Warum personalisiertes E-Mail Marketing Social Media schlägt

E-Mail Marketing kann so viel Spaß machen und dabei vor allem enorm effektiv sein. In den unterschiedlichsten Bereichen. Hier wird nicht nur Vertrauen bei der Community aufgebaut und ihre Herausforderungen besser verstanden. Auch in Sachen Marketing und Sales geht hier so einiges.

Dass das kein Zufall ist, wissen alle, die sich damit intensiver beschäftigen. Ich freue mich riesig darüber, heute mal nicht nur den #OnlineBusinessGeek, sondern fast schon den Nerd aus mir herauszuholen. Denn was feiere ich dieses Thema.

Du hast vielleicht mitbekommen, dass wir über die Zeit zwischen den Jahren unser gesamtes System im Background erneuert haben. Unter anderem haben wir von Ontraport (dem ich viereinhalb Jahre lang von Herzen treu war) zu Active Campaign (Werbelink) gewechselt.
Ich bin SO begeistert von dem Programm, dass ich direkt einen kleinen, kostenlosen Live Workshop mit euch machen „musste“, um das Tool mal vorzustellen. Und nein, ich werde nicht gesponsert oder so, aber Qualität darf man ja mal weitergeben, ne?

Weiter unten findest du das Video als Aufzeichnung wieder.

Höre dir hier die Podcast Folge zum theoretischen Teil in Sachen E-Mail Marketing an.

Aber reicht heutzutage nicht Social Media? Muss ich jetzt auch noch E-Mails schreiben? Das liest doch heute keiner mehr. Oder doch?

Glaube mir, E-Mail Marketing funktioniert wie eh und je. Das Spannende ist, es funktioniert gefühlt immer besser und besser, weil sich die Programme dahinter entsprechend weiter entwickeln.

Wir selber haben zwei Hauptlisten für unseren Newsletter. Die eine Liste bekommt immer Dienstags eine E-Mail, die andere Liste Werktags (fast) täglich. Der Inner Circle. Die Häufigkeit können die Leser am Ende der Onboarding Sequenz selbst bestimmen.
Beim harten Kern liegt die Öffnungsrate bei zum Großteil 60 %. Eine richtig krasse Rate, wenn man bedenkt, dass der durchschnittliche gute Newsletter eine Öffnungsrate von ca. 30 % hat.

Wieso überhaupt E-Mail Marketing und nicht nur Social Media?

 
1. Die E-Mails gehören dir.

Alles, was du nicht beeinflussen kannst, ist taktisch unklug.

Nehmen wir mal all die Follower, die du auf Instagram so hast. Das können hundert oder aber auch hunderttausende sein. Wenn dein Business jetzt ausschließlich darauf beruht, kann das ganz böse enden. Wir alle wissen, dass Accounts schon gehackt wurden und der ursprüngliche Account Inhaber den Zugang für immer verloren hat. Und damit auch die Follower.

Oder was ist, wenn die Plattform (in dem Fall mal Instagram) plötzlich beschließt das Ganze einzustampfen?

Ich weiß nicht, ob du damals mitbekommen hattest, wie DaWanda geschlossen hatte? Das war keine Social Media Plattform, sondern eine Möglichkeit (meist DiY) Produkte zu verkaufen. Von heute auf morgen waren alle Shops dort Geschichte. Wer nicht angefangen hatte sich parallel einen eigenen Shop auf- und auszubauen war, sagen wir es mal auf gut Deutsch, am Arsch. Das Unternehmen fing gefühlt wieder bei Null an. Und genau so kann es dir mit jeder anderen Plattform auch passieren.

Klar, auch ein E-Mail Marketing Tool kann von Bildfläche verschwinden. Aber du wirst immer die Möglichkeit haben vorab deine Kontakte (also E-Mail Adressen) zu exportieren, um sie an anderer Stelle wieder zu importieren.

