Ich liebe es ja, wenn ihr, meine liebsten Zuhörer, mir Themenvorschläge macht. Oder wenn ihr Fragen habt, die ich dann via Podcast beantworten kann. Ihr könnt das ganz einfach machen, indem ihr mir auf Instagram eine Direktnachricht schickt.
Denn genau so kam es zu dem heutigen Thema: Selbstständig sein als Mama.
Also, sorry Männer, nix für euch heute. Obwoooohl, vielleicht versteht ihr dann eure Frauen besser oder seht uns auch als nicht Verheiratete mit anderen Augen. Denn ob ihr wollt oder nicht, selbstständige Mamas rocken mal die Welt.

Gleich vorweg… jeder soll sein Leben so leben wie er… oder eben SIE es mag und kann. Ob mit oder ohne Kinder. Ist mir völlig egal. Aber da eben viiiiele von euch weiblich sind und viiiiele von euch auch mal den Gedanken „Kinder” haben, ist die Folge heute eben für euch.
Denn ja, ich bin selber Mama. Und ja, aus diesem Grund wird die Folge vielleicht auch ein bisschen privater als sonst. Wir werden sehen wo uns das hinführt 😉

Die ursprüngliche Frage die mich auf Instagram erreichte war „Wie macht man das als Selbstständige, wenn man ein Kind bekommt?” Da spielen ja gleich tausend Antworten und Ängste mit… „Muss ich pausieren? Darf ich pausieren? Werden meine Kunden mich vergessen? Muss ich nach dem Baby von vorne anfangen? Kann ich beides gleichzeitig? Sollte das Baby vor dem Start des Unternehmens kommen oder lieber, wenn man schon mitten drin ist?”

Und all das hört nicht auf mit dem Thema Geburt, sondern die Herausforderungen gehen ja weiter. Schon mal an zwölf Wochen Schulferien gedacht? Ha! Ein Träumchen!

Auf all diese Fragen gibt es ein Ja und ein Nein. Das gleich vorweg. Genauso wenig wie es nur einen Weg gibt um Fotograf oder Illustrator zu werden, genauso wenig gibt es hier die eine Antwort.

Das hier heute ist MEINE persönliche Erfahrung. Denn…

… Jede Frau ist anders:

Die eine kann nicht ohne Arbeit und will gleich wieder loslegen (das bin ich). Die anderen gehen voll im Mama sein auf, sind davon vielleicht sogar selbst überrascht, und wollen gerne so lange wie es geht Pause machen.

… Jeder Lebenspartner ist anders:

Der eine Partner arbeitet Vollzeit oder vielleicht im Schichtdienst, wird also weniger unterstützen können. Der andere nimmt sich auch ganz viel Elternzeit und ist rund um die Uhr da.

… Jede Familie ist anders:

Die eine Mama hat Eltern und Schwiegereltern um sich, bei der anderen wohnen sie Stunden weit entfernt (Yup! Ich heb mal den Arm). Die einen Großeltern sind zur Dauerbespaßung der Enkel geboren, die anderen nicht. Denn ja, auch Großeltern haben noch immer ein eigenes Leben. Zum Glück.

… Jede finanzielle Situation ist anders:

Die einen können sich einen Babysitter leisten, der von Beginn an dabei ist, andere nicht. Andere wollen wiederum auch gar nicht.

… Und vor allem: Jedes Baby ist anders!!

Der Hauptgrund!! Man kann die ganze Situation vorab so toll planen wie möglich. Das Kinderzimmer ist gestrichen, die Babymöbel stehen im rechten Winkel, der erste Strampler liegt bereit. Du planst X Wochen oder Monate den Job runterzufahren, um danach wieder einzusteigen, wenn das Kind z.B. den wunderbaren Mittagsschlaf macht. Und dann? Bekommst du ein Kind das aber nicht schlafen will. Oder zumindest nicht so viel wie man selber gerne hätte 😉

Oder es schreit sehr viel. Gibt es auch. Da liegen die Nerven überall schnell blank und es geht nur noch ums überleben. Haha. Ich will hier niemandem Angst machen. Aber ihr könnt es nicht planen. Macht euch nichts vor. Die beste Planung, ist keine Planung. Gechillt an das Abenteuer Baby ran gehen und es genießen. Mit allen Höhen und Tiefen.

