So viele Follower brauchst du, um zu launchen

Wie viele Follower brauche ich, um meinen Onlinekurs oder Membership Bereich zu launchen?

 

Qualität statt Quantität bei der Follower Frage

Wann hört diese Jagd nach Followern endlich auf? Weißt du, was du wirklich brauchst? RAVING FANS! Menschen, die dir gerne folgen, die begeistert davon sind, was du tust. Du brauchst keine tausende Follower, um deinen Onlinekurs oder deinen Membership Bereich zu launchen. Lass dir das von niemanden einreden und hör auf dich mit denen zu vergleichen, die schon seit Jahren nichts anderes machen.

Wie viele Follower brauche ich vor dem Launch?

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1. Du limitierst dich selbst

Lass uns mal wieder Klartext sprechen! Ist es wirklich die Zahl, die dich davon abhält noch heute mit dem Konzept für deinen Onlinekurs oder Membership-Bereich loszulegen? Oder schiebst du das nur vor, weil du Muffensausen hast. So von wegen „Ach ich kann ja noch nicht, weil mit nur X Hundert Followern wird das eh nichts.”

Wenn es letzteres ist, dann bist du sowas von ready Lady (oder Mister)!

Dieser Weg wird immer Mut kosten. Es wird sich immer so anfühlen, als müsstest du vorher noch XYZ erreichen, bevor du mit was auch immer es bei dir ist, loslegen kannst. Du wirst aber erst auf deinem Weg all die Dinge lernen, die du wirklich brauchst, um weiterzukommen. Fact. Ich sehe es jeden Tag aufs Neue. Bei mir selber und genauso bei all unseren mutigen Durchstarterinnen.

Du lernst nie aus. Und mit jedem Launch, mit jedem Produkt wirst du etwas anders machen. Du weißt schon: Machen – Analysieren – Optimieren.

Also sieh mal hin: was hält dich wirklich ab?

2. Skaliere

Gehen wir mal von der logischen Seite an die ganze Sache heran. Da alle so auf Zahlen fixiert sind, widerlegen wir das Konstrukt doch auch gleich mal mit Zahlen.
Sagen wir dein Produkt kostet 300 Euro.

Eine durchschnittliche Conversion mit einer großen Community liegt meist bei 3 – 4%.

Und soll ich dir das Beste verraten? Mit einer klitzekleinen Community ist die Conversion Rate sooooo viel höher. Weil ihr wie ein Team seid. Du kennst von jedem Kunden/ jeder Kundin die Geschichte, die Glaubenssätze und ihre Ziele. Das baut so unfassbar viel Vertrauen und ein Gemeinschaftsgefühl auf, wie du es nur am Anfang haben wirst. Du hilfst ihnen, sie helfen dir. Raten von 50 % und mehr gibt es immer wieder. Verrückt, oder?

Stell dir mal vor, du hast 300 Follower und 10 % davon kaufen (Das ist keine unrealistische Rate bei einer kleinen Community, wenn du es „richtig” machst). Das heißt, du würdest 30 neue Kunden haben. Dreißig! Das wäre doch was für den Anfang! Damit würdest du bei deinem ersten Launch 9000€ verdienen! Bei meinem ersten Onlinekurs Launch überhaupt waren es auch 36 Kunden. Bei einem 497 Euro Produkt, wenn ich mich recht erinnere.

Und nie vergessen: Du kannst auch noch Ads hinzuziehen, um zu deinen bisher organischen Followern weitere, neue Kontakte hinzuzubekommen.

3. Starte und baue parallel deine Community auf

Alle wollen eine Community aufbauen, aber keiner will die Arbeit investieren. JA, organischer Community Aufbau kostet Zeit.

Deshalb: Nutze die Kombination aus Ads und organischer Interaktion.

Das heißt auch: Warte nicht, bis jemand bei dir kommentiert! Kommentiere aktiv bei anderen Accounts, baue dir selbst ein Netzwerk auf. Du wirst merken, es macht gleich so viel mehr Spaß, weil man sich gegenseitig unterstützen kann, gemeinsame Aktionen und Livestreams starten kann. Werde hier kreativ und ja – da muss dann auch. Eine Community ist immer ein Miteinander.