2. E-Mail Marketing unterliegt nur einem Algorithmus: Deinem.

Jeder weiß, dass wir organisch auf Social Media wie Facebook und Instagram nicht mehr so viel reißen können wie früher. Dass sich Algorithmen deine Inhalte vorknöpfen und nur denen ausspielen für die sie vermeintlich interessant sind.

Da kann man nun natürlich sagen: mach besseren/ passenderen Content für deine Zielgruppe. Dann spielt der Algorithmus den auch aus, aber darauf will ich gar nicht hinaus. Denn mit E-Mail Marketing bestimmst DU, wann du was wem sendest und nicht die App, bei der du eben manchmal auch Posts angezeigt bekommst, die schon zehn Tage her sind.

Noch besser: dank künstlicher Intelligenz der heutigen Software Anbieter, lernen sie sogar mit. Active Campaign bietet z.B. das sogenannte „Predictive Sending“ an. Sprich, früher hieß es „Plane E-Mail Versand für neun Uhr ein“ und dann wird sofort an alle verschickt. Active Campaign lernt dazu und weiß, wer wann seine E-Mails am wahrscheinlichsten öffnet und verschickt zu genau diesem Zeitpunkt die E-Mail.

Personalisiertes E-Mail Marketing on fire!!

3. Mehr Kundenbindung/ Vertrauensaufbau/ Wert des Kontaktes

Damit sind wir auch schon beim nächsten Punkt. Dadurch, dass du so wunderbar personalisieren kannst, baust du sehr angenehm eine Vertrauensbasis auf.

Du schickst nicht jedem immer und komplett random alle E-Mails, sondern achtest darauf, wer was bekommt.
Gleichzeitig ist eine E-Mail etwas sehr Privates. Ich meine, gehe doch mal einen E-Mail Posteingang durch. Es sind alles E-Mails von Menschen, denen wir unsere E-Mail Adresse gegeben haben. Wir haben sie ihnen anvertraut. Egal ob es notwendig ist, weil der Steuerberater oder die Telefon-Rechnung so ihren Weg zu dir findet oder ob es Freunde und Familie sind. Bist du im Posteingang, ist der Kontakte letztlich mehr „wert”, weil er Daten und nicht nur ein „Follow” hinterlassen hat.

So ein Follow macht man schnell mal, weil man „nur gucken will“. Eine E-Mail Adresse gibt man mit Bedacht raus. Man hat vorher darüber nachgedacht. Möchte ich wirklich Mails von der Person in meinem Posteingang?
Es wird also zweimal überlegt und nicht nur husch, husch. Dadurch kann hier auf einer ganz anderen Basis kommuniziert werden.
Ich sage beispielsweise auch immer gerne, dass mir auf Mails hin geantwortet werden kann. Ich mag den Dialog. Mal antwortet Anika, mal ich. In dem Moment wo dem Leser klar ist „Krass, die antworten ja sogar“, sind auch wir realer und Vertrauenswürdiger. Sollte der Leser mal etwas bei uns buchen wollen ist ganz klar, sie sind „echt“. Sie antworten. Da geht nichts schief.

4. E-Mails können wie Ads personalisiert werden.

Wie schon vorher erwähnt, können wir unglaublich viel personalisieren. Durch Segmentierung, Personalisierung und AI des E-Mail Marketing Systems.

Überleg doch mal. Wenn du auf Instagram, YouTube, Facebook & Co (organische) Inhalte rausgibst, gehen sie an alle (sofern sie es angezeigt bekommen). Postest du „Yay! Nächste Woche ist unser Meetup in Stuttgart, sehen es auch die aus Hamburg, München und wo auch immer sie alle wohnen.
Bei Active Campaign kann ich einzelne Blöcke (Bilder, Texte, Trennlinien, usw.) alle konditional machen und nach bestimmten Bedingungen ausspielen lassen. Heißt, ich könnte am Ende in einem P.S. beispielsweise sagen „Hey, wenn du noch kein Ticket für unser Stuttgart Meetup hast, klicke hier“ und diesen Satz nur Menschen aus Stuttgart anzeigen lassen.

Wie gut ist das bitte?

