Warum du Ziele für Social Media definieren solltest

Kanäle Wie definiert man Ziele für das Social Media Marketing?

 

Wir haben euch kürzlich auf Instagram gefragt, ob ihr Ziele für eure Social Media Kanäle definiert habt. Mehr als die Hälfte haben eigentlich kein Ziel, worauf sie hinarbeiten. Wie wichtig das ist, weißt du vermutlich selbst. Das ist als würdest du kein Ziel in dein Navigationsgerät eingeben und planlos herumfahren. 🤷‍♀️ Ziele sind besonders in Zusammenhang mit der Frage wichtig: „Was soll ich posten?“ Da sind nämlich zwei Fragen wichtig, die du dir vorher beantworten solltest: Für wen postest du? Und wofür postest du? 

1. Definiere deine Zielgruppe – deine Lieblingskunden anhand eines Avatars

Wenn es darum geht, Ziele für deine Social Media Kanäle zu definieren ist eines natürlich vorab wichtig: Du musst deine Zielgruppe kennen – bis ins kleinste Detail. Denn nur, wenn du genau weißt, wen du ansprichst, weißt du, wo derjenige sich aufhält und wie er Inhalte konsumiert. Ist deine Zielgruppe also auf LinkedIn? Facebook? Instagram? Wie interagiert sie mit Inhalten? Welche kommen besonders gut an?

Gehe das also unbedingt an, bevor du dich an die Ziele deiner Social Media Kanäle machst oder dir Maßnahmen und Postings überlegst, um diese Ziele zu erreichen. Eine Zielgruppe ist übrigens nicht definiert mit Name, Alter, Interessen. Da gehört so viel mehr dazu. Was sind ihre Werte? Vor welcher Herausforderung steht sie? Was ist ihr Ziel?

Es kann hilfreich sein, wenn du dir deinen Lieblingskunden erst mal nicht als ganze Gruppe vorstellst, sondern als einzelne Person, die du ansprichst. Wie deine beste Freundin. Häufig sind unsere Lieblingskunden nämlich uns selbst am ähnlichsten. Überleg dir also auch mal, was deine Werte eigentlich sind? 

Wir haben dazu auch eine komplette Podcastfolge gemacht, wenn du nochmal tiefer in das Thema „Zielgruppe definieren und Avatar erstellen“ eintauchen möchtest.

  

2. Ziele mit der SMART-Methode für Social Media definieren

Nachdem du weißt, für wen du Content erstellen willst, ist es wichtig, dass du auch weißt wofür? Was ist denn das Ziel deines Contents?

Du kannst die Ziele nach der SMART-Methode definieren. Smart ist immer gut und klingt einleuchtend, oder hehe? Wie geht man bei der SMART-Methode vor.

Die SMART-Methode bedeutet:
Spezifisch
Messbar
Akzeptiert
Realistisch
Terminiert

S wie ein spezifisches Ziel

Du definierst für einen Kanal so spezifisch und so detailliert wie möglich, was du erreichen willst. Mehr Reichweite ist kein spezifisches Ziel! Wie definiert sich denn Reichweite?

M wie ein messbares Ziel

Das Ziel sollte messbar sein, du benötigst also Kennzahlen. Ein Beispiel für ein messbares Ziel wäre die Steigerung der Interaktion auf eine Rate von XY % oder die Steigerung der Followerzahlen auf XY.

A wie akzeptiert

Akzeptiert wird häufig benötigt, wenn du im Team arbeitest. Wenn deine Mitarbeiter verstehen, wo es hin geht und auch am gleichen Strang ziehen, ist es einfacher das Ziel zu erreichen. Bei akzeptiert kannst du dich also fragen, warum willst du das Ziel erreichen? Warum willst du mehr Follower? Warum willst du mehr Reichweite? Was ist das übergeordnete Ziel? Wie kannst du dich selbst so dafür begeistern, damit du das Ziel unbedingt erreichen willst?

R wie ein realistisches Ziel

Frage dich danach auch, ist das Ziel realistisch? Ist es realistisch in 4 Wochen 6000 neue Follower zu gewinnen? Vermutlich eher nicht. Das ist deshalb ein so wichtiger Punkt, weil es dich daran hindert Erfolge zu feiern und demotiviert. Definiere dein Ziel daher unbedingt nach einem realistischen Maßstab.

T wie ein terminiertes Ziel

Danach setzt du einen Zeitraum fest, bis wann du dieses Ziel erreichen willst. Trage dir diesen Termin in deinen Kalender ein, um anschließend zu analysieren, ob du dein Ziel erreicht hast.

 

3. Definiere Ziele für einzelne Social Media Kanäle wie Instagram, Facebook, YouTube und LinkedIn

Du solltest dir unbedingt jeden Kanal einzeln anschauen. Natürlich wirst du für dein Social Media Marketing ein übergeordnetes Ziel haben, sei es Vertrauen aufzubauen oder deine Reichweite zu erhöhen. Doch was du dabei bedenken solltest, ist, dass diese Kanäle unterschiedlich genutzt werden. Es macht keinen Sinn überall das selbe zu posten und einfach nur die Posts von Instagram auf Facebook zu teilen.