Zum Thema Ads nochmal: Ich habe manchmal das Gefühl, dass viele das als etwas Schlechtes sehen und dass nur organischer Community Aufbau etwas “wert” ist. Aber du nutzt doch auch Hashtags, um mehr Menschen zu erreichen, oder? Du kommentierst bei anderen, um gesehen zu werden? Ads sind nichts anderes. Du investierst Geld, damit du mit deinem Content sichtbarer wirst. Damit du auch außerhalb deiner Bubble Menschen erreichst, die sonst nie von dir und deiner Lösung wissen würden. Es macht mich kirre zu wissen, dass da draußen gerade irgendwo eine Person sitzt, die ihr Online Business rocken will, aber keine Ahnung hat, dass es mich gibt. Ich kann helfen! Es ist verdammt noch mal meine Pflicht mich ihr zu zeigen.

Ads vs. organisch: Da ist nichts schlechter oder besser, sondern einfach nur eine Unterstützung für dich schneller zu wachsen.

7 Tipps für deinen Community Aufbau

Hier jetzt die wichtigsten Tipps, um eine qualitative Community aufzubauen:

Suche dir EINE Social Media Plattform

Ich weiß, du siehst den Wald vor lauter Bäumen nicht und hast das Gefühl, du solltest überall gleichzeitig sein. Glaube mir, es wird einfacher sein, wenn du dich zu Beginn auf EINE Plattform konzentrierst. Zu viele Köche und so du weißt schon. Deine Community muss wissen, wo sie dich findet und wo der Austausch stattfindet.

Deine Inhalte

Erstelle Inhalte, der ihre Fragen beantwortet, inspiriert, sie etwas lehrt, motiviert und zum Lachen bringt. Das können ganz unterschiedliche Formate sein: Ein Karussell, ein Reel, ein Video, ein Livestream, den du als IGTV abspeicherst, ein einfaches Zitat.

Wichtig ist, dass du die Inhalte immer für SIE erstellst. Frage dich bei jedem Post: Was kann meine Community daraus mitnehmen? Motiviert sie der Post? Lernen sie etwas Neues? Fühlen sie sich einfach nur abgeholt und denken danach: Genau die Worte habe ich gebraucht?

Es geht immer um sie!

Speak your truth! – Sei authentisch

Das ist wohl eines der schwierigsten Dinge, aber auch das, was eine treue Community aufbaut. Sei ehrlich und authentisch. Sag ehrlich, wie du über manche Dinge denkst. So wie ich hier grade über diesen ganzen Follower Wahn, der dich nur davon abhält in die Umsetzung zu kommen. Dadurch, dass du immer wieder kleine Realtalks raushaust, lernt dich deine Community besser kennen und du ziehst automatisch die an, die die gleichen Werte teilen wie du – oder sie verlassen die Community. Und das ist auch okay. Denn du kannst und sollst nicht für alle da sein.

Ich verlinke dir hier mal einen Realtalk von mir zum Thema “Falsche Experten und warum du laut werden musst

Oder hier hat sogar Anika einen gemacht zur Instagram Design Perfektion. Die Resonanz darauf ist immer riesig, denn es zeigt deinen Mut, auch mal über unangenehme Themen zu sprechen oder auch einfach ehrlich zu sagen, wenn du etwas nicht gut findest.

Interagiere mit deiner Community

Ich habe es vorher schon erwähnt, nur vom Posten und warten baut sich keine Community auf. Eine Community ist ein Netzwerk. Es besteht aus gegenseitiger Interaktion. Wenn du jemandem im echten Leben triffst, bleibst du doch auch nicht stehen und wartest bis dir jemand “Hallo” sagt. Sondern gehst auf andere zu und beginnst einen Dialog. Das ist hier auf Social Media nichts anderes!

Und weißt du was? Wenn du plötzlich merkst, dass du eine Connection hast zu jemandem aus einer ähnlichen Nische ist das Gold wert. So macht Community Aufbau gleich viel mehr Spaß. Kollegen statt Konkurrenz!

So bin ich zum Beispiel im Mastermind mit Tanja Lenke von ShePreneur, Katrin Hill und Katharina Lewald gelandet (ich verlinke sie dir alle in den Shownotes).

Ja, wir alle machen etwas sehr Ähnliches und haben eine ähnliche Zielgruppe. Doch wir sind auch alle so unterschiedlich und ziehen andere Menschen an. Wir können von unseren Erfahrungen nur profitieren und uns gegenseitig supporten.

DAS ist so wertvoll!

