Die passenden Tools für deine 4 Business Phasen

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Gerade am Anfang sieht man manchmal den Wald vor lauter Bäumen nicht: Tausende To-Dos, für jedes wird ein anderes Tool empfohlen und bei der Hälfte hat man kaum verstanden, wie es in der Gesamtstrategie dein Business unterstützt.

In dieser Folge habe ich dir einmal detailliert aufgeschlüsselt, welche Tools in welcher Business Phase wirklich wichtig sind, um zu starten und Schritt-für-Schritt zu wachsen.

Ich  habe dir alle Phasen nochmal in einem PDF zusammengefasst und übersichtlich aufgedröselt. Du kannst es dir weiter unten herunterladen.

Die wichtigsten Tools in jeder Business Phase

Business Phase 1: Dein Online Business Start

Also… du hast gerade gestartet (dafür an dieser Stelle erst einmal ein dickes, fettes Wooooop!) und irgendwie findest du an jeder Ecke ein neues Tool, dass gerne verwendet werden möchte. Aber was brauchst du wirklich?

Wenn du wie ich bist, ein kleiner Geek eben, dann hast du hier richtig FOMO nicht die richtige Software zu verwenden und hast Angst, es könnte immer ein noch besseres geben. Außerdem siehst du bei anderen Expert*innen, was sie alles so verwenden und denkst dir gleich „Das brauche ich auch!”. 

Kommt dir bekannt vor? Been there. Done that. 

Deshalb an dieser Stelle zum Start: Alles wird gut. Und nein, du brauchst nicht fünfhundert verschiedene Tools. Dein Unternehmen durchläuft unterschiedliche Phasen. Vom Aufbau bis hin zum Automatisieren. Je nach Phase, andere Tools. Was sollst du dich um Evergreen Webinar Software kümmern, wenn du noch nicht einmal ein Produkt hast?

In Phase 1, der absoluten Aufbau-Phase, empfehle dir 3 Dinge:

1. E-Mail Marketing System:

So kann aus deinen Followern (die du dir in dieser Phase aufbaust) so schnell wie möglich AbonnentInnen werden. Gleich zum Start eine Liste aufzubauen ist so, so wertvoll. Es sind diese AbonnentInnen, die dich von Anfang an begleiten, die dann, wenn du in einer nächsten Phase ein Produkt launchst, am ehesten auch zu KundInnen werden.

Wir nutzen dafür ActiveCampaign. Der Vorteil? Es wächst mit deinen Bedürfnissen mit. Am Anfang brauchst du die Profi-Add-ons noch nicht unbedingt, kannst sie aber später dazu buchen und musst nicht daher gleich das System wechseln.

Kurz Off Topic in Sachen Mindset:
Für den Fall, dass du jetzt gleich nachschaust, was welche Software und Technik kostet. Wir hören es SO oft: „Das ist mir zu teuer. So viel kann ich nicht dafür ausgeben” und dann im Anschluss „Gibt es nicht auch was kostenloses?”.

Klar, gibt es bestimmt. Aber meistens kann das dann auch nicht wirklich was.

Frage an dich: Mit solchen Aussagen, bist du der Kunde/ die Kundin, die du dir wünscht? Bist du selbst dein eigener Lieblingskunde?

Wie willst du Kunden anziehen, die bereit sind für dich und deinen Mehrwert Geld auszugeben, wenn du selbst nicht so denkst?

Software bietet dir Mehrwert. Es ist eine Investition in dich und dein Unternehmen. Es macht dich schneller oder weniger fehleranfällig oder gewinnt neue und mehr Kunden.

Okay. So viel dazu. Das musste kurz sein. 😉

2. Landingpage:

Du brauchst zum Start keine aufwendig gestaltete Website. Eine Landingpage, auf der das Anmeldeformular zu deinem Newsletter steht (mit verlinktem Impressum und Datenschutzerklärung versteht sich), reicht vollkommen aus. Und selbst, wenn es eine Website werden soll: am Anfang reicht ein Onepager. Ich weiß, alle Webdesigner werden jetzt den Kopf schütteln und ja eine Website ist wichtig, aber es soll dich nicht davon abhalten loszulegen.

