Yay! Ferien! Das bedeutet…

… Summerschooooool!

Haha. Jetzt fragst du dich bestimmt, was mit mir hier abgeht. Zu viel Sonne getankt, oder was? Nein. Keine Sorge. Alles gut. Das ist mein super cooles Intro für die vierwöchige Summer School hier. 🙂

Summer School was?

Also, ich erkläre es dir kurz. Wir alle kennen das Sommerloch. Nech? Ihr liegt am Strand, ich liege am Strand… es ist Sommer. Wer will da schon arbeiten?

Wenn ich Glück habe, hörst du dir meinen Podcast gerade tatsächlich am Strand an. Vielleicht liest du aber auch lieber ein Buch oder spielst mit den Kindern.

Ich wollte in der Sommerpause tatsächlich einfach mal was Neues ausprobieren. Und ich kann es super vorbereiten und so selber ein bisschen mehr Ferien mit den Kids machen.

Da war also die Idee der Summer School geboren. Viele fragen mich immer wieder danach welche Programme ich nutze und wie ich sie verwende. Warum es euch also nicht mal zeigen. Per Video Tutorial. Dann fing es an zu rattern… warum soll ich das alles aufzeichnen? Ich könnte es doch live mit einer Hand voll Leute machen, die bei mir auf dem Newsletter sind. Gesagt getan.

Du wirst also im August von mir jeden Dienstag einen Podcast plus Tutorial bekommen. In den Ferien hat man ja auch mal Zeit Neues auszuprobieren. Zeit für neue Programme. Da hat man zwischen all den To Dos ja sonst keinen Raum für.

Das hier habe ich also live aufgezeichnet. Alle auf dem Newsletter bekamen Bescheid. 100 Teilnehmer konnten teilnehmen. Den Text hier, den habe ich eingesprochen, ohne in die Kommentare zu gucken, denn die Live-Teilnehmer sollten ja auch einen Mehrwert haben und etwas über Instagram und Pinterest fürs Business lernen.

Das Video Tutorial dazu wie ich Zeitsparend mit Tailwind plane:
Hole dir Tailwind PREMIUM über meinen Werbelink für einen Monat kostenlos.

 

Die Links zu Folge 63:

• Membership-Seite Warteliste
• Podcast Folge mit Trajan Tosev
• Podcast Folge mit Caro Preuß
• Tailwind – Über diesen Link bekommst du den ersten Monat Tailwind PLUS kostenlos. (Werbelink)

Also, auf los geht es los:

Jede von euch die mir online folgt oder die sich den ein oder anderen Podcast angehört hat weiß, dass ich Social Media liebe und für sehr sinnvoll halte. Und sie weiß aber auch, dass für mich meine eigene Website in Kombination mit meinem Newsletter an erster Stelle steht.

Und, dass ich alles was ich mache nach folgenden Kriterien unter die Lupe nehme.

  1. Brauch ich/ Muss ich das?
  2. Wenn ja, dann: a) Kann ich es automatisieren? oder b). Outsourcen?
  3. Wenn nein: Überlegen ob es überhaupt notwendig ist.

Wenn ich euch da draußen immer wieder mal Frage, was aktuell eure größte Herausforderung ist, dann kommt das Zeitmanagement immer und immer wieder vor.

Ich könnte hier gerade eine ganze Folge über das Thema Zeit an sich machen und schmeiße aber für diesen Moment einfach mal in den Raum: Jede Aufgabe, jedes Projekt, braucht genau so viel Zeit, wie du ihm gibst.

Ich lasse das einfach mal so im Raum stehen: Jede Aufgabe, jedes Projekt braucht genau so lange, wie du ihm gibst.

Sacken lassen. Hehe.

Das bedeutet einfach, dass wir eigentlich tatsächlich Herrin darüber sind, wie viel Zeit wir für etwas Bestimmtes brauchen.

Wenn ich sage, ich gebe mir heute drei Stunden für die Illustration, dann muss sie fertig sein, weil mir der Kunde sonst im Nacken sitzt und not amused ist, dann wird die Illu in drei Stunden fertig sein. Aber hallo. Würde mir der Kunde dafür noch einen ganzen Tag Zeit geben, würde ich vermutlich auch einen ganzen Tag daran arbeiten. Vermutlich ginge es dann zwischendurch an den Kühlschrank und ich würde mich an kleinen Details bei der Illus aufhalten… Dinge, die ich nicht mache, wenn ich nur drei Stunden habe.

