Minimum Viable Product: Dein Produkt für neue Newsletter Leser:Innen

Heute haben wir ein tolles Thema für dich am Start. Denn es geht um dein Produkt. Ein kleines, niedrigpreisiges Produkt, das du auf deiner Willkommens-Seuqenz auf dem Newsletter anbieten kannst.

Das Ganze nennt sich auch:

Minimum Viable Product

Das ist ein Produkt, das du mit wenig Aufwand erstellen kannst und das dir dennoch dabei hilft, deine Leser zu Kunden zu machen – bzw. vor allem jene zu unterscheiden, die bereit sind den nächsten Schritt mit dir zu gehen.

Du erstellst jeden Tag so wertvollen Content, hast du schon einmal darüber nachgedacht, dass du daraus ein kleines Produkt erstellen könntest? Ein Hörbuch? Eine Zusammenfassung als PDF? Eine kleine Video-Reihe?

Es gibt so viele Möglichkeiten. Wichtig ist vor allem, dass du in deiner Willkommens-Sequenz ein Produkt anbietest.

Warum? Darauf gehen wir gleich als Erstes ein, bevor es dann in die Tiefe geht.

Dein Produkt in der Onboarding Sequenz

Warum soll ich überhaupt ein Produkt auf der Sequenz anbieten?

Ich habe das schon öfter mal angesprochen, doch vielleicht hast du immer noch kein Produkt in deiner Sequenz, weil dich etwas davon abhält oder du bist ganz neu hier. Deshalb will ich diesen Punkt auf keinen Fall auslassen.

Zum einen hilft es dir dabei die Leser herauszufiltern, die bereit sind den nächsten Schritt zu gehen. Die bereit sind Geld in die Hand zu nehmen, um mit dir gemeinsam ihre Herausforderung zu lösen. 

Wir gehen häufig davon aus, dass uns neue Newsletter Leser bereits kennen und wissen, welche Produkte wir anbieten. Doch nicht alle Leser kommen über deine Social Media Kanäle. Deshalb ist eine Willkommens-Seuqenz für neue Leser, in der du dich vorstellst, von deiner Geschichte erzählst, Mehrwert bietest – und ja dein Produkt anbietest unablässig. Es ist ein Muss. Denn in dem Moment, wo sich ein Leser angemeldet hat, will er mehr erfahren, hat er Interesse. Also lass sie nicht hängen.

So weit so gut. 

So findest du das Thema deines ersten Produkts

Woher weiß ich jetzt aber, was für ein Produkt ich auf meinem Newsletter anbieten soll?

Eine gute Frage, die du gut durchdenken solltest. Denn das Produkt sollte sich logisch in deine Willkommens-Sequenz eingliedern. So, dass der Leser gar nicht anders kann, als mit deinem Produkt weiterzumachen.

Wir arbeiten hier rückwärts. Du hast bereits eine Lösung für die Transformation deiner Kunden von A nach B. Entweder hast du bereits ein größeres Produkt, wie ein Onlinekurs, ein Coaching Programm oder andere digitale Produkte. Oder du weißt, womit du deinen Kunden helfen willst. 

Dein kleines Produkt auf dem Newsletter kann daher ein Einsteigerprodukt sein, eine abgespeckte Version deines großen Produkts. Die Hürde etwas Geld in die Hand zu nehmen ist kleiner, als gleich ein großes Produkt bei jemandem zu kaufen, den man kaum kennt. Und der Schritt später das große Produkt zu kaufen, wird eher gemacht.

Dein Freebie sollte dann thematisch natürlich auch zu den anderen Produkten passen. Damit ziehst du dann genau die Menschen an, die eine Lösung für ihre Herausforderung suchen – die du bietest.

Starte durch mit deiner Idee

Mein erstes Produkt: Was kann das sein?

Die Fragen aller Fragen:

Was für ein Produkt kann ich erstellen?

Wichtig ist hier einmal zu sagen, dass es immer noch um dein Minimum Viable Product geht. Wenig Aufwand ist hier das Stichwort. Denn mit deinem Produkt auf dem Newsletter wollen wir nicht das große Geld machen, sondern herausfinden, wer von deinen Lesern bereit ist dein Produkt zu kaufen.

It’s the long run. 😉

An dieser Stelle wird es später besonders spannend, weil du sehen kannst, welchen „Customer Lifetime Value“ jene haben, die von deinem Newsletter gekommen sind. Es ist nämlich so, dass vor allem diejenigen, die über deinen Newsletter ein Produkt bei dir gekauft sind, eher bereit sind, später weitere Produkte bei dir zu kaufen, weil sie dich bereits kennen und du über den Newsletter die Möglichkeit hattest Vertrauen aufzubauen.

Aber darum soll es jetzt gar nicht in der Tiefe gehen.