Du weißt ja: List Building is Business Building! 😉 

Die Landingpage kannst du mit folgenden Tools aufbauen:

  • ActiveCampaign: In der Plus Variante lassen sich mit ActiveCampaign auch Landingpages erstellen. Warum nicht alles in einem haben?
  • Leadpages: Der wohl bekannteste , reine Landingpage Builder.
  • Instapage: Haben wir eine ganze Weile genutzt. Bis dann Active Campaign Landingpages integriert hat und wir uns die doppelten Kosten sparen wollten.
  • WordPress.org: Eigentlich für reine Websites gedacht, kannst du auch Landingpages erstellen, wenn du bei Template “Blank” einstellst. 

 

3. Ein Freebie:

Der sogenannte Lead Magnet, um neue LeserInnen anzuziehen. Du schaffst damit einen Anreiz sich auf deinem Newsletter anzumelden. Das kann ein PDF sein, eine Audio-Datei, ein E-Mail Kurs, eine Vorlage usw. 

Worauf du bei der Freebie Erstellung achten solltest, habe ich einer früheren Folge ausführlich erklärt. Ich verlinke sie dir in den Shownotes.

Wenn dein Freebie z.B. ein PDF wird, kannst du es easy mit Canva erstellen, ein Tutorial dazu findest du hier: Tutorial – wie du dein Freebie mit Canva erstellst.

Das Freebie kannst du dann zum Beispiel bei WordPress in die Mediathek, Dropbox oder Google Drive legen und den Link dann in deine E-Mail setzen, die neue LeserInnen nach Anmeldung für das Freebie erhalten.

Zusammenfassung:

So far so good! Das sind die 3 Dinge, die du zum Start brauchst. Eine E-Mail Marketing Software wie ActiveCampaign, einen Landingpage Builder zum Beispiel WordPress und Canva für deine Freebie Erstellung.

Wichtig ist an diesem Punkt, dass du Content erstellst, der zu deinem Newsletter leitet. 

Business Phasen Übersicht - Johanna Fritz PDF

Zu jeder Business-Phase die passenden Tools

 

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Business Phase 2: Das erste Geld verdienen

In Phase 2 sind auch alle Tools aus Phase 1 noch relevant. Was hier jetzt hinzukommt ist tatsächlich deine Website und ein kleines Produkt. 

1. Umfrage:

In dieser Phase geht es darum deine LieblingskundInnen noch besser kennenzulernen, um ihnen Mehrwert durch Produkte anzubieten, den sie sich wirklich wünschen. Umfragen sind also an dieser Stelle genau das richtige, um mehr zu erfahren. Wir nutzen dafür die Software Typeform, als kostenlose Variante kannst du auch Google Forms nutzen. Du kannst eine Umfrage auf Social Media machen oooooder … noch besser sogar, über deinen Newsletter. Die Umfrage kannst du zum Beispiel auf deiner Danke-Seite oder in dier Willkommenssequenz platzieren.

Frage sie nach ihrer Herausforderung und womit du helfen kannst. Das hilft dir insbesondere im nächsten Schritt weiter …

2. Produkt-Host und Zahlungsanbieter:

Es geht an dein Produkt. Das kann zu Beginn ein kleines Produkt sein, wie ein E-Book, eine Vorlage, Audio-Dateien oder ein E-Mail Kurs. Es geht hier vor allem darum, zu segmentieren, wer bereit für den nächsten Schritt ist. Digitale Produkte kannst du wunderbar über die Plattform elopage anbieten. So brauchst du nicht noch einen extra Zahlungsdienstleister, einen Shop auf deiner WordPress Seite oder ähnliches. elopage ist ein All-In One Tool. Du hast einen Shop, lädst dein digitales Produkt hoch und nach Kauf passiert der Rest wie Rechnungserstellung und Übermittlung, sowie Zusendung der Download-Datei automatisch.

