Regelmäßige Newsletter schreiben – 3 Tipps für deinen Newsletter Inhalt

Ich glaube eine der häufigsten Fragen (noch bevor der Newsletter überhaupt erstellt wurde) ist:

Was soll ich in den Newsletter schreiben? 

Oder nennen wir das Ganze dann nicht einfach nur „Eine Frage”, sondern viel eher „Kopfkino”? Oder „Ausrede”?

Diese Frage leitet ja ganz schnell über in weitere Fragen und Gedanken, wie zum Beispiel…

  • „Ich kann gar nicht schreiben” oder
  • „Das interessiert sie doch eh nicht” oder
  • „Ich hab eh nur 15 Leute auf meiner Liste” oder
  • „Warum soll ich da überhaupt Nerven, Energie und Zeit reinstecken?”

Richtig? Sind dir diese Fragen in dem Zusammenhang auch schon alle gekommen?

Wir greifen so gerne vor und beginnen dann erst gar nicht, weil da diese eine Frage (oder wie wir jetzt besser wissen: FrageN) sind, die dich abhalten. 

So weit will ich es aber erst gar nicht kommen lassen. Denn du brauchst einen Newsletter! Glaub es oder nicht. Aber es ist Fakt. Zahlen lügen nicht.

Wir hatten kürzlich mal in einer Umfrage auf unserem Instagram Kanal @byjohannafritz nach “Brauche ich einen Newsletter?” gefragt. Ganze 30 % waren sich da nicht so sicher.

Brauche ich einen Newsletter?

Ja wo wart ihr denn alle die letzten Monate? Ich merke schon: wir haben hier noch Arbeit zu tun. Mission: Newsletter für alle – accepted.

Denn: 

HELL YES! Du brauchst einen Newsletter. Denn er ist das Tor zum E-Mail Marketing.

Da muss ich gar nicht lange überlegen. Wir machen hier einen kurzen Schwenk, bevor wir richtig in die Folge einsteigen: 

Auf Social Media hast du nichts in der Hand: Nicht deine Follower, den Algorithmus oder wenn dein Account gesperrt ist. Verlasse dich nie auf nur einen Account. Glaube mir: wir saßen schon in einem Launch (letzter Tag, heißeste Phase) da, als Facebook und somit auch Instagram eine fette Funktionsstörung hatten. Sprachnachrichten ging nicht, Live ging nicht… Null Last Minute Kontakt Möglichkeiten zu unserer Community. Aber: die E-Mails gingen raus. Uff.

Der Newsletter ist außerdem DER Punkt, an dem dir deine FollowerInnen das erste JA durch die Eingabe ihrer E-Mail-Adresse geben. Das Ja, mit dem sie dir zeigen, dass sie Interesse an deinem Thema haben und mehr darüber erfahren wollen. Daten eingeben ist mehr „Wert” als ein Like oder ein schnelles Follow, dass so wunderbar unverbindlich ist.

Das bedeutet, dass auch dort der Umsatz passiert. Über deinen Newsletter. 

List Building is Business Building. 

Je größer die Liste wird, desto mehr wächst auch dein Unternehmen.

Gut, ich hoffe, das war genug Überzeugungsarbeit. Wenn nicht: geh noch mal in all die früheren Folgen rein.

Aber jetzt zu der Frage: Was soll ich in meinem Newsletter schreiben? 

Teile deinen Content auf dem Newsletter

Du musst das Rad nicht neu erfinden. Viele glauben, dass sie neben all dem Content, den sie bereits erstellen, noch extra Content für den Newsletter erstellen müssen. Nein, musst du nicht.

Integriere den Newsletter als Kanal in deine Content Planung. 

Das heißt:

  1. Erstelle jede Woche neuen Content auf deinem Blog, YouTube Account oder Podcast. Du weißt schon: auf deiner Bühne.
  2. Stichwort Storytelling: Erzähle zu dem Content eine Geschichte
    1. Warum teilst du diesen Content?
    2. Was für eine Erkenntnis hattest du zu dem Thema?
    3. In welchem Kontext wurde dir dazu vielleicht eine Frage gestellt
    4. Was ist deine ganz persönliche Meinung dazu?
    5. Teile einen extra Tipp
  3. Verlinke den Content in deinem Newsletter.

Ich habe es grade schon erwähnt, der Newsletter ist dafür da, um Vertrauen aufzubauen. Du musst hier nicht die krassen Hacks teilen. Dafür hast du ja schon ausführlich den Content erstellt. Es geht vielmehr darum sie abzuholen, Geschichten zu teilen, durch die sie sich mit dir verbunden fühlen.