 

Aber fangen wir von vorne an…

Gerade bei uns kreativen Selbstständigen ist es so, dass seeehr viele ihre Kreativität erst in der Elternzeit entdecken. Für viele Frauen ist das der Zeitpunkt, wo sie mal Ruhe haben, um über das ein oder andere nachzudenken.

Und dann kommt die Frage: Will ich eigentlich zurück in meinen alten Bürojob? Oder eigentlich viel lieber das machen, was mich glücklich macht? Glaubt mir, so ein Baby ist ein wundersames Ding. Man sieht die Welt plötzlich mit anderen Augen. Die Prioritäten verschieben sich manchmal so sehr, dass es schon beängstigend ist. Daher ist es kein Wunder, dass das der Zeitpunkt ist, an dem sich viele für die Selbstständigkeit entscheiden.

Ich selbst war schon selbstständig als Illustratorin als meine Große 2012 kam. Seit sechseinhalb Jahren bereits. Ich hatte also Kunden. Sie kamen sogar von selbst ohne große Kaltakquise. Das war Luxus.

Ich hatte aber auch ein Papeterie Label namens Joki Papierkram und einen Shop namens Flamingo Avenue. Mit Joki Papierkram bot ich meine Illus auf Notizbüchern, Klebebändern, Postkarten, usw an. Die Flamingo Avenue war sozusagen das Dach. In diesem Shop gab es auch Produkte von Rice, Overbeck & Friends und derlei Marken.

Joki hat mir super viel Spaß gemacht. Ich hatte es 2009 gegründet und mir von Beginn an gesagt, ich gebe mir drei Jahre dafür. Danach muss ich sehen, dass es ein Unternehmen ist das Hand und Fuß hat, also gut Gewinn abwerfen wird oder nicht.

Ich startete mit einem DaWanda Shop und hatte dann später einen eigenen. Der Laden lief wirklich richtig gut. Es wurde irgendwann mehr Organisatorisches als Kreatives. Aber das ist Stoff für eine andere Folge. Jedenfalls kündigte sich meine Große an.

Und hier nochmal der Hinweis: Es gibt keinen perfekten Zeitpunkt für Kinder.

Irgendwas ist immer. Das bisher normale Leben macht nunmal nicht mal eben halt und sagt „So, jetzt wär’s doch mal an der Zeit.”

Also, von der biologischen Uhr die ab dreißig ganz laut ruft mal abgesehen. Ihr unter dreißig, ihr werdet sie alle hören. Haha.

Also, die Große kündigte sich für 2012 an. Meine drei Jahre Joki waren quasi rum. Ich stand an dem Punkt: Ziehe ich es richtig große auf mit Messeständen und Akquise im Groß- und Einzelhandel? Denn, nur Endkunden bringen auf Dauer nicht das Geld. Auch wenn die Nachfrage super ist.

Ja, oder stampfe ich das Label und den Onlineshop ein und konzentriere mich wieder voll auf meine Illu Kunden, die gut bezahlten? Da muss man schon einige Postkarten verkaufen ehe man da gleich zieht.

Die einzige logische Entscheidung war also das einstampfen. Denn niemand, auch nicht jemand wie ich, der die Arbeit einfach nur liebt, will unbedingt ein neues Business großziehen, bei dem er ständig auf Tour sein und Messestände aufbauen muss, um sich dann dort die Beine in den Bauch zu stehen in Sachen Kundenakquise.

Also, mir zumindest war klar, das passt für MICH nicht zusammen. Die Illu Kunden waren der einfachere und sinnvollere Weg in dem Fall. Wie gesagt: Für MICH.

Es fiel mir nicht einmal wirklich schwer. Denn der Laden lief ja gut. Und ich wusste, wenn ich jemals wieder ein eigenes Label aufziehen wollte, dann weiß ich genau, dass ich es kann und es Erfolg haben wird.

Bei der Großen hatten wir dann super Glück. Sie schlief eine ganze Weile vier Stunden am Mittag. In der Zeit habe ich dann, ich glaube zwei Wochen nach Geburt, wieder angefangen an einem Kinderbuch zu zeichnen. Ich bin dann schon immer um sie herum getigert als sie noch schlief. Hallo! Ich hatte ein Baby und jetzt schlief die Nase nur.

Aber mal ehrlich: ein ziemlicher Glücksfall. Ich kenne sooo viele andere Extreme.

Wie ich es vorab mit meinen Kunden gehandhabt habe? Habe ich es irgendwo groß bekannt gegeben? Nein.

