Fahrplan Onlinekurs verkaufen
Kunden für deinen Onlinekurs gewinnst du NICHT, indem du ihn einfach auf Social Media teilst!

Was du brauchst, ist eine echte Verkaufsstrategie! 
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Hast du den falschen Onlinekurs Preis gewählt?

Welchen Preis soll ich für meinen Onlinekurs nehmen? Wird das überhaupt jemand bezahlen? Die Kolleginnen und Kollegen in meiner Nische bieten das viel, viel günstiger an. 

Oh, let’s talk money! Lass uns in dieser Folge über Preise sprechen, was der Preis über deinen Onlinekurs aussagt und vor allem, welche Kunden du dadurch anziehst. Am Ende natürlich mit Bonus-Tipp, wie du deine Preisfindung angehen kannst.

Aber verlieren wir hier keine Zeit – Intro ab!

    Wir hatten genau das Thema neulich bei einer Strategie-Session in Online Durchstarten und ich dachte, das wäre auch ein gutes Thema für den Podcast. Vor allem, weil es, wie sollte es auch anders sein, ein riesiges Mindset Ding ist. Dieses Ding zwischen unseren Ohren stellt uns einfach viel zu gerne ein Bein, als dass es mal die Kappe hält.

    Wir sprechen über Geld, das finde ich gut.

    Wir alle haben eine andere Beziehung zu Geld. Dabei ist Geld selbst ja eigentlich erst einmal neutral. Nur wir und unsere Erfahrungen oder unser Umfeld gibt Geld einen gewissen Wert. Was ich als viel empfinde, empfindest du vielleicht als wenig. Oder andersrum.

    Wir sprechen über Preise, das finde ich auch gut – so lange du dir einer Sache bewusst bist: Sprichst du mit den „richtigen“ Personen darüber?

    Ich möchte das gleich am Anfang einmal thematisieren, weil das häufig passiert. Wir sprechen mit unserem Partner oder unserer Partnerin, Bekannten und Menschen aus unserem Freundeskreis über unser neustes Projekt: Deinem Onlinekurs. Du bist super aufgeregt… du bist du und du siehst das Ergebnis (glückliche Kunden und Geld auf deinem Konto) schon vor dir. Das wird so viel ins Rollen bringen. DU weißt das. Du bist Unternehmerin. Wir sind alle auf einer verrückten Reise, die kaum einer außer uns selbst (oder unsere Kollegen und Kolleginnen) verstehen kann. Jedenfalls erzählst du deinen Freunden & Co davon und dann kommt das Thema Preis auf den Tisch.

    Sie fallen fast vom Glauben ab, als du deinen angedachten Preis nennst und fragen dich mit aufgerissenen Augen: „Das wird doch niemand bezahlen. Das ist viel zu viel. Nee, bei Udemy hab ich so einen Kurs für 49 Euro gesehen und du willst dafür jetzt 199 Euro verlangen? Nicht böse gemeint, ich will dich nur vor einem Fehler bewahren.”

    Okay, hier erst einmal zum Thema Preise allgemein: Es gibt immer jemanden, der es zu günstig findet und mehr dafür bezahlt hätte oder jemanden, dem es viel zu teuer ist. Wie zuvor erwähnt, wir alle haben einen anderen Bezug zu Geld. Verabschiede dich also schon mal von der Illusion, dass du es allen recht machen kannst.

    Ich stelle dir jetzt aber drei Fragen:

    Gehört diese Person, mit der du gesprochen hast, zu deinen Lieblingskunden? 

    Ich weiß, das ist ein Brett, wenn man für sich feststellt, dass man mit den Personen in seinem Umfeld nicht zusammenarbeiten möchte. Aber hey, das ist auch gar nicht schlimm. Genau dafür definierst du ja deinen Lieblingskunden. Und wenn deine Nachbarin Helga (sorry an alle Helgas für das Beispiel) nicht dazu gehört, tut ihr Rat zum Thema Preisfindung auch nichts zur Sache. Sie soll (!) gar nicht bei dir buchen.

    Wenn es jemand aus deiner Nische ist: Sind sie denn zufrieden mit dem, was sie verdienen?