Ziele für Instagram definieren

Instagram wird für Unterhaltung und Inspiration genutzt, nicht primär für die Vermittlung von Wissen. Es funktioniert, wenn es gute Inhalte sind. Aber die Nutzer von Instagram kommen nicht auf die Plattform, weil sie gezielt nach Wissen suchen, sondern weil sie unterhalten werden wollen. Das ist zum Beispiel auf YouTube anders. Gleich mehr dazu. Was bedeutet das konkret? Bei der Gestaltung deiner Postings solltest du zwei Dinge beachten: Zum einen das Ziel, das du erreichen willst, zum Beispiel mehr Interaktion. Das bedeutet, du erstellst Beiträge, die dazu einladen, dass sie kommentiert, geteilt, gespeichert und geliked werden. Behalte zum anderen im Hinterkopf, dass du nur ein paar Sekunden hast, um den Nutzer auf deinen Post aufmerksam zu machen. Er ist nicht auf der Suche danach! Das nennt man auch „Thumb-Stopping“. Das bedeutet, der Nutzer hört bei deinem Post auf zu scrollen und stoppt mit dem Daumen. Das musst du schaffen.

Sei auf Instagram persönlich aber nicht privat

Instagram ist eine soziale Plattform. Es geht um soziale Interaktion, um das miteinander, vernetzen und austauschen. Social first! Sei nahbar und authentisch, das funktioniert, wenn du auch mal etwas persönliches teilst. Eine Geschichte von dir, ein Learning, Erfahrungen, erzähl davon, wo du gewesen bist. Du musst nicht privat werden. Das ist ein riesen Unterschied. Es geht darum, dass du etwas teilst, mit dem sich deine Zielgruppe identifizieren kann. Du kannst außerdem auf Instagram super Tipps und kleine How To’s teilen, die ECHTEN Mehrwert bieten. Inhalte die schnell konsumiert werden können und wo der Nutzer sogenannte „Quick Wins“ mitnehmen kann. Vermeide es also, super komplexe Themen über Instagram zu erklären. Breche das Thema herunter und gib deiner Community einen Anhaltspunkt. Danach kannst du weiter auf den Blog verweisen.

Ziele für Facebook definieren

Facebook hat immer noch eine gute Dynamik in Gruppen. Persönliches, Livestreams usw. funktionieren da sehr gut. Aber probier dich auch einfach aus und schau, was deine Zielgruppe interessiert. Es gibt hier kein allgemeingültiges Geheimrezept, keine Schablone, die du einfach auf dein Business und deine Community anwenden kannst.

Ziele für YouTube definieren

YouTube ist zum Beispiel die zweitgrößte Suchmaschine. Was ist in deinem Bereich Content, der häufig gesucht wird? Welchen Content kannst du für deine Zielgruppe erstellen? Verwende hier unbedingt das Search Form, also die Suchleiste von YouTube. Gib einen Begriff ein und sieh dir die Vorschläge an, die den Satz vervollständigen. Sie geben dir gute Hinweise darauf, was häufig gesucht wird.

 

4. Überprüfe deine Social Media Ziele regelmäßig

Ziele dürfen und müssen sich auch wieder verändern. Zum Beispiel dein übergeordnetes Ziel auf Instagram: Einen Call für ein Strategiegespräch für Social Media verkaufen. Das Ziel für die nächsten 6 Monate ist also eine interaktionsstarke Community aufzubauen. Alle Maßnahmen, die du triffst, führen dazu hin, eine Community aufzubauen. In Kontakt treten, passender Free Content und Freebies über Newsletter und und und. Vergiss danach nicht auch zu analysieren, was gut funktioniert hat. Welche Beiträge haben viel Interaktion generiert und warum? Welche Beiträge kaum? Welche Story-Formate funktionieren?

Und zum Schluss nur noch eines: Fokus! Wenn du gerade erst mit einem Kanal so richtig durchstartest, fokussiere dich auf einen, maximal zwei Kanäle. Nutze Instagram beispielsweise in Kombination mit deinem Newsletter. Doch vermeide einfach die Instagram Postings auf Facebook zu teilen. Schau dir jeden Kanal genau an, sieh dir deine Kolleginnen an. Was machen sie dort? Welche unterschiedliche Formate haben sie? Was für eine Zielgruppe hält sich auf Facebook, Instagram oder YouTube auf. Weshalb sind sie auf dieser Plattform!

Also, los geht’s! Ziele definieren. 😜

Links zur Podcastfolge „Ziele definieren?“

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Johanna Fritz

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3 Kommentare

  1. Liebe Johanna,

    ich bin eben per Zufall via Pinterest auf deinen Blog gestoßen und bin total begeistert. Alles super übersichtlich, hilfreich und informativ gestaltet 🙂 Ich werde jetzt öfters kommen 😀

    LG Fabi von https://www.villaimmergruen.de

    Antworten
    • Hallo liebe Fabi, vielen lieben Dank für deinen Kommentar. Das freut uns riesig.

      Ganz liebe Grüße ☀️

      Antworten
  2. Danke für die tollen Informationen Johanna. Das ist wirklich hilfreich!

    Antworten

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