3. Website:

Jetzt geht es ran an die Website Erstellung. Auch hier: Mache es dir nicht kompliziert. Starte mit einer einfachen Start-Seite, oben mit einem Bild von dir und einer Headline, darunter dein Freebie, ein Abschnitt mit hilfreichem Mehrwert und einem kurzen Abschnitt über dich. 

Wir empfehlen dafür WordPress.org, einen Domain-Anbieter und das Divi Theme. Damit hast du auch einen visuellen Builder am Start und kannst die Website auch allein umsetzen.

WordPress ist die bessre Wahl gegenüber jeglichen Page-Buildern, weil du hier sehr flexibel bist. Wir merken in der Community immer wieder, dass es Herausforderungen mit dem embedden von Codes, usw. gibt, wenn nicht WordPress verwendet wird. 

Ansonsten: Such dir dafür Hilfe. Es gibt so wunderbare WebdesignerInnen da draußen, die dich gerne unterstützen. 

4. Eine Bühne:

Social Media Plattformen sich nicht Suchmaschinen basiert, wodurch deine Inhalte nicht über eine Suche gefunden werden können. Blogartikel, YouTube Videos, Pinterest Pins und Podcasts dagegen schon. Als Podcast Host nutzen wir übrigens Buzzsprout

Suche dir eine Bühne auf der du regelmäßig (einmal wöchentlich) Content erstellst und dich als Expertin positionierst. Auch hier kannst du wieder zu deinem Freebie leiten und von deinen Social Media Kanälen auf deinen Content leiten. Website Traffic wird insbesondere für die nächste Phase wichtig. 😉 Ich sag nur Facebook Pixel. 

Zusammenfassung: 

Damit haben wir auch die nächsten vier Tools in dieser Business Phase abgehakt: Ein Umfrage-Tool wie Typeform oder Google Forms, um mehr über deine Newsletter AbonnentInnen zu erfahren, einen Produkthost und Zahlungsanbieter wie elopage, deine Website zum Beispiel über WordPress.org und deine Bühne, entweder einen Blog (ebenfalls auf deiner Website), einen Podcast oder einen YouTube Kanal.

Business Phase 3: Dein Produkt Launch

Du baust weiter Vertrauen auf, füllst deine Newsletter Liste und damit bewegen wir uns hin zu deinem ersten größeren Produkt. Einem Onlinekurs oder Mitgliederbereich zum Beispiel und damit auch zu deiner ersten Launch-Phase. Whoop! Der erste Launch ist so spannend, ach was sag ich: Launchen macht einfach Spaß und ist immer wieder anders, herausfordernd und aufregend.

Was brauchen wir dafür als Basis? 

Altbekannte Tools aus Phase 1 und 2: Einen Onlinekurshost und Zahlungsanbieter (oder beides in einem), Landingpage und ein E-Mail Marketing System.

Was kommt hinzu?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten zu launchen: 

Zum Beispiel über eine dreiteilige Video-Serie, Livestreams oder ein klassisches Webinar.

1. Video-Host:

Zuerst müssen die Videos irgendwo abliegen. Zum Beispiel als privates Video bei YouTube oder Vimeo. Wir sind Fans von Vimeo: Du kannst das Video einfach austauschen und der Link bleibt derselbe, du kannst Call to Actions einfügen – bei Livestreams kannst du Q&A’s machen, bei denen die Fragen eingeblendet werden. Also hier ist Sachen Interaktion einiges möglich. 

Die Videos kannst du dann entweder per Mail versenden, auf eine Website einbetten oder in einen kostenlosen Kursbereich hochladen, um die Videos für deine TeilnehmerInnen bereitzustellen.

2. Livestreams:

Ganz ehrlich? Kein Launch ohne Livestreams. Es gibt keine bessere Variante, um dich mit deiner Community zu vernetzen.

Ob du diese auf Instagram machst oder auf Facebook oder wieder via Vimeo direkt auf deiner Website – das bleibt dir überlassen.

Eine Software dürfen wir hier aber nicht vergessen und das ist Zoom: Darüber kannst du sehr einfach live gehen. Auch mit anderen Teilnehmern. Bildschirm teilen, Whiteboard und Chat-Funktion… all das macht deinen Launch zu einem interaktiven Ergebnis.

