7 Ideen für kostenlosen Content

Heute haben wir 7 Ideen für dich, wie du Vertrauen gegenüber deiner Community aufbauen kannst und zwar mit kostenlosem Content. Also Inhalten, die frei zugänglich sind. Klären wir mal kurz, warum kostenloser Content für dein bezahltes Angebot so wichtig ist: Weil du so zeigen kannst, worin du Expertin bist. Du kannst Beispiele zeigen, kleine Schritte, die wichtig sind, um voranzukommen. Außerdem gibst du so deinen Followern, Websitebesuchern etc. die Möglichkeit dich kennenzulernen und baust Vertrauen auf.

Die richtige Balance aus kostenlosem und bezahltem Content

Doch was ist eigentlich die richtige Balance aus kostenlosem und bezahltem Content? Du musst ja auch von irgendetwas leben, nur von der Liebe deiner Community geht das leider nicht. Deshalb ist das richtige Maß entscheidend. Wie kannst du also genug kostenlosen Content herausgeben, ohne gleich die  kompletten Inhalte deines Angebotes herauszugeben?

1) Der Unterschied zwischen free und paid Content – also kostenlosem und bezahltem Content

Das klingt jetzt erst mal komisch, denn natürlich weißt du, dass das eine frei zugänglich ist und für das andere bezahlt werden muss. Doch wir gehen hier einen Schritt weiter. Mache dir bewusst, von welcher Art von Content wir hier sprechen. Beim kostenlosen Content geht es immer um das WAS und das WARUM und nur in kleinem Teil um das WIE. Während sich deine bezahlten Inhalte dann um das WIE drehen. Step by Step, wie können sie die Strategien umsetzen, den Fahrplan.

2) Don’t Overwhelm!

Wenn du immer so viel kostenlosen Content herausgibst, dass dein eigentliches Angebot niemand mehr braucht, ist das weder für deine Community noch für dich, wirklich sinnvoll. Für dich nicht, weil niemand mehr dein Produkt oder deine Dienstleistung bucht. Und für deine Community nicht, weil sie gar nicht erst sehen, was sie durch deine Hilfe noch alles bekommen oder erreichen können.

Wichtig ist aber auch, dass du nicht Inhalte herausgibst, die irgendwie nichtssagend sind. Also Inhalte, aus denen der Nutzer nichts Neues lernt, nicht inspiriert wird oder keine Action Steps herausziehen kann. Selbst, wenn du sie nur zu einem neuen Gedanken oder einen neuen Sichtweise verhilfst, hast du schon enormen Mehrwert geboten. Manchmal ist das sogar entscheidender, als der tausendste Tool Tipp. Es sollte danach immer klar sein, dass du ihnen noch mehr helfen kannst. Das kannst du dir vorstellen wie einen Cliff Hanger bei Serien.

Ersetze Verkaufen mit Helfen

Und eines sei gesagt: Etwas zu verkaufen ist nichts Schlechtes. Sieh es doch mal eher unter dem Aspekt, dass du hilfst, wenn es dir schwerfällt zu verkaufen. Denn, wenn du dir zum Beispiel im Einzelcoaching die Zeit nimmst, in die Herausforderungen deines Coachees einzutauchen, dann ist diese Zeit auch etwas wert! Und noch etwas: oftmals, so verrückt es klingt, kommen wir erst ins tun, wenn wir tatsächlich auch Geld investieren. Kostenloser Inhalt verpflichtet nicht zum Handeln. Hast du dafür Geld in die Hand genommen, wirst du etwas tun. Denn sonst wäre das Geld verschenkt gewesen.

3) Regelmäßigkeit

Du baust weder Vertrauen noch einen Expertenstatus auf, wenn du nur dann und wann Content herausgibst. Zeig deiner Community, dass sie sich auf dich verlassen können. Bei uns geht zum Beispiel jeden Dienstag eine neue Podcastfolge raus. Komme was wolle. Seit knapp 4 Jahren!