Vielleicht ploppt da direkt ein ABER auf: 

Ich kann doch nicht auf Social Media und dem Newsletter auf meinen Content leiten. Dann sieht meine Community ja alles doppelt.

Nicht jede/r, die/der dir auf Social Media folgt, hat deinen Newsletter abonniert und umgekehrt. Aber vor allem ist der Newsletter viel persönlicher. Hier erfahren sie als erstes von deinem neuen Content und erst danach vielleicht noch auf Social Media. Der Newsletter ist gleichzeitig Erinnerung und Newsticker. Hier können sie deine Inhalte nicht verpassen. 

Und der Vorteil ist: Wer schon auf dem Newsletter auf deinen Content aufmerksam geworden und ihn gelesen / gesehen / gehört hat, wird dir auf Social Media vielleicht sogar Feedback dazu geben und damit andere animieren. 😉 

Okay, also Schritt 1: Erstelle Content, auf den du in deinem Newsletter hinleitest.

Schreibe persönliche Newsletter

Ich glaube das, was den meisten am schwierigsten fällt, ist gar nicht Themen zu finden, sondern den richtigen Ton zu treffen. 

E-Mails haben etwas Förmliches an sich und genauso hört es sich dann oft auch an.

Stelle dir vor du schreibst einen Brief an eine/n guten Freund/in. SO sollte dein Newsletter klingen. Du schreibst an den Inner Circle. Du erzählst eine Geschichte. Du schreibst hier gerade nicht dem Finanzamt. Mach dich locker.

Ich habe hier mal 3 Beispiele für dich, wie du deinen Newsletter persönlicher und spannender Schreiben kannst. 

Was nimmst du aus diesen Sätzen mit? Worin liegt der Unterschied? 

3 Beispiele, was du in deinen Newsletter schreiben solltest.

 

Die Überleitung zu deinem Content

Schreibe nicht das
In meinem neuen Blogpost verrate ich dir 3 Tipps, wie du …

Sondern das
Weißt du, was die drei wichtigsten Tipps von meinem Coach waren? (Content im Text verlinken)

Die Einleitung ist langweilig. Tut mir leid. Haha. Aber niemand wartet auf die drei nächsten Tipps für XY. Stattdessen erzählst du eine Geschichte von deiner Reise und teilst die Tipps, die für dich hilfreich waren. Damit schaffst du auch gleich für deine LeserInnen einen Proof. Dein Coach hat dir die Tipps gegeben, die mega hilfreich waren, weil sie dir zu Erfolg verholfen haben. Jetzt gibst du sie weiter. 

Verwende Storytelling

Schreibe nicht das
Du traust dich nicht loszugehen? Dann höre jetzt meine neuste Podcastfolge!

Sondern das
Aber wir trauen uns nicht loszugehen: Könnte ja anstrengend werden. Ich könnte ja auf halber Strecke aufhören. Ich könnte keine Themen mehr finden. Das Kopfkino kennst du, oder?

Aus diesem Grund gibt es heute mal eine Podcast Folge (und Blogpost zum Lesen) zu der Thematik.

Storytelling! Im ersten Satz setzt du voraus, dass sie sich nicht trauen loszugehen. Es wirkt, als wüsstest du es besser. Im zweiten Satz gehen wir auf die Glaubenssätze ein, die damit einhergehen, warum man sich nicht traut loszugehen. Damit holst du die LeserInnen ab. Das WIR vereint im Übrigen auch dich und deine Community und du grenzt sie nicht von dir ab. 

Danach folgt die Call to Action – also der Handlungsaufruf zur Podcastfolge. 

Die Einleitung deines Newsletters

Schreibe nicht das
Hallo meine Liebe, ich melde mich heute wieder mit einem neuen Newsletter.

Sondern das
Ich erinnere mich, als wäre es gestern gewesen: …

Der Einstieg ist enorm wichtig. Niemand will noch einen Newsletter lesen. Komm zum Punkt, hol sie ab, wirf den Haken aus. Falle mit der Tür ins Haus! Ja, das ist hier erlaubt.

Ein Einstieg dieser Form basiert übrigens auf dem A-I-D-A Modell. Das ist quasi ein Grundgerüst, an dem du dich entlang hangeln kannst.

Newsletter nach dem AIDA Modell schreiben

  1. Aufmerksamkeit erzeugen
  2. Interesse wecken
  3. Begehrlichkeit auslösen 
  4. Handungslaufruf einbinden

Der größte Vorteil für dich bei diesem Modell? Du schreibst nie wieder langweilige E-Mails. Der größte Nutzen für deine Newsletter? Sie lesen keine langweiligen Newsletter mehr. Haha.