3. Webinar Software:

Das gute alte Webinar! Wir nutzen dafür die Software Webinarjam. Für dich genau das richtige, wenn du direkt steil gehen möchtest: mit Chat-Funktion, Produkt Pitch, Slide Upload und und und. Das ist mit das Beste an der Plattform. Du kannst während deines Pitchs das Produkt einblenden und mit einem Button zur Salespage / Verkaufsseite leiten. Wenn es an die Follow-up E-Mails geht ist Webinarjam außerdem spannend, weil du es direkt mit ActiveCampaign verknüpfen kannst. Über angelegte Tags wie “Live dabei”, “Webinar verpasst” oder “Replay angesehen”, kannst du die TeilnehmerInnen individuell erreichen und mit verschiedenen E-Mails abholen.

Aber es muss auch nicht gleich zum Start fancy sein. Die einfachere Variante wäre ein Zoom-Webinar. Auch hier gibt es einen Chat und eine Q&A Section.

Zusammenfassung

Du brauchst eine Salespage, über die dein Produkt gekauft werden kann, je nach Launch-Content eine Video-Plattform wie YouTube oder Vimeo, Lives wie z.B. mit Zoom und eine Webinar-Software.

Business Phase 4: Automatisierung

Die Königsdisziplin und das, was dir am Ende wirklich mehr Zeit verschafft (neben Team-Aufbau), weil du die ganze Zeit Einnahmen hast und das ganz unabhängig von dir. 

Es geht um Automatisierung. In der klassischen Variante bedeutet das, es laufen durchgehend Ads zu einem kostenlosen Webinar von dir, in dem du Mehrwert gibst und am Ende dein Produkt pitchst. Zum Beispiel zu einem Selbstlerner Onlinekurs. Du kannst dazu eine Community anbieten, die allerdings betreut werden muss, von dir oder deinem Team, du könntest auch einmal im Monat eine Live Q&A machen oder du bietest dazu keine Betreuung an.

Am Ende ist es deine Entscheidung, wie du das ganze aufbaust, wie sehr du dich rausziehst. Doch Automatisierungen sind definitiv etwas, das deinem Business zu Wachstum verhelfen.

1. Webinar Software mit Automatisierungsfunktion

Wenn du schon öfter gelauncht hast (und ich empfehle wirklich nicht direkt am Anfang zu automatisieren), kommt gar nicht mehr so viel an neuen Tools dazu. Unsere Automatisierungen laufen über Everwebinar, das gehört mit zu Webinarjam. Du könntest also auch ein Live gehaltenes Webinar automatisieren. 

2. Angebote zeitlich begrenzen

Auch bei automatisierten Webinaren ist es wichtig eine Deadline zu setzen. Es ist eine klare Entscheidung: Ja oder nein? Möchtest du den Weg weiter gehen? Wer nicht vor die Wahl gestellt wird, verschiebt es gerne auf später. Und dann?

Ist es genauso schnell wieder vergessen. Die Dringlichkeit kannst du mit Tools wie Deadline Funnel umsetzen.  

3. Facebook Ads

In dieser Phase kommst du um bezahlte Werbung nicht mehr herum. Ach was sage ich “darum herum”. Das Thema Mindset Shift hatten wir ja schon vorne angesprochen. Facebook Ads sind kein Spielautomat, bei dem du hoffen musst, dass unten was rauskommt. Viel mehr ist es, mal wieder, eine Investition in dein Unternehmen, um noch mehr tolle Menschen zu erreichen und somit zu wachsen.

Bei einem Live Launch öffnest du offiziell die Türen, machst richtig Wirbel und Party und alle wissen: Jetzt kann ich das Produkt kaufen. Bei Automatisierungen bewirbst du nicht die ganze Zeit das Webinar nach außen, sondern eher über die Ads und das Produkt kann auch nur über das Webinar gekauft werden. 

Das war’s!

Frage dich selbst: In welche Phase stecke ich und was brauche ich wirklich Sachen Software?

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