mehr als Expertin wahr. Ihr passt gut zusammen. Am vierten Tag landet ein Angebot zu deinem E-Book in ihrer Inbox: “Dein Fahrplan: Wie du in 6 Schritten deine Website optimierst, um online gefunden zu werden.”

Lilli zögert gar nicht lange. Das ist ein absolutes No-Brainer Angebot und genau das, was ihr jetzt weiterhilft. Ihr all die “Wie”-Fragen beantwortet.

Merkst du, wie wichtig der Newsletter wieder ist? Wenn Lilli sich nicht zu deinem Newsletter angemeldet hätte, hätte Lilli dich vielleicht über Umwege besser kennengelernt. Doch vielleicht hätte sie auch den Browser-Tab geschlossen und bei jemand anderem nach Tipps gesucht. Nach jemandem, der ihr das “Wie” beantwortet.

Fahrplan: In 7 Schritten mit deinem Newsletter Geld verdienen

Authentisches Verkaufen bedeutet aber nicht einfach nur “über den Newsletter verkaufen”. Es bedeutet: Ehrliches Interesse an deinen neuen Lesern und Leserinnen zu zeigen. Sie auf eine Reise mitzunehmen und ihnen zu zeigen, dass du verstehst, wo sie gerade stehen. Dass du die oder der Richtige bist, um ihnen weiterzuhelfen.

Stichwort: Storytelling.

 

Warum du durch Storytelling besser verkaufst

Erzähle eine Geschichte. Keine Sales E-Mail. Kein Pitch. Beschreibe ihnen die Transformation, die sie durch dich durchlaufen. Was geschieht, wenn sie von Punkt A nach Punkt B gekommen sind.

Zeige ihnen bildlich, wie es “auf der anderen Seite” aussieht, was sie dadurch erlangen. Erzähle, wenn vorhanden, auch von deiner eigenen Geschichte. Wie bist du von A nach B gekommen?

Wenn wir nochmal das SEO-Beispiel nehmen wäre das nicht, dass Google sie oben rankt, sondern …

… sie online sichtbar werden.

… Kunden sie finden, statt auf die Suche zu gehen.

… sich ihr Business leichter anfühlt.

… sie dadurch mehr Zeit für ihre Familie, Freunde und sich selbst hat.

Dadurch baust du Vertrauen auf, zeigst dich als Expertin oder Experte und deine Leser:innen fühlen sich von dir gesehen. Zum Thema Storytelling hatte ich mal ein spannendes Interview mit Iris Seng.

Okay, jetzt aber nochmal einen Schritt zurück. Bevor du Geld verdienen kannst, muss ein Mini-Produkt her, richtig?

 

Welche digitalen Produkte gibt es?

Was ist dein Thema?

Ich glaube, diese Frage solltest du dir als Erstes beantworten:

Was wird in deiner Community häufig gefragt?

Wie kannst du diese Frage dann am besten beantworten? Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten:

  • Ein Hörkurs
  • Ein E-Book
  • Ein Mini-Kurs mit Videos 
  • Ein E-Mail Kurs
  • Vorlagen
  • Arbeitsblätter
  • usw.

Die Möglichkeiten sind endlos. Achte nur darauf, dass es nicht zu umfangreich wird. Es soll ein Mini-Produkt bleiben, mit dem deine Kunden und Kundinnen ein echtes Erfolgserlebnis haben. Wenn sie erst mal ein 100-seitiges E-Book durcharbeiten müssen, sind sie eher frustriert, weil sie die Zeit dafür nicht haben und schon legen sie es zur Seite. Und das bedeutet keine Ergebnisse. Was wieder nicht gut ist, weil sie keine Ergebnisse und du damit vermutlich verlorene Kunden hast, weil sie nicht weitermachen und sich woanders nach einer Lösung umschauen, die ihr vielleicht schneller ein Erfolgserlebnis bringt.

Mache es dir nicht unnötig kompliziert. 

Wir tendieren dazu immer alles neu zu erstellen und zu schreiben. Du hast bereits so viel Content zu deinem Thema erstellt. 

Suche dir einmal alles zusammen und schau, was du daraus für dein Mini-Produkt verwenden kannst. Pass es an, schreib es um. 

Das macht dir schon mal den Einstieg viel leichter.

Und dann geht es auch schon an die Erstellung – whoop!

Du kannst dafür tolle Tools nutzen, wie zum Beispiel Canva (Werbung). In einer früheren Podcast-Folge habe ich ausführlich erklärt, wie du ein E-Book erstellen kannst – sowohl inhaltlich als auch mit einem Tutorial zu Canva >> Zur Anleitung.

 

Dein Mini-Produkt zum Kauf anbieten

Deine Newsletter Leser:innen sollen dein mühevoll und mit ganz viel Liebe gestaltetes Mini-Produkt nun auch erwerben können. Ich habe hier zwei verschiedene Möglichkeiten, wie du dein digitales Produkt zum Download anbieten kannst:

 

Digitale Produkte mit elopage verkaufen

Du kannst nicht nur Onlinekurse, sondern auch andere digitale Produkte über elopage verkaufen. Die gesamte Abwicklung passiert dann automatisch und du musst nur den Link zur Produkt-Seite teilen. Die Rechnung und Zugang zum Produkt bzw. Download erhalten deine KundInnen automatisch nach dem Kauf.

Du möchtest elopage ausprobieren? Dann sichere dir das 99 Euro Startguthaben von elopage (nur für Neukundinnen- und Kunden – Werbelink).

 

Amazon KDP

(Das  kann auch zusätzlich zum eigenen Angebot stattfinden) Biete zum Beispiel dein E-Book via Amazon KDP (Kindle direct Publishing) an. Auf diese Weise kannst du super einfach sehr viele Menschen erreichen. Plus, wenn du aus deinem E-Book ein einfaches Taschenbuch erstellen magst (manche halten das E-Book einfach lieber in den Händen), kannst du das hier sehr gut machen. Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung von Amazon habe ich dir auch in den Shownotes verlinkt

That’s it! 

Ich hoffe, die Folge hat dir geholfen die Frage zu beantworten, wie viel kostenlosen Content du teilen solltest. Aber vor allem hoffe ich, dass dich die Folge dazu ermutigt hat, mit deinem ersten Mini-Produkt loszulegen. Je früher, desto besser! Du musst auf nichts erwarten. 

Keine Follower-Anzahl, X Jahre Erfahrung oder Zertifikate geben dir vor, wann du loslegen darfst. Nur du selbst kannst dir die Erlaubnis geben. Du bist bereit. Du bist gut genug. Leg los!

 

Wir hören uns.

Johanna

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3 Kommentare

  1. Vielen herzlichen Dank für den tollen Content im Podcast. Ein Thema zum Freebie als Personalvermittlung für Apothekenpersonal zu finden fällt mir schwer.

    Antworten
    • Vielen lieben Dank für dein Feedback, Corinna! Das freut uns ehrlich sehr. Zum Freebie: Auch du erhältst doch sicher immer wieder Fragen in deinem Bereich, oder? Als Empfehlung: beobachte das einfach mal eine Zeit lang und notiere dir alle Fragen, die dir gestellt werden. Eine Frage davon zu beantworten kann ein Freebie sein.

      Antworten
      • Danke, liebe Anika

        Antworten

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