    Gute Frage, oder? Ist die Person, die dein Angebot zu teuer findet, in derselben Nische tätig und mit ihren Ergebnissen zufrieden? Verdient sie aktuell das, wo du gerne hin möchtest? Oder ist das eher ein angenehmes Nebenprojekt? Die meisten trauen sich nämlich selbst nicht, mehr zu verlangen als ein 49 Euro Udemy Kurs. 

    Und das Ding ist ja auch, wie viele Kurse musst du wohl verkaufen, wenn du nur 49 Euro dafür verlangst? Bis zur Million wird das ein langer Weg. Mein lieber Schwan.

    Möchtest du dich wirklich mit Kurs-Bibliotheken vergleichen? 

    Die Angebote in solchen Bibliotheken, wo du Onlinekurse hinterher geschmissen bekommst (und da sind sicherlich auch gute dabei), werden nicht betreut. Es sind reine Selbstlernkurse und noch viel wichtiger, sie bringen die wenigsten so richtig in die Umsetzung. Deine Kunden haben kein zufriedenstellendes Ergebnis und du niemanden, der deinen Onlinekurs weiterempfiehlt. Lose-Lose-Situation würde ich sagen.

    Du weißt ja… 

    Die Transformation deiner Kunden startet mit der Transaktion

    In dem Moment, wo Geld ausgegeben wird, sind wir bereit etwas zu verändern. Diese Veränderung findet aber nachhaltiger statt, wenn es auch ein bisschen weh tut und wir darüber nachdenken müssen, ob wir das investieren wollen. 

    Wenn du ein Angebot für 30 Euro siehst, denkst du nicht wirklich darüber nach. Das ist genauso viel wie einmal der Familie abends Pizza bestellen. 30 Euro tun nicht weh und bringen in den wenigsten Fällen auch ein Ergebnis.

    Aber wenn es weh tut, dann wollen wir auch unbedingt, dass es sich auszahlt. Und du weißt selbst, nur vom Kaufen hat sich in deinem Business noch nichts getan, außer dass du eine große Ausgabe hattest. Es geht um die Umsetzung und ins Tun zu kommen – immer. 

    Wie viele Freebies hast du dir schon gesichert und welches davon hast du wirklich aktiv umgesetzt? Viele werden immer noch einfach in deinem Download Ordner liegen. Dafür hast du ja nichts bezahlt (außer deine E-Mail-Adresse), es macht also auch nichts, wenn du nicht umsetzt. 

    Was ist das Ziel deines Onlinekurses? Womit sollen deine Kunden rausgehen? 

    Richtig: Du möchtest deine Kunden in die Umsetzung und damit zu einem Ergebnis bringen. Du willst, dass ihnen dein Onlinekurs bei ihrer Herausforderung hilft.  

    Deine Community kauft den Onlinekurs deinetwegen

    Ich möchte dir einen kurzen Pep-Talk aus der Online Durchstarten Strategie-Session einspielen, haha. So bekomme ich das nämlich nicht wiedergegeben. Ready? Audio ab.

    Vergiss für einen Moment all die Strategien und Taktiken. Ja, sie sind wichtig – aber am Ende kaufen deine Kunden vor allem deinetwegen. Weil sie dir Vertrauen und das Wissen von DIR haben wollen, nicht von jemand anderem. Deshalb ist es auch so unfassbar wichtig, dass du dich der Welt zeigst. Versteck dich nicht hinter Ads. Nutze sie als Ergänzung.

    Fest steht: Verkaufe dich nicht unter Wert. Du bist so toll und am Ende zahlen die Menschen auch, weil sie Zeit mit dir verbringen wollen.

    Okay, weiter geht’s.

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    Welche Kunden ziehst du durch den Preis deines Onlinekurses an?

    Was glaubst du, sagt der Preis über deinen Onlinekurs aus? Preise sprechen ihre ganz eigene Sprache. Wir haben das einfach in uns verankert, dass wir höherpreisigen Produkten auch einen höheren Wert und Qualität zusprechen, als etwas Günstigem. Und das, obwohl wir wissen, dass das gar nicht immer zutrifft. 

