Heute ist mal wieder alles etwas anders hier. Denn ich war vorletztes Wochenende in London auf der Yourpreneur Summit.
Ich will dich heute mit auf meine Reise dorthin nehmen. Nicht live, wie damals bei der Buchmesse, sondern reflektierend. Was waren die Top Punkte der Speaker, mit welchen Gedanken bin ich dorthin und wie kam ich dort wieder raus.
Ganz zum Schluss verrate ich dir dann noch meine Pläne für 2018. Es wird spannend.

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Follow Up Livestream am Freitag, 24.11. um 10 Uhr auf meiner Facebook Seite.

Jeden Freitag habe ich mit meinen Gästen auf meiner Facebook-Seite einen Livestream. Für den Fall, dass du beim Anhören Fragen hattest, kannst du sie ihnen dort stellen. Und vor allem, kannst du sie in dem Fall dann nicht nur hören, sondern auch sehen. Wir fassen die Folge meist nochmal knapp zusammen und eröffnen dann die Q&A-Runde.

Die Top Tipps von Chris Duckers von der Youpreneur Summit in London 2017.
Die Links zu Folge 25:

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Hast du schon gewusst, dass der Podcast eine eigene Facebook Gruppe hat? Du kannst Vorschläge machen, wen du im Interview hören möchtest, kannst deine Fragen vorab an meine Gäste stellen, die sie dann im Interview beantworten und dich mit anderen Kreativen über die Themen der Folgen austauschen.
Bist du dabei?

Transkript vom Podcast

 

Als ich im frühen Sommer dieses Jahres (wir haben 2017, nur für den Fall, dass du dir die Folge später anhörst) in Schweden war, poppte plötzlich… ich weiß gar nicht mehr ob es Instagram oder Facebook war, ein Bild auf, auf dem Chris Ducker zu sehen war. Wer Chris nicht kennt, er ist eine Granate was Community Building angeht und hilft täglich tausenden Entrepreneurs online.

Jedenfalls stand darauf, dass er seine allererste Konferenz in London halten würde. Und zwar mit einem Großteil meiner Lieblings-Online Menschen wie Pat Flynn, John Lee Dumas oder Amy Schmittauer. Und, ja Chris Ducker selbst.

Ich hatte schon mehrfach überlegt ob ich nicht mal an die Westküste USA nach San Diego zur Social Media World soll, hab es aber noch nicht getan.

Und ich mein: hallo!? London ist irgendwie näher. Und die Stadt kenne ich noch nicht. In San Diego hab ich mal ein Jahr gelebt. Und ich muss wegen der Nähe auch nicht gleich wieder so lange von den Kids wegbleiben. Vom Jetlag fange ich hier mal gar nicht erst an.

 

Also, eigentlich logo, dass ich mir ein Ticket ergattern musste. Und was soll ich sagen, als wäre es ein Zeichen für die richtige Entscheidung gewesen (ja, ich glaube das Universum ist ein verrückter Hund und macht so was mal ab und an), war ich Ticket Nummer 200. Ein Meilenstein für Chris Ducker wie es schien, denn gleich nach dem Kauf kam ein Danke-Video via Instagram von ihm.

Ja, es war wohl die richtige Entscheidung.

 

Und trotzdem war ich nervös wie sonst was. Ich kannte, tschuldigung, aber auf gut Deutsch, keine Sau dort. Nicht einen. Nicht mal als Online Kontakt. Und mit denen sollte ich dann an beiden Nachmittagen Masterminds für zwei Stunden auf Englisch halten? Oioioi… ich erinnere nur an meine Introvertiert Podcast Folge. Hehe.

 

Egal. Das nur so zur Einstimmung, wie es dazu kam und das man manchmal einfach machen Muss. Kennst du das? Du weißt eigentlich was der nächste richtige Schritt ist. Du musst es dir nur noch eingestehen und erlauben dazu Ja zu sagen. Dieser innere Schweinehund, der uns immer von all den tollen Möglichkeiten abbringen will. Diese kleinen, fiesen Stimmen, die einem vom Weiterkommen abhalten möchten und das Kopfkino beginnen lassen, was alles schlimmes passieren kann.