Das schafft Vertrauen, und zwar so, dass bei uns Rückfragen eintrudeln, sollte mal etwas mit dem Upload schiefgelaufen sein, wo denn die Podcastfolge bei der morgendlichen Gassirunde bleibt.

Überlege dir also vorher, in welchem Maße du neuen Content gewährleisten kannst und halte dich daran. Es wird sich lohnen.

4) Authentizität

Ja, das Unwort des letzten Jahres irgendwie. Doch so ist es. Der kostenlose Content gehört zu deiner Produkt-Leiter dazu, um dein erstes Produkt zu verkaufen. Zum Beispiel ein E-Book oder ein Mini-Kurs. Doch der kostenlose Content sollte genauso wertvoll sein, wie der bezahlte. Und zu Authentizität gehört auch, dass du ehrlich bist, es ehrlich meinst und wirklich helfen willst. Sei es jetzt dein Freebie oder ein Webinar, biete wirklichen Mehrwert. Denn wer nichts mitnimmt, wird nicht wiederkommen.

7 Ideen für kostenlosen Content

Vielleicht fragst du dich, was du deiner Community und deinen Lesern alles anbieten an kostenlosen Inhalten kannst, oder wie du sie aufbereiten kannst. Wir haben hier ein paar Ideen für dich.

Blogposts

Ja, Social Media ist super beliebt, doch in Sachen Zeichenbegrenzung und die Wiederauffindbarkeit schlägt ein Blog Social Media einfach um Längen. Du kannst in einem Blogbeitrag viel ausführlicher und auch übersichtlicher Themen aufgreifen. Reiße das Thema doch auf deinen Social Media Kanälen an und leite dann auf den Blogartikel weiter.

Ein anderer Vorteil von Blogposts ist natürlich das SEO. Je mehr wertvollen und relevanten Content du für deine Zielgruppe erstellst, desto mehr wirst du auch über die Google Suche gefunden.

Video-Tutorials

Video-Tutorials sind auch begleitend zu deinem Blogpost eine super Möglichkeit. Eine beliebte Form sind How-To’s oder auch DIY’s. Nutze diese Formate auch für deine Nische. Was könntest du deiner Community via Video einfacher erklären? Einen bestimmten Workflow?

Newsletter

Newsletter ist irgendwie auch so ein Unwort. Ja, liest denn das überhaupt noch jemand und ist ein Newsletter nicht schon längst passé? Wir sagen JA zu Newslettern! Wir reden hier natürlich nicht von Werbenewslettern, sondern davon, dass du wirklich Mehrwert an die verschickst, die auf deinem Newsletter sind. Denn es ist nicht nur eine Liste. Da sind echte Menschen, die sich für dich und das, was du machst, interessieren. Also gib ihnen auch einen Grund auf deiner Liste zu bleiben.

Was ist der Mehrwert deines Newsletters?

Was kannst du ihnen anbieten? Was können sie erwarten, wenn sie sich bei dir anmelden? Erhalten sie alle Freebies immer als Erstes? Bekommen sie Inhalte, die sonst nicht öffentlich zugänglich sind?
Wir nutzen übrigens seit diesem Jahr Active Campaign (Werbelink) und sind voll auf begeistert. Sowohl für Starter, als auch Fortgeschrittene. Das Programm wächst quasi mit deinen Bedürfnissen mit.

Freebies

Checklisten, Fragebögen, Aufgaben, Toollisten, Audio-Dateien, Video-Tutorials, etc. Du merkst, in Sachen Freebies sind dir keine Grenzen gesetzt. Wir lieben Worksheets, Checklisten und erstellen gerne welche zu kostenlosen Webinaren oder Blogposts.

Außerdem findest du hier unsere kostenlose Tool-Liste, mit allen Programmen, Apps, Büchern, Podcasts und Technik, die wir so nutzen.