Mir wurde das bewusst, seitdem ich meine Töchter habe. Ich schaffe jetzt in den sechs Stunden am Tag die sie in Kindergarten und Schule sind mindestens genau so viel, wie früher an einem ganzen Tag. Vielleicht sogar noch mehr. Weil ich konzentrierter arbeite und gerlernt habe auszusortieren was wirklich wichtig ist und was ich auch genauso gut weglassen kann.

Probier es einfach mal aus. Gib dir z.B. für Social Media einen festen Zeitrahmen. Denn hier wird klar, warum es so wichtig ist, seine Zeit gut zu planen.

Das kurz vorweg.

Und da ich ja davon überzeugt bin, dass wir alle mit unserem Talent Geld verdienen können ohne Hamsterrad, will ich dir heute einfach mal einen kleinen Teil zeigen, wie ich mir sehr viel Zeit frei schaufel. Und eventuell sogar noch mehr ginge.

Denn verbunden mit der ach so knappen Zeit bei uns allen (ja, ich habe selber zwei Kinder mit Kindergarten- und Schulfesten, Tanzen, singen, Ballett usw.), tut sich ja einfach auch sehr schnell die Frage auf:

 

Wie viel Zeit sollte ich in Social Media investieren?

Sollte ich es überhaupt? Oder in der Zeit doch lieber Fotos machen, Illus zeichnen, Kaltakquise betreiben?

Erst einmal glaube ich, dass diese grundlegende Frage wirklich jeder für sich entscheiden muss. Wer sich so gar nicht wohl fühlt und mit Social Media nichts anfangen kann, nun, dem empfehle ich dann eben offline zu netzwerken wie es nur geht. Das sollte man sowieso immer. Aber auch das ist Zeitaufwendig.

Es gibt zig Leute da draußen, auch im kreativen Bereich, die kaum auf Social Media unterwegs sind und trotzdem ohne Ende zu tun haben und davon leben können. Das eine schließt das andere nicht aus.

Ich kann nur für mich sagen, dass ich Social Media liebe und dass ich ohne diese Welt nicht das machen würde, was ich heute tue. Das hier jetzt gerade z.B. Podcast live aufnehmen mit euch zusammen

Ich habe es nie bereut so viel wie möglich auszuprobieren. Als Illustrator und eben jetzt als Online Business. Letzteres wäre, wie eben erwähnt, ohne Social Media, sprich Instagram und Live Streams, gar nicht erst entstanden.

Es haben mich früher auch mal Follower die Krake genannt. Haha. Weil ich überall war. Man könnte es auch FOMO nennen. Fear of missing out.

 

Ich hatte Angst, ich könnte etwas verpassen.

Und ich bin mir sicher, so geht es vielen. Ständig taucht ein neues Tool oder App auf, bei dem man ja unbedingt dabei sein muss. Ich habe mir mittlerweile angewöhnt erstmal zu beobachten und sehr gut abzuwägen, wo ich meine Zeit verbringe. Denn auch wenn wir es sind die über unsere Zeit bestimmen, macht es keinen Sinn sich zu verzetteln nur um überall zu sein.

Ich glaube, viele sind nur auf Social Media, weil sie denken, sie könnten etwas verpassen. Weil sie sehen, dass alle andere auch dort sind. Also müssen sie auch.

Und weißt du was, genau DEN Druck möchte ich dir hier einfach mal nehmen. Denn wie gesagt: Ich kenne z.B. einige Illustratoren die bewegen sich online quasi gleich Null, haben ihre Website dort stehen und sind das ganze Jahr ausgebucht. Weil sie spitzenklasse sind, weil sie dafür offline netzwerken und vielleicht auch mal den Telefonhörer in die Hand nehmen.

So.

Wenn du aber Social Media eigentlich genauso gerne magst wie ich und es einfach nur nicht schaffst, wegen diesen viel zu knappen 24 Stunden am Tag, dann passt die Folge hier wunderbar.

Der Fokus soll hier mal auf Instagram und Pinterest liegen. Weil beides super aufwendig, aber beides doch sinnvoll ist bzw. sein KANN.

Ich möchte in dieser Folge gar nicht so sehr auf irgendwelche Strategien & Co eingehen. Dafür hatten wir z.B. die Experten Trajan Tosev für Instagram und Caro Preuß für Pinterest bereits auf dem Podcast. Und bestimmt wird es dazu auch mal Mini-Kurse und weitere Interviews in der ab Ende September startenden Membership Seite zu geben.