Das geht auf Social Media nicht in der Form. Sofern du nicht Ads schaltest.

5. Plattformen kommen und gehen und deine Zielgruppe wandert.

Wir alle bekommen es immer wieder mit. Da tauchte Snapchat auf, Instagram hat die Oberhand behalten. Jetzt ist TikTok am Start und alle Instagramer werden nervös, weil sie überall mitbekommen, wie die App abgeht. Müssen wir jetzt alle dorthin?

Ich weiß noch 2009 war ich ohne Ende auf Twitter unterwegs. Plötzlich gingen alle zu Facebook und dann Instagram. Wer weiß schon was Morgen ist? Wir alle wandern dorthin, wo es uns a) am meisten Spaß macht und/ oder b) wir als Marketing Menschen denken, dass wir am ehesten unsere Kunden erreichen.

Und guess what? Mit E-Mail passiert dir das nicht. Da wird nicht gewandert. Ob sie deine E-Mails nun in Gmail oder Outlook öffnen, kann uns ja ziemlich Wuppe sein.

Was ist der Unterschied zwischen einem Newsletter und E-Mail Marketing?

Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber früher (noch also Solo-Selbstständige Illustratorin), dachte ich immer, ein Newsletter ist: einmal im Monat eine E-Mail an meine Handvoll Kontakte verschicken und fertig. Ein paar Updates rein von meinen Arbeiten, vielleicht noch ein paar Links zu irgendwelchen Tools, die ich gefunden habe. Das war aber auch so ziemlich das Maximum.

E-Mail Marketing aber, ist ein komplett anderer Schuh. Hier steckt eine Strategie dahinter. Du baust dir eine Kundenbindung und Vertrauen auf, lieferst Mehrwert und machst am Ende Sales, um sie weiterhin auf ihrer Customer Journey durch deine Produkt-Leiter zu begleiten. Ja, wir verkaufen per E-Mail.

Das Optin zur Newsletter Anmeldung ist das Tor zu einer Marketing Welt, von der die Welt „da draußen“ in der Öffentlichkeit quasi nichts mitbekommt. Es ist wie eine Autobahn, die du im Hintergrund durch Funnels und Automationen erschaffst. Es gibt zig Abbiegungen und Hinweise, wie der Leser weitergehen kann (oder sollte).

Im Übrigen, das funktioniert auch wunderbar für alle mit einem klassischen Dienstleistungs Business. Das geht nicht nur für Coaches, Onlinekurs Inhaber & Co.

Sagen wir mal, du bist Webdesigner. Du könntest deinen Kunden z.B. Mails schicken, in denen du ihnen neue Tools oder Plugins für Website vorstellst. Oder kleine Tutorials, wie man mit CSS etwas verändern kann. Du kannst Testimonials zeigen, deren Website du gestaltet hast, um den Lesern (potenziellen Kunden) zu zeigen, was noch so alles geht.
Es geht immer darum zu geben. Mehrwert zu liefern. Dich als Experte auf deinem Gebiet zu positionieren, um dann wiederum im Hinterkopf zu bleiben, damit sie später DICH buchen, wenn sie eine neue Website brauchen und nicht anfangen über Google zu suchen.

Eine Welt, die sich hinter Optins verbirgt

Aber wie funktioniert das Ganze? Wie und womit soll man da starten?

Ein guter Anfang ist immer erst einmal das aufsetzen eines Optins. Also ein Anmeldeformular, über dass sich Leser bei dir anmelden können. Viel mehr braucht es erst einmal nicht. In der Theorie kannst du von dem Punkt aus einfach erst einmal z.B. jede Woche eine E-Mail verschicken und auf allen Kanälen auf deinen Newsletter hinweisen, damit sich mehr Menschen anmelden.

Mir ist immer wichtiger, DASS du startest, als das du gleich wieder den perfektesten Onboarding Funnel bastelst. Das verplempert nur Zeit und du vergibst dir die Chance schon jetzt zu starten. Wie hatte Hermann Scherer gesagt? „Das Leben ist ein Arbeitstitel.“ Fang an. Teste. Optimiere. Mach weiter.