 

Ich bin also da und kenne keinen. Bei der Badge Registrierung rennen fröhlich die zweier und dreier Grüppchen herum. Super. Badge geholt und mal wieder ins Hotel verduftet.

Dort fand nämlich eine lockere Pre-Party statt. Also, Po-Backen zusammenkneifen und erstmal Richtung Bar. Da kommt man immer ins Gespräch.
Und so war es dann auch. Ich habe die erste nett aussehende Lady mit Rockabilly-Tolle angequatscht und mich mal an ihren Tisch eingeladen. Dann kam eine Holländerin, Nanneke, auf mich zu. Ob ich Johanna sei. Die Illustratorin. Öh… ja! Sie erkannte ich vom Vorstellungsvideo aus unser Facebook-Gruppe und ja… na klar, ich erinnerte mich auch. Ihr Video war sympathisch. Von dem Moment an waren wir beide und ihre Freundin Maaike die drei Musketiere und nicht mehr auseinander zu bringen. Wir saßen am selben Tisch, wohnten im gleichen Hotel, aßen Frühstück zusammen und machten den Trafalgar Square unsicher, während David Guetta die Musik durch die Boxen auf dem Platz jagte.

Wer meiner Instagram Story folgt oder in der Podcast-Facebook Gruppe ist, könnte gesehen haben, wie wir dort herum hüpfen. Hehe.

Das nur kurz zu “Ich kenne keinen. Ich trau mich nicht. Hilfe!”

Alles wird gut. Augen zu und durch und plötzlich entstehen Freundschaften, die hoffentlich auch nach dem Wochenende noch anhalten.

 

Aber kommen wir zur Summit und ihren Rednern. Der Grund, warum ich dort eigentlich hin bin. Plus das vernetzen. Und wer weiß, vielleicht finde ich noch ein wenig Klarheit über das Thema Zielgruppe. Denn die, wenn ich ehrlich sein darf, verwirrt mich aktuell ein wenig.

Illustratoren, ja klar. Aber ich weiß, dass viele meiner Zuhörer, Video-Gucker, Blogleser, usw. mittlerweile auch aus anderen kreativen Bereichen kommen. Was toll ist. Denn egal welche Kreativität, hauptsache machen.

Ich weiß nur nicht so recht, wie ich damit umgehen soll. Schreibe ich in meinen Newslettern nun nicht mehr Illustratoren direkt an? Fühlt sich der Fotograf dann seltsam? Interessiert ihr euch für Online Marketing? Email Funnels? Facebook Ads? Und wenn ja, interessiert das noch meine Illustratoren Community? Fragen über Fragen… die ihr mir übrigens gerne auf byjohannafritz.de/25 in den Kommentaren beantworten dürft 😉

 

Aber, zurück zur Summit und ihren Rednern:

Von jedem einzelnen konnte ich etwas mitnehmen und möchte dir kurz davon berichten. Und klar, ich habe die ganze Zeit Sketchnotes gemacht. Vier Doppelseiten sind gefüllt und warten auf meiner Website byjohannafritz.de/25 auf dich.

Dank der Sketchnotes habe ich sogar einen mega Preis gewonnen, aber dazu später mehr.

 

Fangen wir also an. Ich gebe hier einfach kurz wieder was für mich die wichtigsten Hauptpunkte waren und erkläre kurz warum.

 

Legen wir los.

 