Show up (!) und poste regelmäßig

Egal, wie groß die Zahl ist, die in deinem Profil steht. Sei da! Show up! Egal, für wie viele. Poste regelmäßig Beiträge, zeige dich in der Story, erzähle etwas über dich, mache einen Livestream. Und glaub mir bei letzterem wirst du dankbar sein, wenn nicht gleich zum Start tausende zuschauen. Taste dich ran, Schritt für Schritt. Wie wäre es denn mit einem Livestream mit jemandem aus deiner Community? Oder einer Kollegin? Plane eine Community Aktion und weihe vorher ein paar Follower ein – frage sie, ob das für sie interessant ist. Hole dir Feedback ein.

“Johanna wie oft soll ich posten, ich habe keine Zeit das jeden Tag zu machen” Hm. Haha, die wohl meist gestellte Frage. Dann habe ich eine an dich: Wenn du wirklich eine Community aufbauen willst, warum hast du dann keine Zeit täglich zu posten?

Täglich zu posten bedeutet nicht, nachdem der Post online gegangen ist im 5 Minuten Takt die App zu refreshen und dann 5 Stunden täglich auf Social Media zu verbringen. FOKUS! Ist hier das Stichwort. Und hey, ich hab Verständnis für die Umstände aktuell, ich bin hier auch echt am rum rödeln. Aber dann mache dir einen Plan, den du umsetzen kannst, denn nichts ist wichtiger als Konstanz. Regelmäßigkeit baut wieder Vertrauen auf. Du sollst ihre Go-to Person werden. Zeig ihnen, dass du wirklich für sie da bist.

Beantworte alle Kommentare und Nachrichten

Ich glaube, das muss ich hier eigentlich nicht mehr sagen, aber vielleicht ein kleiner Reminder für dich. 😉 Wenn sich jemand die Zeit nimmt, bei dir zu kommentieren, Gedanken und Worte zu hinterlassen, dann antworte auch darauf. Wieso sollte irgendwann noch jemand bei dir aktiv sein, wenn du nicht auf Kommentare und Nachrichten reagierst. Das ist also das kleine 1×1 beim Community Aufbau.

Stelle Fragen, sag einfach danke, dass sie da sind.

Leite sie auf deinen Newsletter

Und zu guter Letzt: Denke daran, sie in all deine Aktionen im Bestfall immer auf deinen Newsletter zu verweisen. Ich kann nicht oft genug sagen, wie unfassbar wichtig es ist.

Die große Mehrheit unserer späteren Käufer/innen sind vorher auf dem Newsletter gewesen.

Experten sagen nicht umsonst immer wieder:

List Building is Business Building

Die E-Mail-Liste gehört dir. Du kannst direkt bei ihnen im Posteingang landen und die ganze Zeit über Vertrauen aufbauen. Nutze es!

E-Mails sind beim späteren Launch deines Onlinekurses oder Mitgliederbereichs mit der wichtigste Teil.

An dieser Stelle einfach mal der Verweis auf all die schon bestehenden Blogposts, Podcasts und Videos auf meiner Website https://byjohannafritz.de/tag/newsletter/

Je früher du damit startest, desto besser. Es war das was mein Coach mir damals an Tag 1 gesagt hatte: Bau dir deine Liste auf. Und sie sollte Recht behalten. Es ist mein Fokus Nummer Eins. Aus gutem Grund.

 

Wenn du nur einen Punkt aus dieser Folge mitnimmst, dann bitte diesen:

Du brauchst nicht Tausende Follower (oder Newsletter Leser), um deinen Kurs oder Mitgliederbereich das erste Mal zu verkaufen. Einige Hundert tun es auch.

Ach so, und hier noch mal der Hinweis, dass wir aktuell eine Community Aufbau Challenge auf Instagram @byjohannafritz laufen haben. Wir haben zwar gestern angefangen, aber wenn du magst, steig doch noch ein. Sie läuft noch bis Freitag. Unser Ziel damit ist, dass du auf deinem Kanal mehr Interaktion und mehr zu dir passende Follower anziehst.

Und am Donnerstag sehen wir uns wieder live auf byjohannafritz.de/live – um wieder in den Austausch in Sachen Community zu gehen.

Also, jetzt aber raus in die Welt mit dir. Erstelle bombastische Inhalte für deine Community, vernetze dich und dann würde ich sagen: Leg los mit deinem Onlinekurs oder Membership-Bereich. Denn es gibt nichts, was dich wirklich aufhält JETZT loszulegen.

Links zur Folge „Community Aufbau für deinen Launch“

PIN MICH
Launch: So viele Follower brauchst du wirklich

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Johanna Fritz

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