Podcast

Wo ist man seiner Community näher, als im Ohr? Hier gibt es keine Ablenkung mit Videos der Konkurrenz in der Sidebar oder am Ende des Videos. Keine Sponsored Posts oder sonst was. Hast du dir schon mal überlegt einen Podcast zu starten? Wäre auch eine gute Möglichkeit für kostenlosen Content. Du kannst hier auch super Experten zu einem Interview einladen.

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Transkripte

Da wir gerade schon dabei sind, biete zu deiner Podcastfolge doch auch ein Transkript an. Also das Gesprochene als PDF Transkript oder auch als Blogpost, wie wir das machen. Nicht jeder hört gerne Podcasts, hat gerade die Möglichkeit den Podcast anzuhören oder möchte den Artikel einfach gerne speichern. Gib also deinen Followern die Möglichkeit deine Inhalte so zu konsumieren, wie sie es mögen.

Facebook Gruppe

Du willst zeigen, dass du Expertin bist und regelmäßig Live gehen und wirklich gezielt die richtigen User erreichen? Wie wäre es mit einer Facebook Gruppe? Du könntest sie begleitend zu einem Worksheet oder zu einer Challenge erstellen. Dadurch hast du vorher schon selektiert, wer sich wirklich für das Thema interessiert und kannst ihnen gezielt noch mehr Content zu dem Thema geben. Sinnvollerweise hat das Freebie / die Challenge und der weitere Content dann später auch etwas mit deinem Produkt zu tun. Das Produkt, mit dem du das WIE klärst.

Livestreams und Webinare

Livestreams sind eine gute Möglichkeit um zum einen in Interaktion mit deiner Community zu treten, aber auch um gezielt deine Expertise zu einem Thema zu zeigen. Livestreams machen dich nahbarer und vor allem authentisch, weil es nicht gestellt ist, du nicht von einem Skript abliest, sondern auch gezielt auf Fragen eingehen kannst. Social Media (YouTube, Instagram, Facebook) bieten heute alle an, dass du kostenlos mit einem Klick die ganze Welt erreichen kannst. Warum also nicht nutzen?

Ähnlich wie Livestreams, sind auch Webinare oder Online Workshops, aber ein bisschen offizieller und nicht gleich überall einfach so zum angucken, sondern oft erst nach Anmeldung (wenn gewünscht). Für die Zuschauer ist es kostenlos, du bietest Mehrwert, zeigst dich wieder als Expertin und die Community (und neue Follower) können dich kennenlernen. Wenn du das Webinar quasi als Willkommensgeschenk für deinen Newsletter aufsetzt, hast du den Vorteil, dass du die Zuschauer auch auf deinem Newsletter hast. So kannst du ihnen auch in Zukunft noch mehr Mehrwert bieten und sie davon profitieren. Win-Win. Geben und nehmen von beiden Seiten. Tools wie Zoom oder Webinarjam (beides Werbelinks) machen es dir super leicht ein Webinar aufzusetzen. Da braucht niemand mehr ein Technik-Ass zu sein.

Vorlagen

Deine Community fragt immer wieder nach bestimmten Themen? Biete ihnen eine Vorlage an. Zum Beispiel einen Content Plan, eine Checkliste, Designvorlagen. Deiner Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt.

Worauf du bei der Erstellung deines kostenlosen Contents auf jeden Fall achten solltest ist: Was sind die Fragen, die aus deiner Community kommen? Was funktioniert gut in deiner Nische? Worüber will deine Community mehr erfahren?

Und bevor du jetzt denkst, ach das kenne ich schon alles und das funktioniert bei mir nicht, denke nochmal darüber nach. Versuche auch mal auszublenden, was alle machen und denke ein bisschen um die Ecke. Was könntest du anders machen? Wie kannst du eines der free Content Modelle für dich nutzen?

Also, let’s go!

Links zum Blogpost „Ideen für kostenlosen Content“

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Was ist die richtige Balance aus kostenlosem und kostenpflichtigen Content. Und was für Möglichkeiten für Free Content gibt es eigentlich? Hier kommen 7 Ideen für kostenlosen Content - By Johanna Fritz

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