Ich habe lange überlegt ob und wie ich im Social Media Bereich etwas optimiere. Aus einem einfachen Grund: Es heißt Social Media. Und social heißt, es sollte wirklich sozial sein. Ein Austausch unter Menschen. Ich werde nie verstehen, wieso manche dort irgendwelche (übrigens verbotene) Bots durch jagen, die nach Hashtags alles durchsuchen und dann dämliche Kommentare wie “Toller Post” zu hinterlassen. Markiere ich alles gleich mit Spam.

Jedenfalls habe ich deswegen lange hin und her überlegt. Es ist mir wichtig, dass ihr wisst, dass hinter diesen Accounts wirklich ICH stehe.

Also, insbesondere bei Instagram. Bei Pinterest ist der “social” Faktor ja nicht wirklich gegeben, da es eher als bunte, visuelle Suchmaschine, statt soziales Netzwerk funktioniert.

Aber je mehr ich in dieses ganze outsourcen reinkomme und je mehr das Unternehmen hier Mini-Schritt für Mini-Schritt wächst, desto mehr war irgendwann klar, dass ich mich damit beschäftigen muss: Wo ist meine Zeit am sinnvollsten investiert?

MUSS ich wirklich 10-20 Mal am Tag von Hand pinnen? Schön verteilt über den Tag? Am besten insbesondere am Wochenende? Ööööm. Nicht wirklich. Ich glaube nicht, dass das auf Pinterest irgend jemanden interessiert.

Und die Pins die gepinnt werden auf meinem Account habe ich trotzdem mal gepinnt. Nur eben alle auf einmal in ein bis zwei Stunden im Monat, statt zwanzig Mal über den Tag verteilt. Wie das geht, zeige ich dir im Video-Tutorial weiter oben.

 

Aber wie sieht das auf Instagram aus?

Darf ich hier wirklich etwas automatisieren? Also, erstmal von Instagram Terms of Use her, als auch was meine Follower darüber denken?

Ja. Darf ich. Instagram (und auch Pinterest) hat nämlich eine Liste von zertifizierten Partnern, die das automatische posten mittlerweile anbieten dürfen. Instagram hat also nichts dagegen. Uff.

Und ihr? Ich kann ja gleich mal hier in der Live Q&A noch fragen, ob euch es auffällt, dass ich automatisch poste oder nicht.

Denn wie gesagt, höchste Priorität für mich ist als Online Business, dass ihr wisst dass ich wirklich da bin. Dass ihr mich dort erreicht und Fragen stellen könnt.

Deshalb hatte ich dann für mich entschieden: vorplanen ja. Automatisch posten mache ich nur wenn ich im Urlaub bin oder so. Aus dem einfachen Grund dass ich die ersten Minuten nach posten gerne in der App selbst sein möchte. Um auf eure Kommentare zu antworten. Ich finde, es gibt nicht nervigeres als wenn man merkt dass es alles automatisch vor einem Monat geplant wurde und die Person selber aber quasi nie in der App ist. Verstehst du was ich meine?

Ich plane gerne eine Woche, noch besser wäre ein Monat, im voraus, aber ich poste dann von Hand. Was auch nur zwei Klicks sind, da vorher alles geplant wurde. Wie gesagt, dazu gibt es das Video-Tutorial mit Tailwind.

 

Jetzt fragst du dich vielleicht “Okay, aber wo ist da die Zeit gespart?”

Ganz einfach. In dem ich mir für beide Apps die eigentliche Arbeit zusammenfasse. Batchen. Wie es wohl auf Englisch heißt.

Es ist wie mit allem. Beantworte ich Email alle auf einmal am Tag oder gucke ich alle halbe Stunde nach und beantworte?

Stichwort Multitasking. Du glaubst ja gar nicht wieviel Zeit dir verloren geht, wenn du ständig von einer Sache zur anderen wechselst. Nicht nur das Programm wechseln, auch das Hirn muss sich ja ständig umstellen. Und das geht nicht so schnell wie wir das vielleicht gerne hätten. Es wird ständig der Rythmus unterbrochen.

Und mal abgesehen davon: Es ist auch ein super Gefühl, wenn du dich da am Monatsende mal ein bis zwei Stunden hinsetzt und danach für den ganzen Monat Pinterest erledigt ist, weil dort von dem Punkt an dann wirklich alles automatisch gepinnt wird.

Du hast den Kopf frei für neue Dinge. Und übrigens, in der Theorie könntest du sogar das pinnen selbst outsourcen.