Wenn du mehr Leser haben möchtest, ist es immer sinnvoll sogenannte Lead Magnets damit zu verbinden (was übrigens auch nach DSGVO noch funktioniert, wenn du es vernünftig machst). Ein Lead Magnet kann ein ganz einfaches Freebie sein, dass aber wirklichen Mehrwert verspricht. Jemand muss bereit sein, dafür quasi seine E-Mail Adresse herzugeben. Von der Checkliste über kleine kostenlose Onlinekurse, Tutorial Videos, Ebooks… es gibt nichts was nicht geht.
Alles was deiner Zielgruppe ein sogenanntes Quick Win verspricht, also einen schnellen Erfolg, ist wunderbar geeignet. Wir haben hier z.B. aktuell unsere Linkliste rund ums Online Business.

Oder nimm unsere Warteliste für unser Online Durchstarten Programm. Da ist ein Gewinnspiel der Lead Magnet.

Hole dir das E-Mail Marketing Starter Freebie

Mit deiner ersten Mail (nach Double Opt-in) bekommt der neue Leser dann sein Freebie und eine kleine Willkommens-Mail.

Wenn du das weiter optimieren willst, erstellst du eine ganze Onboarding Sequenz für deine neuen Leser. Sie kennen dich nicht. Du weißt nicht, ob sie dich gerade erst über die Google Suche und einem deiner Blogposts gefunden haben oder ob sie dir bereits eine Weile auf den Social Kanälen folgen.
Bei uns gehen z.B. aktuell über fünf Tage fünf E-Mails raus. Alle bauen aufeinander auf. Es gibt sogar Onboarding Sequenzen, die über einen guten Monat gehen.
Wichtig in diesem nächsten Schritt ist, dass die neuen Leser nicht gleich auf dem „normalen“ Newsletter landen. Du willst neue Leser z.B. nicht gleich mitten während einer Launch Kampagne dabei haben. Dann wären sie auch ganz schnell wieder weg. Wir warten z.B. sechs Tage nach der fünftägigen Onboarding Sequenz, bis sie den normalen Newsletter bekommen.

Ein Buch, das ich dir hier wärmstens empfehlen kann, ist das Buch Dotcom Secrets (Werbelink) von Russel Brunson. Da lernst du z.B. Schritt für Schritt wie du solch eine Onboarding Sequenz mit Storytelling aufbaust.

Und übrigens: Ja, du kannst auch bereits auf einer Onboarding Sequenz verkaufen, wenn du z.B. ein Angebot hast, dass nicht so viel kostet. Vielleicht bis zu um die 30-40 Euro.

Kommen wir zum Verkaufen deines Produkts via E-Mail

Es gibt so viele Vorteile:

1. elegant verkaufen über deinen Newsletter, denn du musst nicht einen auf Marktschreier machen.

Wie du mittlerweile gemerkt hast, passiert das Verkaufen via E-Mail „hinter den Türen“. Wer nicht Leser bei dir ist, bekommt nichts davon mit, dass du Angebot A oder B zu Beispiel überhaupt im Angebot hast. Es gibt nicht wenige Marketing Menschen da draußen, die auf ihrer Website tatsächlich nur den Lead Magnet stehen haben, über den sie neue Leser gewinnen. Von Produkten ist nichts zu sehen und man fragt sich, wie diese Menschen Geld verdienen.

Sie tun es über E-Mail. Die kostenlose Stufe der Produkt-Leiter ist der Blog/ Podcast/ YouTube, was auch immer, dann kommt das kostenlose Freebie/ Lead Magnet und dann… der Rest der Produkt-Leiter hinter verschlossenen Türen.

Auch wir bieten unserer Lesern manchmal etwas an, ohne das wir damit (zu dem Zeitpunkt) an die Öffentlichkeit gehen. Weil sie bereits „warme“ Kontakte sind. Sie kennen mich. Das ist viel passender, als es einfach jedem da draußen anzubieten. Manchmal macht es Sinn, manchmal nicht. Es ist aber gewiss ein gutes Mittel, um Produkte/ Angebote/ Dienstleistungen erst einmal in Sachen Nachfrage anzutesten.

