Wie du eine kaufkräftige Community aufbaust

Wie steht es bei dir in Sachen Community Aufbau? Der Austausch ist Gold wert, aber das vorrangige Ziel ist doch: Geld verdienen. Denn was misst der Umsatz? Deinen Impact. Das Ausmaß, wie sehr du gerade Menschenleben mit deinen Angeboten veränderst.

Was braucht es dafür? Eine kaufkräftige Community und keine, die am liebsten Freebies sammelt und nur kostenloses Wissen abgreifen will.

Wie du das hinbekommst? Darum geht es in diesem Beitrag.

Wenn ich dir eins zu eins beschreiben müsste, wie du dir eine kaufkräftige Community aufbaust, dann könnte ich das natürlich auch irgendwie in fünf Schritten herunterbrechen. Allzu oft, suggerieren dir diese Schritte aber eine gewisse Schnelligkeit, die es jedoch nicht gibt.

All das funktioniert nicht über Nacht. Es braucht Zeit. Dein Wachstum, aber auch das deines Unternehmens. Ich sage es ganz ehrlich: Es hat einige Jahre gedauert, bis ich das akzeptieren konnte. Hallo Ungeduld.

Ich wollte von Minute Eins an das haben, was ich bei anderen nach vielen Jahren Arbeit sah. Ich sah mir verschiedene Business-Modelle an, Launch Strategien, Sales Mails und der Aufbau von Verkaufsseiten. Es wurde alles immer größer, immer besser und ich wollte das auch.

Doch die Wahrheit ist, dass wir nie hinter die Kulissen blicken können.

Du siehst ein günstiges Angebot bei einer gestandenen Expertin? Vielleicht ist das ein Low Price Angebot mit Pitch zu einem größeren Programm.

Du siehst eine mega kostenfreie Challenge? Vielleicht leitet sie auf einen Info-Call.

Was sich sagen will: Du kennst NIE die Intention eines Preises, Launches oder Produktes

Das, was wir versuchen, zu durchschauen, ist also immer nur der Bruchteil einer größeren Strategie. Etwas von außen betrachtet zu kopieren, ist daher in den meisten Fällen sinn- und ergebnislos.

Ich will dir deshalb heute verraten, was wirklich hinter all den kleinen Bausteinen steckt, die du bestrebst, so gut es geht durchzuführen.

Ich möchte dich einmal kurz abholen: 

Du hast vermutlich einen Onlinekurs oder planst einen Onlinekurs ins Leben zu rufen, richtig?

Onlinekurse sind noch immer großartig, um vielen Menschen gleichzeitig dabei zu helfen, ihre Herausforderung nicht nur zu erkennen, sondern auch zu lösen.

Onlinekurse sind die Zukunft des Lernens

Onlinekurse werden daher nicht aussterben, solange es Probleme gibt. Und rate, die Menschheit hatte schon immer Probleme und wird auch immer Probleme haben.

Onlinekurse sind also ein ziemlich sicheres Geschäft.

Klar gibt es immer mehr Anbieter. Aber erstens kommen auch immer mehr und neue Kunden nach und zweitens bietet es dir doch einen super Anreiz, noch besser zu werden, dich noch mehr zu zeigen und deine Kurse noch mehr zu optimieren. 

Ich habe tatsächlich auch schon Einwände gehört von „Ich habe das Gefühl, dass Offline gerade eher im Kommen ist. Deshalb mache ich erstmal keinen Onlinekurs”.

Ich fand das SO spannend zu hören, denn es würde mir nicht im Traum einfallen, deshalb keine Onlinekurse anzubieten.

Ja, 2022 sind wir nach all den Corona-wir-verbringen-unser-Leben-online-Leben hungrig auf echte offline Erlebnisse. Es wäre seltsam, wenn dem nicht so wäre.

Und dennoch würde das ja bedeuten, dass du wieder lieber zurückgehst in „Ich helfe hier vor Ort zehn Menschen”, statt „Ich helfe hunderte Menschen deutschlandweit”. Ich weiß nicht, warum du mit deinem Thema antrittst, aber ich tue es, weil ich so vielen Menschen, wie nur möglich, etwas bewegen möchte.

Okay. Anyway… wer sind denn diese Menschen, die deinen Onlinekurs (deine Lösung) brauchen? Du bist bestimmt schon in Sachen Community Aufbau unterwegs. Vielleicht wie ich auf Instagram. Aber hier gibt es eben diesen wichtigen Faktor Community vs. kaufkräftige Community.

Ich hatte schon Kundinnen, die mir gesagt haben, dass ihre Community tatsächlich sauer auf sie war, als sie nach Jaaahren endlich mal mit einem Angebot an sie herantrat, für das sie Geld hätten investieren müssen.