Wichtig ist hier die klare Kommunikation mit der z.B. virtuellen Assistentin die du einfach für zwei Stunden buchen kannst. Sie muss die Inhalte der zu pinnenden Pins kennen, aber auch z.B. dein Branding. es sähe seltsam aus, wenn sich bei mir auf den Boards plötzlich lauter Graue Pins befänden. Das passt nicht zu meinem Gesamtauftritt. Insgesamt sollte die VA sich einfach ein bisschen mit Pinterest auskennen. Hoch- statt Querformat und so 😉

Ich mache immer gerne kleine Tutorials dazu. So wie heute mit euch hier gleich im Video. Wann immer ich etwas vorhabe abzugeben, mache ich die Aufgabe einmal selbst und nehme dabei meinen Bildschirm auf. Meine VA kann es sich dann ansehen und nächstes Mal die Aufgabe übernehmen.

Ich könnte mir vorstellen, dass hier viele von euch gerade abschalten. so á la “völlig übertrieben der ganze Aufwand!”, “So eine VA muss man ja bezahlen”. Ja. Muss man. Aber dafür bekommst du zwei Stunden Zeit zurück und du hast den Kopf frei.

Oder du denkst dir, “ Alles klar. Das ist mir alles viel zu stressig. Da hab ich keinen Bock. Instagram soll Spaß machen. Ich will mir da keinen Druck machen.”

Und wie schon ganz zu Beginn gesagt: Das ist vollkommen okay.

Nur oft sind das dann auch diejenigen, die darüber maulen, dass so wenig passiert oder keine Follower da sind.

Nicht, dass es darauf wirklich ankommt.

Ich war neulich bei einem Treffen und wurde dort von meinem Gegenüber gefragt “Ja du nutzt Instagram dann echt strategisch? Scrollst du nie länger darin herum?”

Ich verrate dir jetzt was.

 

Alle Social Media Plattformen nutze ich ausschließlich für mein Unternehmen.

Das ist als Illustratorin so gewesen, das ist als Online Business so. Denn wie war das mit der Zeit? Es hat keiner zu viel davon. Wenn ich jetzt neben dem Beruf auch noch jeden Tag eine halbe Stunde damit verbringe so durch Instagram zu scrollen, dann ist das reines prokrastinieren. Mich ablenken von der Arbeit die eigentlich zu tun ist.

Ich liebe Social Media, es macht mir unglaublich viel Spaß mich dort mit euch zu vernetzen. Es ist aber trotzdem Teil des Berufs. Und so lange das nicht klar ist, wird man den Sinn dahinter auch nicht verstehen und einfach nur so ein bisschen dort umher irren, nach links und rechts gucken, sich wundern wo die Zeit wieder hin ist und sich fragen, ob das alles überhaupt was bringt.

Du kannst deine Zeit dort so oder so verbringen. Nutze sie sinnvoll. Wenn ich in Instagram drin bin, dann meist weil ich gerade etwas gepostet habe. Dann kommen die ersten Kommentare, ich antworte zurück. Ich klicke in die Profile der Kommentatoren rein und schaue wer das ist der dort kommentiert hat. Kommentiere da vielleicht wieder zurück, gehe in deren Stories rein, schreibe mal eine Nachricht, usw. Dann gehe ich wieder raus.

Und klar, ich mache über den Tag verteilt viele Stories. Weil es Spaß macht. Wil ich euch so an allem hier teilhaben lassen kann, weil ihr mir dort so liebe Nachrichten schickt. Aber ich schaue mir nicht alle Stories der Accounts an denen ich folge. Ich habe eine paar Lieblingsstories, die gucke ich, weil ich dort einen Mehrwert bekomme.

Zusammengefasst heißt es wirklich: Social Media schön und gut, aber nutzt die Zeit dort sinnvoll. Nicht um zu prokrastinieren. WENN ihr die Plattformen für euer Unternehmen nutzen wollt.

Wenn nicht, dann nicht.

So, und weil viele ja immer fragen, wie ich das mit dem planen und so mache und das etwas schwierig ist zu erklären ohne Bild, wird diese Folge jetzt per Video weiter geführt.

Und ansonsten hören (und sehen) wir uns nächste Woche wieder zur “Summer Schoooool” 🙂

Bis dann!!

Im August gibt es die Kreative Rockstars Summer School. Thema heute: Zeit auf Pinterest und Instagram effektiv nutzen und planen mit Tailwind. Podcast & Video Tutorial
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