Hat mich ein potentieller Neu-Kunde vorab für ein Projekt angefragt das genau in die Geburtszeit fiel, hatte ich den Baby-Grund für die Auszeit genannt und dass ich mich freuen würde, wenn es später mal mit der Zusammenarbeit klappt.

Ein Kunde mit dem ich bereit zusammen gearbeitet habe, hatte angefragt und dem hatte ich dann für ein Buchprojekte nach der Geburt zugesagt. Für gewöhnlich habe ich an mehreren Buchprojekten parallel gearbeitet. Oft hat man pro Buch 3 Monate Zeit. Aber so lange sitze ich nie an nur einem Projekt. Deswegen konnte ich ganz gut abschätzen, dass es wohl machbar sein wird nur ein Buch, statt sonst vielleicht vier parallel, auch mit Baby zu illustrieren. Und ja, hätte ich ein Schreikind gehabt, wäre vermutlich auch das nicht gegangen. Aber ein bisschen Risiko muss halt sein.

Auch auf meiner Website oder sonst wo habe ich nie geschrieben „Ich bin von bis in Elternzeit”.

Erstens geht es keinen was an. Meine Meinung. Mein Baby ist halt privat. Und zweitens verbaue ich mir so die Chance auf einen neuen Kundenkontakt.

 

Stellt euch folgende Situation vor:

Kunde kommt auf deine Website. Dort steht fett und groß “ Ich bin von bis in Elternzeit und nehme keine Aufträge an”.  Der Kunde geht wieder ohne dass du auch nur wusstest, dass er da war. Kommt er wieder? Keine Ahnung. Er hatte Null Kontakt mit dir.

Steht dieser Hinweis aber nicht dort, wird dich der Kunde anschreiben, weil er dich ja für ein Projekt beauftragen möchte.

Und das will ich doch!

Ich will dem Kunden Hallo sagen können. Sagen, warum ich gerade nicht kann, aber in naher Zukunft voll an Bord bin. Einen positiven Eindruck hinterlassen, damit der Kunde später wieder kommt. Oder auch damit ich seine Email-Adresse habe, um ihm, wenn ich dann soweit bin, mein aktualisiertes Portfolio zu schicken. Oder einfach nur „Ich bin wieder da und nehme Aufträge an!”.

Diesen Kontakt würde ich mir durch die Lappen gehen lassen, wenn ich es auf die Website schreibe.

Ich meine, ja, es ist eine Mail mehr im Postfach. Aber ehrlich? Mails kann man auch mit Baby checken. Blöd gesagt: Es ist nur ein Baby. Das heißt nicht, dass ihr euch selber bewusst ins Aus schießen müsst.

Ich glaube ohnehin, Jahr 2018 hin oder her, dass wir Frauen da immer noch ein Problem haben. Auf der einen Seite das tolle Muttertier sein, auf der anderen aber auch Businessfrau sein wollen: Darf man auch mit Baby arbeiten wollen? Sogar Spaß daran haben?

Liebe Güte, das ist ein Thema, das tritt in regelmäßigen Abständen heiße Diskussionen los. Aber ganz ehrlich? Jeder so wie er will: Mama zu 100% können beide sein. Da gibt es kein falsch oder richtig. Und man sollte hier auch niemandem seine Denke dem anderen aufzwingen.

Aber ihr seid hier, weil es mein Podcast ist und viele von euch ähnlich wie ich ticken und eben auch nicht ohne eure Arbeit könnt. Es ist ein Teil von uns. Bei uns Kreativen vermutlich noch mehr als bei anderen.

Werdet ihr trotzdem mal ein schlechtes Gewissen haben, wenn ihr arbeitet während jemand anders, und sei es der eigene Ehemann, aufs Kind aufpasst? Wenn er vielleicht sogar einen Ausflug mit dem Kind macht und ihr seid nicht dabei?

Halleluja! Na aber sowas von!!! Da ist wohl keine Mama vor gefeit. Ich ganz bestimmt nicht. Da schlagen dann wieder diese zwei Herzen in der Brust: Arbeit und Mama sein und nichts verpassen wollen, nicht das erste Wort, nicht das erste Mal stehen und das können wir weiterspielen bis hin zum ersten verlorenen Zahn und wohl noch weiter. Aber meine Große ist erst sechs. Auf dass die verlorenen Zähne erstmal das Hauptthema bleiben.

Wir sind halt die Mamas. Das ist normal so. Das wird sich nie ändern.