  1. JLD > John Lee Dumas 
    1. Invest in yourself.
    2. It is about he journey your avatar takes, from the moment they experience your brand 1st time, all the way to become a client.
    3. Link: Repurpose.io
  2. Mark Asquith > Why you should treat your Website like a startup
    1. I am the Website of your Avatar, not yours.
    2. “Create what you need NOw with the SIMPLEST Tools possible!”
  3. Joanna Penn > “How to sell more books”
    1. Write books people are actually looking for > use Amazon search (Keywords for Cover > SEO Title)
  4. Amy Schmittauer >
    1. Batch!! like no other.
  5. Colin Gray >
    1. Write a business journal
  6. Matthew Kimberley > How to sell, without selling out
    0. Weiß wie kein anderer eine Story zu erzählen, zieht einen mit
    1. Problem > They got say “Yes! This is me!
    2. Solution > Keep it simple.
    3. Credibility
  7. John Jantsch >  How to build personal brand authority
    1. “Nobody wants what you sell, they want their problems solved.”
    2. Tool: answerthepublic.com
    3. “Your unique point of view about problem solving is you brand (also known as strategie).
  8. Janet Murray > How to get big press coverage on a small budget
    1. Everything that happens to you is a possible content
  9. Carrie Green > How to condition yourself for success in a busy, noisy world.
    1. Experiment zu Beginn
    2. Visualize
    3. Outcome: Ich weiß, dass ich allfacebook.de einen Pitch schicken sollte, um auf ihrer Konferenz zu sprechen. Ich weiß schon lange, dass ich das tun sollte, aber heiliger Strohsack habe ich da einen Schiss vor. Es wäre der nächste logische Schritt. Klar wie Kloßbrühe. Aber ich fühle mich wie damals beim ersten mal live gehen auf Periscope. Warum will ich das nochmal? Aus irgendeinem Grund muss ich. Will ich. Es ist richtig. Also mache ich es. Weg mit den inneren Stimmen, dem Kopfkino. Carries Geschichte zu Beginn hat geholfen. Danke dafür.
  10. Mike Morrison > Predict your future: How to level up your business with recurring revenue
    1. Membership = massive help and fun for the community + für mich: stabilität + flexibilität
    2. Outcome: Ich denke über eine Membership-Site nach
  11. Russel James > The recipe: what to do when you want to give up.
    1. It’s about the audience, not you. > Again: ich denke über Membership nach.
  12. Pat Flynn 
    1. bringt mich mit Polen-Story zum heulen
    2: Again: What are the benefits for others? It is NOT about YOU. It’s about who you serve. > Okay, ich mache eine Membership Site. Danke, Pat & Co.

So iel zu den wichtigsten Punkten. Wie gesagt, du findest auch alles und noch mehr unter dem Link byjohannafritz.de/25 in meinen Sketchnotes.

 

Ich ging rein in die Konferenz mit ordentlich Muffensausen und der Frage nach meiner Zielgruppe. Durch die Mastermind Sessions und die Gespräche zwischendurch ist mir diesbezüglich klar geworden: Die Zielgruppe ist ab 2018 “the creative female entrepreneur”. Also Frauen, die selbstständig in der Kreativbranche sind.

Wie hat JLD gesagt “Die Nische ist wo du startest, nicht wo du bleibst.” Das mache ich. Es entwickelt sich hier einfach alles rasant. So schnell, dass ich kaum hinterherkomme. Die neue Zielgruppe heißt nicht, dass ich mich weniger um Illustratoren kümmere… hallo! Ich bin immernoch selber eine! Es heißt nur, dass ich ich auch andere kreative Frauen mit dazu ansprechen möchte.

 

Was noch? Mir wurde bewusst gemacht, und das kann gar nicht oft genug passieren, dass sich alles nur um euch dreht. Manchmal, zwischen all den Email Funnels, Kurse erstellen, Facebook Ads und grob gesagt, dem ständigen hinter dem Computer sitzen, kann es passieren, dass man den Fokus verliert.

 

Natürlich dreht sich alles um euch.

 

Es begann mit euch auf Instagram und Periscope. Mit meiner Doodle Challenge. Und seitdem werden wir mehr und mehr. Und das macht mir so einen Spaß. Unsere Treffen auf der Buchmesse. Ein kleines Weihnachtsmarkt Wiedersehen. Das ist es was all das hier ausmacht. Worin ich aufgehe.

Ich weiß, dass ist jetzt sehr viel, wie meine Pläne aussehen. Aber mal ehrlich, ihr da draußen, DU, ihr seid meine Freundinnen. Wenn nicht mit euch, mit wem sonst soll ich darüber reden? Und vielleicht interessiert es euch ja. Eventuell hilft es euch sogar in eurer eigenen Situation.

Nur zusammen sind wir stark.