Warum ist das passiert?

Weil es bis dato ausschließlich kostenfreie Angebote gab. Blogposts, Vorlagen… es war alles kostenlos. Und somit hatte sie ihre Community dahin erzogen, dass sie bei ihr kein Geld ausgeben müssen.

Das soll dir nicht passieren. Mache deiner Community von Anfang an klar: Ja, du willst ihnen helfen. Das ist deine Mission. Aber du baust dir dadurch gleichzeitig ein Unternehmen auf. Damit du noch mehr Menschen helfen kannst, z.B. indem du dir ein Team aufbaust. Ein Team muss bezahlt werden!

Du trittst nicht für ein teures Hobby an. Du suchst nicht nur einfach nach einer Beschäftigung. Das hier ist oder wird dein Unternehmen.

Okay. Was benötigst du jetzt aber für eine Community, die später auch deine Onlinekurse bucht?

 

Erstelle guten Content

Guten Content! Okay, wie definieren wir gut?

  • Du behandelst ein spezifisches Thema
  • Wenn man verschiedene Kanäle von dir besucht, bringt man dich mit dem Thema in Verbindung
  • Du gehst auf die verschiedenen Herausforderungen deiner Community in Bezug auf die Thematik ein

Je mehr du bei deinem Thema bleibst, desto einfacher ist es, sich damit auch als Expertin zu positionieren. Was ich so häufig beobachte ist, dass ein Bauchladen an Themen mitgebracht wird, der auch nicht losgelassen werden will.

Ich weiß, das ist oft hart. Weil wir so viele Interessen haben und auf so vielen unterschiedlichen Ebenen helfen könnten. Also werden zig verschiedene Themen bespielt.

Aber, sei mal ehrlich: Für welches Thema möchtest du am Ende Kunden gewinnen?

Du kannst nicht auf der einen Seite dabei helfen, WordPress Websites zu gestalten und auf der anderen Seite Tipps für einen schönen Instagram Feed geben. Das passt einfach nicht zusammen.

In den meisten Fällen wirkt das nach außen auch nicht besonders professionell. Das ist wie das Beispiel mit dem Lieferdienst, der zu viel anbietet. Du fragst dich immer, ob die Käsespätzle genauso gut sind, wie das Pad Thai.

Also, bleibe in deiner Nische, bei deinem Thema. Das wird dir auch dabei helfen, mehr Kunden zu gewinnen. 

 

Leite deine Community auf den Newsletter

Der vorherige Schritt dient dazu, neue Menschen auf dich und dein Thema aufmerksam zu machen und zum anderen Vertrauen aufzubauen und dich als Expertin zu positionieren.

Im nächsten Schritt geht es um die erste Handlung deiner Community: Die Eintragung zu deinem Newsletter.

Es ist für dich eine natürliche Segmentierung derer, die bereit sind, deine Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Dafür spricht im Übrigen auch, dass immer noch mehr Menschen eine E-Mail-Adresse haben als einen Social Media Account.

Und obwohl der Newsletter irgendwie unsexy und einseitig erscheint, ist er ein sehr persönliches Medium. Die Menschen lesen ihre E-Mails. Das hat sich nicht verändert. Wir lassen es viel eher zu, dass uns dort jemand „fremdes“ schreibt, als eine Direktnachricht auf Instagram für ehrliches Interesse zu halten.

Also, dein Newsletter ist ihr erstes Ja, mit einem Schlüssel in ihren Posteingang.

Wertschätze das!

21-Tage Newsletter Challenge

Sie ist zurück! In 21 Tagen einen Newsletter erstellen und die richtigen LeserInnen anziehen.

Versende regelmäßige E-Mails

Und da wir gerade beim Thema Wertschätzung sind: Versende einen Newsletter wöchentlich.

Glaube mir, ich kenne all die ABERS, die dir jetzt durch den Kopf schwirren:

  • Aber meine LeserInnen wollen nur einmal im Monat eine E-Mail
  • Aber meine Abonnenten melden sich dann ab
  • Aber damit nerve ich doch nur
  • Aber ich habe ja bisher nur ein paar LeserInnen
  • Ich mag selbst nicht so oft E-Mails bekommen

Vielleicht muss ich hier noch etwas deutlicher werden. Ein Beispiel:

Du bestellst dir ein neues Buch. Nach wenigen Tagen landet das Buch in deinem Briefkasten. Es ist schön verpackt und das Cover des Buches sieht toll aus. Du liest die ersten Seiten und blätterst interessiert weiter … doch was ist das?

Die weiteren Seiten sind alle leer.

Du bist frustriert, weil du doch unbedingt dein Problem lösen wolltest.

Beispiel Ende.

