Eine Community aufbauen in 3 Schritten

Du willst dir eine Community aufbauen – willst du, wirklich?

Das ist, glaube ich, der erste und wichtigste Punkt. Eine Community braucht Pflege und vor allem deine Aufmerksamkeit. Wenn du eigentlich gar keine Lust hast, dich den lieben langen Tag mit deiner Community auszutauschen – lass es. Das ist okay und gar nicht verwerflich. Doch man wird es dir anmerken, wenn du versuchst etwas zu erzwingen und all das anfängst, weil du glaubst, dass du es musst.

Brauchst du eine Community? Höre es dir als Audio an oder sieh dir das Video dazu an:

Was sind DIE 3 wichtigsten Dinge beim Community Aufbau?

Wenn du aber richtig bock hast und on fire bist, legen wir jetzt los! 🔥Eine Sache möchte ich aber vorher noch anmerken: Eine Community baut sich nicht in einer Woche auf. Das braucht Zeit. Es braucht Zeit das Vertrauen zu gewinnen. Also mache dir einen Plan. So einen richtigen. Wie wärs mit 90 Tagen? 90 Tage voller Fokus auf die eine Aufgabe, die dich in Sachen Community Aufbau vorwärts bringt. Ist es eine Challenge? Ein Freebie? Jede Woche ein neuer Blogpost?

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1. Beantworte alle Kommentare, E-Mails und gehe auf jede einzelne Direktnachricht ein

Das klingt jetzt erst einmal sehr banal und irgendwie auch selbstverständlich. Aber ganz viele machen das nicht. Reagieren erst Tage später auf eine Frage aus der Community oder antworten nicht auf Direktnachrichten. Sei persönlich (nicht privat). Aber sei persönlich und versuche es auch auf andere Weise. Schicke doch mal ein Video per Mail zurück oder eine Sprachnachricht mit persönlicher Anrede in einer Direktnachricht. Es geht darum, dass deine Community weiß, dass du wirklich für sie da bist und du dich für ihre Herausforderungen interessierst.

Wir haben zum Beispiel in einer März-Aktion 15 Minütige „Business Power Calls“ gemacht. So konnte unsere Community ihre Business-Frage stellen und wir haben sie in 15 Minuten beantwortet. Weißt du, was daran das schöne ist? Du lernst deine Community kennen, weißt genau, was ihre Herausforderung ist und auch sie lernen dich besser kennen.

2. Sei sichtbar mit deinem Online Business

Sichtbarkeit ist das A und O. Wir können es gar nicht genug betonen. Wenn du dich nicht zeigst – wie soll dich dann jemand sehen, dich wahrnehmen, dich als Expertin wahrnehmen und zu dir Vertrauen aufbauen. Es ist so, so, so wichtig, dass man dich da draußen sieht. Wie genau du sichtbarer werden kannst, haben wir dir hier einmal aufgelistet.

Ein Profilbild und Bilder von dir im Feed

Das klingt zu einfach? Weißt du, wie oft wir ein Logo sehen und gar keine Bilder von der Person im Feed? Wir schreiben häufig Nachrichten mit jemandem hin und her und wissen eigentlich gar nicht, wer diese Person ist. Selbst, wenn du einen Online Shop hast und deine Produkte im Feed zeigst, zeig auch dich ab und zu. Zum Beispiel wie du Ideen für neue Produkte sammelst. Zeige dich im Entstehungsprozess. Denn wir bauen immer Beziehungen zu Menschen auf, nicht zu Dingen.

Kommentiere und Interagiere mit anderen Accounts

Ganz wichtig, nicht irgendwelchen Accounts. Suche Accounts, die deinen Lieblingskunden entsprechen. Kommentiere ehrlich und sieh dir den Beitrag wirklich an. Ein Hey oder Emoji reicht nicht aus. Versuche wirklich einen wertvollen Kommentar zu hinterlassen und zeige Interesse. Du kannst zum Beispiel schon mal schauen, wer deine Beiträge liked und besonders häufig kommentiert. Um da eine Routine rein zu bekommen, kannst du dir diesen Account zum Beispiel auf Instagram in einem Ordner „Community“ abspeichern, um immer wieder zu schauen, was es bei deiner Community neues gibt, um bei ihnen zu kommentieren und zu liken.

Mache Videos und Livestreams

Bei mir begann alles mit Livestreams. Die ersten waren super kurz und ich war unheimlich aufgeregt, doch ich war da und die Community fand es toll, mich live zu sehen und ich habe mich gefreut, mich mit ihnen auszutauschen. Du kannst inzwischen auf so vielen unterschiedlichen Plattformen live gehen: Instagram, Facebook, YouTube und Vimeo. Letzteres machen wir auch sehr gerne und embedden den Livestream auf unsere Website. So können wir alle dort hinleiten, auch die, die kein Soical Media haben. Wenn du noch nie einen Livestream gemacht hast, kommen hier ein paar Ideen, worüber du deinen ersten Livestream machen könntest.

  • Zeige deinen Arbeitsplatz
  • Suche dir drei Fragen heraus, die dir besonders häufig gestellt werden. Falls du noch nicht so viele Fragen hast, erstelle einen Post oder einen Frage-Sticker in deiner Instagram Story, um deine Community zu fragen und auch gleich auf deinen Livestream aufmerksam zu machen. Und beantworte diese Fragen dann im Livestream.
  • Mache etwas mit deiner Community gemeinsam: Handlettering, ein DIY, zeichnen, nähen, etc.
  • Mache einen Livestream mit jemand aus der Community gemeinsam

 

3. Liefere Mehrwert für deine Community

Damit dich deine Community als Expertin wahrnimmt, musst du ihnen Mehrwert liefern. Was für Möglichkeiten gibt es hier? Du kannst unterschiedliche Formate nutzen, zum Beispiel Video-Content, einen Podcast, über Blogposts und wie gesagt auch Livestreams. Dafür könntest du auch eine Gruppe auf Slack oder Facebook erstellen, wo du die Community zusammenbringst und sie sich auch untereinander austauschen können.

Eine weitere Möglichkeit, um deiner Community Mehrwert zu liefern, ist eine Challenge, bei der deine Community mitmachen kann. Oder du erstellst monatlich ein Freebie, das deine Community über den Newsletter erhält (jup, DSGVO beachten und transparent sein ;)). Ein Freebie, das EIN Problem deiner Community löst.

Den genauen Ablauf und die Planung einer Challenge findest du hier in diesem Blogpost sowie 15 weitere Ideen für die Erstellung eines Freebies.

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