Dieses Grundgerüst ist ein ganz simpler Spannungsbogen. Von „Ich ziehe dich in die E-Mail durch die Aufmerksamkeit (dem Hook) rein und leite dich dann elegant zum Handlungsaufruf (CTA), sprich „Höre dir den Podcast an” weiter.

In der Folge “Liest überhaupt noch jemand Newsletter?”, bin ich hier auch schon mal drauf eingegangen.

Ich hoffe, die Beispiele haben dir geholfen. Es zeigt einfach wie enorm wichtig es ist, dass du die Herausforderungen deiner LeserInnen kennst. Dadurch kannst du Glaubenssätze und Kopfkino auch in dein Storytelling mit einfließen lassen.

Du hast mal an ihrer Stelle gestanden. Erzähle davon. Wie hast du dich damals gefühlt, wie bist du mit verschiedenen Situationen umgegangen, welche Action Steps bist du gegangen? DAS ist es, was du in deinen Newsletter schreiben solltest.

Noch ein Wort zur Regelmäßigkeit.

Wie oft soll ich meinen Newsletter verschicken?

Ich hab ja hier im Titel das Wörtchen Regelmäßigkeit stehen. Daher sollten wir das noch einmal ganz genau unter die Lupe nehmen.

Warum ist diese Regelmäßigkeit so wichtig?

Und was bedeutet regelmäßig? Einmal die Woche? Oder die gerne gestellte Frage „Reicht auch einmal im Monat?

Der Mensch liebt alles, was sich wiederholt. Eben diese Regelmäßigkeit. Deswegen ist nicht nur bei Kindern ein sogenannter Alltag gar nichts Schlechtes. Die Routinen, die wir alle Intus haben. Aufstehen, Zähneputzen, duschen… wir denken schon gar nicht mehr darüber nach. Wir machen es einfach. Weil wir es so kennen. Es gehört wie’s Essen und Trinken dazu.

Oder ein mal in der Woche die Oma besuchen. Oder immer montags gibt es das Lieblingsessen, oder, oder, oder…

Versende deinen Newsletter regelmäßig – schaffe eine Routine

Eine Regelmäßigkeit bietet uns Vertrauen darin, dass alles gut ist. So wie immer eben.

Und genau dieses Gefühl solltest du dir zu Nutzen machen. Wir wollen das Vertrauen unserer Kunden gewinnen. Also werde zu ihrer Routine. Zu einer Routine, über die sie gar nicht mehr nachdenken, sondern sich sofort wundern, wenn die Routine mal gebrochen wird.

Mein Podcast zum Beispiel: Seit Jahren kommt immer dienstags morgens um 6 Uhr eine neue Podcastfolge heraus (und mit ihr auch der Newsletter). Einmal hing die Technik und die Folge war nicht in den Apps zu finden.

Da kamen gleich Nachrichten wie „Johanna. Alles gut? Ich bin gerade auf meiner morgendlichen Hunderunde (was übrigens auch eine Regelmäßigkeit ist) und höre sonst deinen Podcast dabei. Aber er ist nicht da!”

Das willst du erreichen:

  • Zur Routine gehören
  • Vertrauen aufbauen
  • Deiner Community zeigen, dass immer auf die Verlass ist. Denn wenn das beim Newsletter schon nicht klappt, wie soll das dann erst bei einem Produkt werden, dass sie bei dir kaufen?

Die Regelmäßigkeit macht einen enormen Unterschied aus. Wie der Tatort, der immer zur gleichen Uhrzeit erscheint und aus dem manch einer ein Happening macht.

Wie oft? Wöchentlich. Ich bin da ganz ehrlich. Alle andere Zeitspannen liegen zu weit auseinander. Einmal im Monat und deine Leser haben vergessen, dass sie sich für deinen Newsletter angemeldet haben. Einmal im Monat ist keine krasse Regelmäßigkeit.

Frage: Wann wird denn bei dir etwas zur Routine?

In 3 Schritten zu deinem Newsletter

Ich hoffe, die Frage OB du einen Newsletter erstellst, stellt sich jetzt nicht mehr. Wir haben übrigens für deinen Newsletter Start ein brandneues Freebie mit den drei wichtigsten Schritten für dich am Start.

Darin findest du 

  • Eine Übersicht verschiedener E-Mail Marketing Systeme und welche Funktionen es haben sollte
  • Eine Übersicht, wie die Anmeldeseite aufgebaut werden sollte, damit du möglichst viele Leser abholst
  • Ideen für dein erstes Freebie

 Sichere es dir unter byjohannafritz.de/newsletter-freebie 

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