  • E-Book
  • Videokurs
  • Audio
  • E-Mail Kurs
  • PDF’s / Templates

Welches Problem löst du mit deinem Produkt?

Versuche dich hier darauf zu fokussieren, genau ein Problem zu lösen. Deine Leser haben sich bereits ein Freebie geholt, mit dem sie starten können. Dein Produkt könnte jetzt also ergänzend dazu ein Video sein, Worksheets zum Ausfüllen oder ein kleiner E-Mail Kurs mit weiterem Mehrwert. Wir glauben oft, wir müssten gleich den krassesten Onlinekurs erstellen, doch das ist hier gar nicht nötig. Hilf ihnen mit der einen Herausforderung weiter, weshalb sie sich bei dir angemeldet haben.

Ein Beispiel von uns:

Freebie: „Ist meine Idee gut genug für ein Online Business?“

Kleines Produkt: E-Book „In 30 Tagen ins Online Business“

Großes Produkt: Online Durchstarten ist unser Mentoring Programm für dein Online Business

Du siehst an diesem Beispiel, dass wir neue Leser mit der Thematik „Online Business Aufbau“ abholen. Sie können mit verschiedenen Tools herausfinden, ob sich ihre Idee für ein Online Business eignet. Danach kommt der logische nächste Schritt. Sie wollen wissen, was sie für den Aufbau alles tun müssen. Da kommt unser Fahrplan in Form eines E-Books ins Spiel. Auf 50 Seiten erklären wir die einzelnen Schritte, die zum Aufbau eines Online Business nötig sind. Nach all der Theorie kommt dann unser großes Programm, mit dem sie wirklich in die Umsetzung kommen, Tutorials, Worksheets und Prozesse an die Hand bekommen, gemeinsam mit einer Community durchstarten und uns mit Live Gruppencoachings an ihrer Seite haben.

Preisfindung: Was sollte mein erstes Produkt kosten?

Ich habe es schon einmal erwähnt. Es geht an dieser Stelle deiner Produkt-Pyramide nicht darum das große Geld zu machen. Das heißt auch, der Preis sollte ein absoluter No-Brainer sein. Ein Angebot, dass deine Leser nicht ausschlagen können, wenn sie wirklich die Lösung für ihre Herausforderung in ihren Händen halten wollen.

Unsere Empfehlung: Dein Einsteigerprodukt sollte nicht mehr als 29€ kosten.

Warum ein so günstiges Produkt?

Du bist noch in der Phase, in der du gegenüber deinen Lesern vertrauen aufbaust. Viele sind bereit, kleines Geld in die Hand zu nehmen und zu sehen, was sie dafür von dir bekommen. Hier heißt es auch: Überzeugen und Mehrwert liefern!

Wen du hier überzeugst, ist bereit einen Schritt mit dir weiterzugehen.

Eine Deadline für den Kauf

Am Ende brauchen wir für Entscheidungen auch ein bisschen Druck. Ich weiß, dass viele das doof finden und keinen Druck aufbauen wollen. Doch Dringlichkeit ist wichtig. Du bewegst deine Leser dazu, eine Entscheidung zu treffen. Ja oder Nein für das Angebot. Ganz einfach. Wenn die Antwort Nein ist, ist das auch fein, aber dann ist das Angebot vielleicht vorüber. Wenn wir keine Deadline haben, schieben wir es vor uns her. Ach das entscheide ich die Tage, das Angebot ist ja immer noch da. Und schon kommt was anderes dazwischen und der Alltag hat die Entscheidung für uns getroffen.

Daher gib deinen Lesern die Möglichkeit zu wählen:

Wie kannst du diese Dringlichkeit erzeugen?

  • Durch eine bestimmte Anzahl an Plätzen, die du vergibst.
  • Zeitlich: Das Angebot ist nur für 24 Stunden verfügbar.
  • Der Preis steigt

Wichtig! Das ist mir echt ein Anliegen: Die Dringlichkeit muss echt sein! Wenn du sagst, nach 24 Stunden ist das Angebot nicht mehr verfügbar, dann darf es danach auch nicht mehr Aufrufbar sein durch einen Refresh der Seite oder weil es in deinem Shop zu finden ist. Dafür nutzen wir übrigens Deadlinefunnel.

So und los geht’s! Was wird dein erstes Produkt sein, das du auf deinem Newsletter anbietest?

 

Links zur Folge „Dein erstes Produkt“

E-Mail Marketing Software Active Campaign

Blogpost/ Podcast: Willkommens-Sequenz

Newsletter Challenge Warteliste

Online Durchstarten Warteliste

E-Book „In 30 Tagen ins Online Business”

Freebie: Linkliste

Freebie: Ist meine Business-Idee gut genug?

Tool: Deadlinefunnel

PIN MICH
Minimum Viable Product erstellen - erstes Produkt mit wenig Aufwand - by Johanna Fritz

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