 

Worauf ich hinaus will? Nachdem ich die Idee nun schon seit einem Jahr mit mir herumtrage, werde ich das Thema Membership, also eine Mitglieder-Seite, angehen.

Oh Gott, habe ich das gerade laut gesagt?

 

Ich gebe zu, der Gedanke hat mir lange Angst gemacht. Denn so eine Mitglieder-Seite kostet viel Energie und Arbeit. Denn jeden Monat müssen neue Inhalte für euch kreiiert werden. Und ich habe zwei Kinder. Da kommen wieder die Zweifel. Schaffe ich das?

Und wie mit dem Speaker sein, weiß ich, es wäre der nächste logische Schritt.

Ja, wir haben eine große Facebook-Gruppe für Illustratoren. Aber das ist nicht das Gleiche. Sie hat mittlerweile über 2600 Mitglieder, Stand November 2017. Sie ist toll! Versteht mich nicht falsch. Jeden Tag freue ich mich über all den Austausch darin und dass ihr euch so großartig untereinander unterstützt. Als ich damit gestartet habe, kannte ich jeden von euch darin. Es war eine kleine Gemeinschaft von Mädels. Wir haben zusammengehalten. Das war wie Familie.

Und als ich Chris Ducker dort oben auf der Bühne sah… oder auch mitten in der Menge: er kannte fast alle dort. Seine Mitglieder der youpreneur Community in jedem Fall. Und genau DAS will ich wieder haben. Dieses Gefühl von “wir gehen gemeinsam durch dick und dünn”. Und das ich euch wirklich kenne. Ich will noch mehr mittendrin sein, damit wir alle zusammenfinden und uns gegenseitig unterstützen können.

Es soll Webinare geben, ein Forum, Q&As, evtl. mal einen Gast, Masterminds online wie offline, jährliche echte Treffen. Damit hinter den Accounts die Personen hervor kommen und tolle Projekte entstehen.

 

Ich würde am liebsten sofort mit allem anfangen, denn ich brenne gerade darauf, damit loszulegen. Aber, sowas braucht ein bisschen Planung. Die Technik muss stehen und noch so einiges anderes muss durchdacht werden.

Es ist spannend. Es ist beängstigend. Aber es sind die richtigen Schritte. Ich weiß es. Und ich freue mich so dermaßen auf diesen exklusiven inner Circle, der durch diese Membership Sache entstehen wird. Eine für alle, alle für eine. So heißt es doch.

Ich bin gespannt, was du von der Idee hältst. Und keine Sorge, alles, was bisher so kostenlos gibt, wird auch weiterhin bestehen. Der Podcast, die Livestreams, Blogposts, Freebie-Bibliothek & Co.

Es wird ein Add-on: für die, die noch mehr wollen.

 

Ach so, aber ehe ich es vergesse. Was ich mit meinen Sketchnotes gewonnen habe.

Eine Jahresmitgliedschaft in der Youpreneur Community von Chris Ducker. Es gab einen Hashtag Wetterbewerb und meine Sketchnotes haben es geschafft. Was soll ich sagen… ich freue mich so dermaßen über den Input dieser Community und all die neuen Leute, die mir dort begegnen werden. Neue Türen, die geöffnet werden wollen. Denn wenn ich etwas mitgenommen habe von dem London Wochenende, dann das Community alles ist. Es gibt nichts besseres, als Leute um sich herum zu haben, die einen verstehen, das Gleiche oder Ähnliches durchmachen und einen von der Seitenlinie zujubeln und unterstützen.

 

Ich sag jetzt einfach schon mal: Auf das Jahr 2018 meine Lieben. So viel kann ich schon jetzt sagen, es wird spannend. Und ich freu mich so unglaublich darauf.

 

Und ehe ich gehe: schau dich um. Wo findet bei dir eine Konferenz, Stammtisch oder sonst was statt? Etwas, dass dich inspiriert. Etwas, wo du mit voller Energie wieder raus gehst. Es hilft. Wir kommen nur gemeinsam weiter und sitzen viel zu oft nur hinter dem Computer.

Vernetzt euch. Inspiriert euch. Macht was!!

Bis nächste Woche, ihr Hasen.