    Kleine Story aus meinen Berlin Zeiten mit einer Döner-Bude neben der anderen:
    Bude #1 und der Döner kostet 1,50 €. Sorry, da dreht sich mir schon alles um, bevor ich das Ding überhaupt sehe. Das „kann” doch nicht gut sein. Dahinter Bude #2 mit ’nem Preis um die 3,50 €. Na dann doch lieber der. (Keine Ahnung, wie die Preise heute da sind. Das ist schon fast ein Jahrzehnt her *hehe*)

    Die Frage ist ja, wen möchtest du mit deinem Onlinekurs erreichen? Die Preisshopper, die alles günstig, aber davon besonders viel wollen, auf Qualität nichts geben und am Ende immer etwas zu mäkeln haben? Deren gekaufte Onlinekurse in der Schreibtischschublade einstauben, weil sie höchsten die ersten Module umsetzen? 

    Hier noch ein Beispiel aus der Zeit, als ich eine Membership hatte.

    29 Euro vs. 49 Euro Membership – wen ziehst du an?

    Als ich damals meinen Membership Bereich eröffnet habe, habe ich die Mitgliedschaft als Einstiegspreis von 29 € angeboten. Damit habe ich viele Menschen angezogen, ja. Aber auch solche, die teilweise gar nicht meinem Lieblingskunden entsprochen haben, sondern die durch den günstigen Preis angezogen wurden. Um ehrlich zu sein: ich hatte damals nicht genug Zeit in die Vorarbeit gesteckt, um zu wissen, mit wem ich eigentlich täglich im Austausch sein wollten. Auch die Erfahrung, dass der Preis einen Einfluss darauf haben kann, wie viel gemeckert wird, hatte ich damals noch nicht.

    So traurig es ist: Wenn gemeckert wird, sind es immer diejenigen gewesen, die all die Arbeit, all das Wissen, die Community… all den Mehrwert nicht gesehen und schon gar nicht geschätzt haben.

    Obwohl wir unheimlich viel Mehrwert in dem Mitgliederbereich angeboten haben (heute weiß ich, das war zu viel), gab es Mitglieder, die gemeckert haben und nie zufrieden waren.

    Mit der Preiserhöhung auf 49 € im Monat sah das schon gleich ganz anders aus.

    Aus dem damaligen Erlebnis habe ich SO viel gelernt. Du glaubst es nicht. Lernen und erkennen, was du willst und was nicht, mit wem du arbeiten magst und mit wem nicht, kommt immer nur vom Tun.

    Preisfindung für deinen Onlinekurs

    Okay, gehen wir das Ganze jetzt noch von der praktischen Seite an.

    Welchen Preis sollst du für deinen Onlinekurs nehmen? Du weißt, ich kann dir hier keine Pauschal-Antwort geben. Aber vielleicht den ein oder anderen Richtwert.

    Es ist okay, mit einem niedrigeren Preis loszulegen, wenn du dich damit wohler fühlst. Das ist übrigens auch ein gutes Verkaufsargument, wenn du bereits weißt, dass du beim nächsten Launch den Preis erhöhen willst. 

    Einstiegspreise sind durchaus sinnvoll. Denn ja, man sagt das so leicht: Nimm einen höheren Preis. Aber DU musst am Ende deinen Onlinekurs mit dem Preis pitchen und man spürt das, wenn du dich damit unwohl fühlst.

    Und trotzdem meine Bitte: Geh nicht zu niedrig. Du bist die Expertin auf deinem Gebiet. Du gibst dein Wissen weiter. Du löst Probleme. Achte nicht darauf, was die anderen nehmen. 

    Ich bin mir sicher, es schwebt dir ein Preis vor, mit dem du liebäugelst, den du dich aber gerade noch nicht traust zu nehmen… wie gesagt, es ist wichtig, dass man merkt, wie selbstbewusst du mit deinem Preis rausgehst. Jede:r muss sehen – kostet zwar einiges, aber das scheint ja echt gut zu sein. Das Gefühl sollte rüberkommen.

    Deshalb möchte ich dir hier mal eine Herangehensweise teilen, die ich mal bei James Wedmore im Podcast gehört habe. 

    Stelle dir einen Preis vor. Eine Zahl, die dir im Kopf herumschwirrt (ohne all die Zweifel und Bedenken). Was kommt dir in den Sinn?

    Hast du?

    Jetzt hängst du da eine 0 dran. 

    Haha keine Sorge, das ist noch nicht der Endpreis.

    So, 0 dran gehängt? 

    Überlege dir jetzt folgendes: Was könntest du zu deinem Kurs noch on top geben, was diesen neuen Preis, der mit der extra 0, rechtfertigen würde?