Meine zweite Tochter kam übrigens gut zwei Jahre nach der Großen auf die Welt. Und wie das bei den Zweiten so oft ist, sind sie gaaanz anders als die Ersten. Sie wollte gar nicht schlafen. Mit drei Monaten war nix mehr mit langweilig im Kinderwagen liegen. Hier war Action angesagt. Aber auch hier ging das arbeiten parallel. Natürlich wurden auch hier die Aufträge wieder herunter gefahren. Aber es ging.

Es geht meistens. Ja, wie zu Beginn gesagt, jede Situation ist unterschiedlich. Aber wenn man nicht in einer Extremsituation ist, dann ist es machbar. Ist es einfach? Nö. Mit Sicherheit nicht.

Einige von euch wollten auch wissen wie das mit dem Elterngeld und Elternzeit geht? Die Folge passt heute nicht wirklich um hier ins Detail zu gehen und ich bin da auch kein Fachmann vom Amt, aber ganz kurz dazu:

ElternZEIT ist bei uns Selbstständigen quasi Wurst. Denn ihr selber bestimmt wie lange ihr „Weg vom Fenster” sein wollt oder nicht.

Das ElternGELD kann man beantragen. Hab ich auch. Nehmt ihr aber in der Zeit in der ihr Elterngeld bekommt Geld ein, müsst ihr es mit dem Elterngeld verrechnen und gegebenenfalls nachzahlen. Das ist alles gar nicht so kompliziert.

Und seien wir mal ehrlich: Wenn ihr in der tollen Situation seid, dass ihr laufende Einnahmen habt. Etwa, weil ihr Stock-Fotos oder Illus online habt. Oder Onlinekurse die gekauft werden. Oder Ebooks. Plotterdateien. Schnittmuster. Affiliate-Links. Total egal was. Wenn die Einnahmen so hoch sind, dass Elterngeld kein Sinn macht: Dann freut euch. Denn dann scheint es euch ziemlich gut zu gehen. Das Elterngeld ist als Unterstützung gedacht für die, die in der Zeit keinerlei Einnahmen haben. Wenn der Rubel trotz Pause rollt: Daumen hoch!! Weiter so!

Was mich persönlich damals noch gewurmt hatte war die Frage Kita ja oder nein? Ich selber war damals als Kind erst ab drei im Kindergarten und immer fest davon überzeugt, so mache ich das mit meinen auch mal.

Pustekuchen. Alle beide wollten unter Kinder. Waren super hungrig auf mehr Wissen. So viel Abwechslung konnte ich gar nicht bieten, wie sie verlangt hatten.

 

Irgendjemand hat mal gesagt „Kinder sollten ein Add on sein. Nichts anderes.”

Hört sich erstmal krass an. Aber, wir Mamas sind immer noch wir. Ein einzelner Mensch, der auch mal alleine sein muss. Die auch mal Ruhe braucht. Die auch mal nur sie selbst sein möchte. Wir lieben unsere Babys. Ich liebe meine Kids über alles. Aber ich bin auch immernoch ich. Und meine Arbeit ist ein Teil von mir. Ich kann gar nicht anders.

Das muss man sich nur irgendwann eingestehen, wenn man mal da sitzt zwischen den Windel- und Wäschehaufen.

Schlechtes Gewissen hin oder her. Aber geht es der Mama gut, geht es auch dem Baby gut. Denn die kleinen Zwerge haben ein super feines Gespür dafür, wenn irgendwas nicht stimmt. Und sie lieben ihre Mama mindestens genauso wie ihr sie.

Owei, das wurde jetzt alles es sehr privat irgendwie. Aber es ist ein Thema mit dem ich tagtäglich selbst zu tun habe. Mit meinen zwei süßen Mädels und meiner Arbeit. Und mit euren Fragen und Sorgen zu dem Thema.

Was ich sagen will: Ihr könnt das! Selbstständig UND eine Mama sein die alles rockt und ihre Kinder über alles liebt. Denn das Tolle ist, IHR bestimmt über eure Zeit. Ist das Kind krank? Kein Problem, ich bin da. Im hochsommer mitten in der Woche am Vormittag ins Freibad? Geht los! Arbeite ich heute mal nicht oder dann halt am Abend! Es gibt SO viele Vorteile als Selbstständige. Nutzt sie.