2. Automatisiert (!!) verkaufen

Was soll man da noch sagen? Träumen wir nicht alle vom digitalen Nomaden Lifestyle. Um zumindest die Option zu haben, von der Hängematte aus auf Bali zu arbeiten? Wollen wir nicht alle „passives Einkommen“?

Wie funktioniert das? Indem dein E-Mail Marketing Programm automatisiert deine einmal aufgesetzten E-Mails an die passenden Kontakte im passenden Moment verschickt.

Da macht es dann auch nichts, wenn du mal krank im Bett liegst. Dein E-Mail Anbieter arbeitet weiter.

3. Höhere Verkaufschancen

Ganz klar, über E-Mail wird am meisten verkauft. Die Gründe dafür habe ich dir bereits in den vorherigen Punkten genannt. Einige davon sind:

  • Sie erhalten deine Inhalte auch wirklich, da keine Algorithmen, aber Predictive Sending.
  • Durch Segmentierung, bekommen deine Leser nur die Angebote, die auch zu ihnen passen.
  • Ihr Vertrauen in dich ist hoch, denn du darfst in ihren Posteingang. Sie haben aktiv zugestimmt, mehr von dir zu hören.

Welche E-Mail Marketing Software soll ich verwenden?

Mittlerweile gibt E-Mail Marketing Anbieter wie Sand am Meer. Das da Verwirrung ansteht, ist klar. Was meiner Meinung nach super wichtig ist, ist sich vorab 1) ein bisschen mit der Thematik E-Mail Marketing an sich auseinander zu setzen, damit du weißt, was die Programme können sollten und 2) die Anbieter tatsächlich alle mal kostenlos testen, was die meisten ja für 14 Tage anbieten.

Wichtig ist ebenfalls, es gibt Anbieter die konzentrieren sich ausschließlich auf den Versand von E-Mails. Und dann gibt es noch die Marketing Plattformen, die auch am verkaufen über E-Mail interessiert sind.

Ich habe immer letzteres verwendet und würde auch allen dazu raten, die tatsächlich mit E-Mail MARKETING und nicht nur einfachem Newsletter verschicken loslegen wollen.

E-Mail Marketing System im Vergleich: Ontraport vs. active Campaign

Ich habe viereinhalb Jahre lang glücklich Ontraport genutzt und bin dann zum Jahreswechsel 19/20 auf Active Campaign umgestiegen. Active Campaign zeige ich dir auch hier unten im Video. Eine Aufzeichnung eines Live Workshops.

Aber ich will kurz auf beide Programm eingehen, damit du verstehst, warum ich gewechselt habe und damit jetzt noch glücklicher bin.

Ontraport ist ein Allrounder auf Spitzenniveau. Es kann E-Mails verschicken, Funnels, Optin Forms und Landingpages erstellen, hat Order Forms mit denen man Zahlungen annehmen kann, ein Plugin, um auf WordPress eine Membership oder einen Kurs laufen zu lassen. Alles richtig gut. Membership und Order Form brauche ich allerdings heute nicht mehr, weil ich mittlerweile elopage nutze.
Das war Gedanke 1: Warum für etwas zahlen, dass ich nicht verwende?
Gedanke 2 war: ob nicht jemand, der sich auf E-Mail Marketing zu 100 % spezialisiert noch mehr kann?

Und so war/ ist es. Wie in jedem Business. Wenn du dich zu 100 % auf deine Nische konzentrierst, wirst du alle anderen überholen und die Leute eher bei dir buchen, als bei anderen, die alles „nur“ zu 90% können.