Das Buch ist dein Lead Magnet. Sie melden sich nicht dafür an, um eine Zahl auf deiner Newsletter Liste zu sein, sondern weil sie ein PROBLEM haben. Ein Problem, bei dem du versprochen hast, ihnen zu helfen.

Wenn du das nicht halten kannst, solltest du keinen Newsletter haben. Oder ganz hart: Kein Business führen.

Daher lautet die ganz klare Regel: Versende regelmäßige Newsletter, um deinen LeserInnen zu helfen und ihre Herausforderung zu lösen.

Was du in deinen Newsletter schreiben sollst? Das habe ich dir ausführlich in dieser Podcastfolge erzählt. Ich verlinke sie dir in den Shownotes.

 

Verkaufe über deine Willkommens-Sequenz

Okay. Du hast Abonnenten für deinen Newsletter. Was dann? Ach ja, richtig: sie wollen mehr! Sie brennen gerade, ihr Problem in Angriff zu nehmen.

Da ist eine Willkommens-Sequenz eine feine Sache. Nach der Newsletteranmeldung erhalten deine LeserInnen an den fünf darauffolgenden Tagen bestimmte E-Mails. Sie lernen dich und deine Expertise kennen und erhalten weitere Tipps zu ihrer Herausforderung. Diese Willkommens-Sequenz sind aber nicht einfach nur fünf willkürlich aneinandergereihte E-Mails. Frage dich immer: Was ist der Zweck dieser Sequenz und wo möchte ich sie am Ende hinleiten?

Das wäre zum Beispiel der Handlungsaufruf, sich ab der vorletzten E-Mail ein kleines Angebot zu sichern, dass ihnen bei ihrer Herausforderung weiterhilft.

Das kann ein E-Book, ein Mini-Kurs, ein Workshop oder Ähnliches sein. Etwas für Aktion Takers.

Wer einmal gebucht hat, wird wieder bei dir buchen. 

Was wir ja nicht wollen, ist eine Community aufzubauen, die sich daran gewöhnt von dir alles kostenlos zu erhalten. Es geht darum, sie vor eine Entscheidung zu stellen: Bist du wirklich bereit, dein Problem anzugehen und etwas zu verändern? JA oder NEIN?

Dadurch …

… werden aus deinen Follower Lesern und diese zu Kunden

… du verdienst Geld über den Newsletter

… baust weiteres Vertrauen auf

Und es funktioniert, WEIL E-Mail ein so persönlicher Kanal ist. Sie lesen deine E-Mails vor dem Schlafengehen, am Morgen im Badezimmer, beim Kochen, auf der Heimfahrt in der Bahn – du bist bei ihnen.

Und du weißt genau, wer sie sind. Wo sie gerade stehen. Den ganzen Schuh nennt man Segmentierung. Dazu gleich noch mehr.

 

Versende eine Umfrage

Nach 14 Tagen versenden wir auf dem Newsletter eine Umfrage, um unsere LeserInnen besser kennenzulernen. Du ahnst es. Es ist nicht einfach nur eine Umfrage, die danach in einer Schublade verschwindet. Es hilft uns dabei, die passenden Angebote zu versenden.

Wer am Anfang steht, erhält demnach eine andere E-Mails als Fortgeschrittene.

Ob das nicht nervt?

Ob du Geld verdienen willst, frage ich dich an dieser Stelle. Hehe.

Hier kommt nämlich meine unpopuläre Meinung:

KEINEN Newsletter zu haben ist, als wolltest du kein Geld verdienen.

Wenn jemand eine Umfrage ausfüllt und beschreibt, wo die Herausforderung liegt, wieso sollte es nerven, wenn ich dann, beinahe maßgeschneidert, das anbiete, was die Herausforderung lösen würde?

Und hier kommt dann dein größeres Angebot ins Spiel, wie zum Beispiel dein Onlinekurs. Du merkst, es ist alles eine Kundenreise, die gerne von vorn bis hinten durchgeplant sein darf. 

Gib ihnen die Karte. Biete ihnen die Chance ans Ziel zu kommen, damit sie sich ihrer Herausforderung stellen.

Und hör auf, darauf zu warten, dass die Menschen von sich aus auf dich zukommen und fragen, ob du helfen kannst. Gehe proaktiv auf sie zu.

E-Mail Marketing ist dafür einer der besten Wege. Denn niemand mag DMs von Fremden im Postfach.

Deine Takeaways aus der Folge:

Erstelle guten Content
Leite auf deinen Newsletter
Versende regelmäßig E-Mails
Verkaufe auf deiner Willkommens-Sequenz
Versende eine Umfrage und schicke ihnen maßgeschneiderte Angebote

Links zur Folge:

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So baust du dir eine kaufkräftige Community auf - by Johanna Fritz

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