Macht euch nicht zu viele Gedanken. Das Leben läuft weiter und ihr werdet die Situationen mal besser, mal schlechter handhaben. Aber meistens werdet ihr die tollste Mama auf diesem Planeten sein. Denn ihr lebt euren Traum zweifach. Ihr habt Kinder UND euren Traumjob. Lasst euch nichts anderes sagen. Denn wer den Traumjob hat, wird auch den nötigen Biss haben, um ihn parallel mit Baby aufrecht zu erhalten oder zu gründen.

Und wir haben ja jetzt die ganze Zeit über den Anfang gesprochen, dem Baby. Aber glaubt nicht, dass es damit gegessen ist. Denn, was passiert mit der Einschulung? Habe ich gerade erst alles durch. Meine Kinder waren im Ganztagskindergarten und haben es geliebt. Schließtage? Zehn. Luxus!!

Jetzt? Ganztagsschule. Ja. Schließtage? Zwölf Wochen Ferien!! Whaat?!

In der Theorie haben wir hier sogar die Möglichkeit auf Ferienbetreuung durch die Schule.

Und hier kommt wieder ins Spiel, jeder tickt anders und jeder hat andere Möglichkeiten…

Ich habe mich bewusst gegen die Betreuung entschieden.

Wenn sie schon ganztags in der Schule ist, soll sie die Ferien haben und voll genießen. Waren die früher nicht toll? Ausschlafen? Ausflüge machen? Freunde treffen? Das will, das kann ich ihr nicht nehmen.

Ich bin selbstständig. Und je näher die Einschulung rückte, desto klarer war mir, ich muss mein Unternehmen so aufbauen, dass ich ihr und somit auch mir, diese Ferien geben kann. Das ist der Vorteil des selbstständig sein!!

Es wurde hier also vieles umgestellt. Nehmen wir meine zwei Assistentinnen Lisa und Lene. Sie nehmen wir so einiges an Arbeit ab. Zeit, die ich so mit meinen Töchtern verbringe kann. Auch ein Grund, warum ich mein Online-Community-Kurse Business, immernoch vieles umstelle. So, dass auch Geld reinkommt, wenn ich nicht zu 200% Einsatzbereit bin. Z.B. durch meine Onlinekurse, Ebooks und Affiliate-Partner.

Kinder verändern das Leben um 180 Grad. Der Mittelpunkt verändert sich von einem Tag auf den anderen. Das kann man nicht planen. Das parallele arbeiten kostet vielleicht noch mehr Kraft und Nerven. Aber gleichzeitig ist es so wunderbar. Weil wir es können. Unseren beruflichen als auch familiären Traum leben.

Ist man Abends müde? Verdammt. Ja sicher.

Sitze ich gerade abends um zehn Uhr an diesem Skript für den Podcast? Halleluja. Die Große hat gerade Osterferien. Heißt, tagsüber auf dem Bauernhof, im Kino und Ostereier bemalen, abends Podcast-Skript schreiben.

Aber weißt du was? Es heißt mittlerweile in den zwei Wochen Ferien zu 90% tagsüber Spaß mit den Kids haben und abends platt auf dem Sofa Netflix gucken und nur 10% abends noch arbeiten.

Und das sogar ohne schlechtes Gewissen.

Instagram? Hab ich vorab geplant. Geht automatisch raus und ich gucke rein, kommentiere und like wenn es am Tag passt. Blogpost und Grafiken dafür? Macht Lisa. Pinterest pinnen und Facebook-Gruppen? Macht Lene.

Im besten Fall merkt ihr kaum, dass ich gerade in den Ferien bin. Mal abgesehen von den Insta-Stories. Die sind im Büro-Alltag doch etwas umfangreicher 😉

Alles ist machbar. Immer.

Du musst dir nur erlauben, Hilfe anzunehmen. Sei es vom Ehepartner, den Eltern, der Kita, einer Reinigungskraft oder Assistenten. Du musst nicht alles alleine machen.

Wenn du etwas aus dieser Folge mitnehmen solltest, dann das:

Selbstständig mit Kindern geht wunderbar, wenn die Umstände, wie z.B. ein ruhiges, gesundes Baby, es erlauben. Damit es auch Spaß macht und du selbst nicht dabei untergehst, darfst du auch andere mit ins Boot holen.

Viele kreative Frauen sind selbstständig und denken früher oder später über Kinder nach. Oder denken in der Elternzeit darüber nach, sich selbstständig zu machen. Aber geht das mit Kind? „Darf” man das? Ich bin selber Mama von zwei Mädchen und teile hier heute mal meine Erfahrungen mit euch. Von Mama zu Mama.
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