    Es geht hier nicht darum, an deinem Onlinekurs etwas zu verändern, Module oder Videos hinzuzufügen. Bleib hier bitte bei dem, was du hast. Du hast deinen Onlinekurs ja aus einem gewissen Grund so konzipiert, damit sie von A nach B kommen. 

    Doch was würde den Wert deines Onlinekurses steigern, damit du ihn guten Gewissens für den neuen Preis anbieten könntest?

    Ein Einzelcall mit dir? Eine Community für den Austausch? Ein Workbook? Ein Offline Treffen? Einen Bonus-Call oder Workshop für deine Kundinnen und Kunden mit einem Experten oder einer Expertin?

    Der Preis hängt direkt mit dem Wert zusammen, den du deinem Onlinekurs beimisst. Ich habe absolut keinerlei Probleme mehr Online Durchstarten zu pitchen und klar zu kommunizieren, dass er mehrere tausend Euro kostet. Warum? Weil ich weiß, dass er es wert ist. Weil ich weiß, dass unsere Durchstarter:innen am Ende rausgehen und Kunden für ihren Onlinekurs gewonnen haben. Dass sie den Preis in null Komma nichts mit dem Gelernten wieder einspielen können. Wenn ich das so schreibe… es könnte noch so viel mehr kosten. Haha

    Finde etwas für dich, was diese weitere 0 hinter deinem Preis rechtfertigt und dann …

    … nimm sie wieder weg. 

    Wie fühlt sich der Preis jetzt an?

    Preismodelle für deinen Onlinekurs

    Last but not least – weg vom Gefühl: Lass uns über Zahlen sprechen. Ich teile dir hier eine Grafik, die wir schon mal in einer früheren Folge geteilt haben. 

    Nehmen wir an, dein Ziel ist es 10.000 Euro im Monat zu verdienen. Jetzt hast du mehrere Möglichkeiten. Bietest du deinen Onlinekurs für 200 Euro an, brauchst du 50 Kunden, bietest du ihn für 2000 Euro an, nur 5.

    Preismodell

    Ich finde, sich das mal vor Augen zu halten, hilft ungemein in der Überlegung „Welches Geschäftsmodell möchte ich?” und „Wie baue ich meine Produkte logisch aufeinander auf?” – und natürlich, “welche Kunden möchte ich anziehen?”.

    Ich hoffe, die Folge hat dir geholfen, mal wieder über das Thema Geld nachzudenken und einen Blick auf deine Preise zu werfen.

    Links zur Folge:

    Zur Online Durchstarten Warteliste: https://byjohannafritz.de/onlinedurchstarten 

    James Wedmore – Podcast: ​​ https://www.mindyourbusinesspodcast.com/ 

    Weitere Podcastfolgen: 

    So erstellst du einen erfolgreichen Onlinekurs: https://byjohannafritz.de/erstellung-erfolgreicher-onlinekurs/ 

    Definiere deinen Lieblingskunden: https://byjohannafritz.de/zielgruppe-finden-definieren-lieblingskunden/ 

    Das ist entscheidend für deinen Erfolg im Online Business: https://byjohannafritz.de/der-wahre-grund-der-ueber-den-erfolg-deines-online-business-entscheidet/

    PIN MICH
    Warum keiner deinen Onlinekurs bucht 4 Gründe by Johanna Fritz

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    1 Kommentar

    1. Hallo Johanna,

      die neue Folge ist ja mal wieder vollgepackt mit vielen guten Denkanstößen. Vielen Dank dafür!

      Zu der Preisfindungsmethode von James Wedmore hätte ich aber noch eine Nachfrage. Sagen wir mal ich habe einen Onlinekurs und möchte diesen für 200 € verkaufen. Jetzt hänge ich an den Preis eine Null dran und soll ja dem Kurs etwas hinzufügen, dass den neuen Preis rechtfertigt. Sagen wir jetzt mal, das wäre ein 1 Tages Workshop. Im letzten Schritt nehme ich die 0 dann wieder weg und biete meinen Kurs + 1 Tages Workshop für 200 € an.

      Habe ich das so richtig verstanden? Ziehe ich mit dem Preis dann nicht wieder die Kunden und Kundinnen an, die ich eigentlich nicht haben möchte und die immer was zu meckern haben?

      Vielen Dank für deine Antwort und viele Grüße
      Enrico Lauterschlag

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