Vorteile von Active Campaign gegenüber Ontraport (Stand 1/2020):
  1.  Predictive Sending: Active Campaign lernt dazu, wann deine Leser ihre E-Mails öffnen und verschickt sie dementsprechend.
  2. Direkte Schnittstelle mit elopage. Mit Ontraport musste ich immer Zapier dazwischenschalten. Was a) Geld und b) Zeit gekostet hat, da hier nur alle 5 – 15 Minuten miteinander kommuniziert wurde.
  3. Integriertes Chat Tool für die Website. Früher haben wir das Chat Tool von Zendesk verwendet, was okay war. Jetzt brauchen wir es nicht mehr.
    Großer Vorteil: ist der Nutzer des Chats bereits bei dir als Leser registriert, werden die Daten sofort abgeglichen, die Unterhaltung per Chat auch im Kontakt innerhalb von Active Campaign festgehalten und vieles mehr.
  4. Website Nachrichten: Geht ein registrierter Leser auf deine Website (z.B. deine Landingpage), kannst du eine Automation anlegen, dass in diesem Fall eine Website Nachricht für den Besucher aufpoppen soll. Mega!
  5. Integration mit Gmail. Wenn du Gmail nutzt, kannst du hier alle Daten anzeigen lassen, wenn dir ein registrierter Nutzer eine E-Mail schreibt. Du kannst dort sogar Daten direkt ändern und ergänzen. Das erleichtert die Kommunikation ungemein und spart enorm viel Zeit, weil du dich so nicht erst in einem Programm einloggen musst. Ergo: Positives Kundenerlebnis.
  6. Lead Scoring: Du kannst deinen Kontakten für bestimmte Aktionen Punkte vergeben. Zum Beispiel für den Kauf eines Produktes, für das Antworten auf eine E-Mail, ganz egal was. Dadurch kannst du sehen, welcher Kunden z.B. sehr aktiv ist. Vielleicht kannst du genau diesem ja mal eine ganz persönliche Mail schicken oder ein Geschenk machen. Super spannend.

Ich bin mir sicher, da gibt es noch einiges mehr. Aber das sind so die, die mir jetzt nach der Umstellung am meisten auffielen.

Aufzeichnung des Active Campaign Tutorial

Die Zukunft von E-Mail Marketing

Bleibt also nur noch die Frage: Wo geht es hin mit diesem E-Mail Marketing?

Das Spannende ist, dass E-Mail Marketing selbst, sich über die letzten vielen Jahre nicht geändert hat. Wenn man mal die Bücher zu der Thematik anschaut, sind da noch Bücher in den Top Ten, die in 2012 geschrieben wurden. Instagram erschien 2010. Überleg mal, wie die Plattform sich seitdem verändert hat. Da würde kein Buch mehr passen.
Aber bei E-Mail Marketing geht es eben sehr viel um die Strategie an sich dahinter. Weniger um die Plattform selbst. Wobei wir sie trotzdem nicht außer Acht lassen dürfen.
Die ganze Thematik AI/ Künstliche Intelligenz wird immer wichtiger und auch die E-Mail Marketing Software beeinflussen. Predictive Sending ist erst der Anfang davon, was diese schlauen Programme lernen und uns zur Verfügung stellen werden.

Die nächste Thematik ist Voice. Alles was über Stimme funktioniert, wird mehr und mehr kommen. Google, Alexa, Siri & Co sind da erst der Anfang. Ja, Video ist groß. Aber wir kleben hier immer am Bildschirm. Können nichts parallel machen. Mit einer Stimme im Ohr geht parallel quasi alles. Und so wird es kommen, dass wir uns E-Mails vorlesen lassen, statt sie selbst zu lesen.
Was fürs Design sehr wichtig werden wird. Wie liest man z.B. Bildblöcke vor? Es muss vorlesbar sein. Ein weiterer Grund für einfache Text-Mails.

Insgesamt ist klar: Die Technik wird sich rasant weiter entwickeln. Es liegt an uns mitzuhalten, ehe uns andere überholen. Außerdem gilt es die Möglichkeiten der Software, die sie uns bietet und bieten wird, auch tatsächlich zu nutzen.

Links zur Podcastfolge E-Mail Marketing

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