Content erstellen, der verkauft – in 3 Schritten

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Die Traum-Vorstellung von uns allen, oder? Content erstellen, der verkauft! Funktioniert das? Jein. Es ist nicht nur ein einzelner Post, der dir die Umsätze bringt.

Wir sprechen deshalb heute über drei Faktoren:

  • Timing
  • Der richtige Content
  • Die passende Ansprache

Bist du bereit, Content zu erstellen, damit dein Onlinekurs Launch durch die Decke geht?

Sicherlich hast du in deinem Launch schon einmal deinen Onlinekurs vorgestellt, den Link zu deinem Angebot geteilt und Testimonials zu Wort kommen lassen. Das Ergebnis: Weniger Interaktion, die Storyviews gehen runter – diese Beiträge performen weniger schlechter, als sonst.

DAS ist nicht der Content, der verkauft. Das überrascht dich vermutlich weniger, oder? Die viel wichtigere Frage ist dann, bei welchem Content klirren dann die Taler?

Sprechen wir über den ersten Faktor:

 

Das richtige Timing deines Sales-Contents

Dein Sales-Content beginnt nicht in deiner Launch-Phase. Also dann, wenn der Kurs tatsächlich gebucht werden kann, sondern viel, viel früher. 

Noch bevor du zu deinem Webinar einlädst. 

Dein Sales-Content beginnt 2–3 Monate vor deinem Launch

Das hat zum Ziel deine Community richtig darauf vorzubereiten und die passenden Menschen anzuziehen, die sich dann zu deinem Webinar anmelden werden. Das Stichwort hier heißt: Vertrauen aufbauen.

Jemand, der dich gerade erst kennenlernt, wird nicht sofort die Entscheidung treffen, bei dir zu buchen. Das ist ein Prozess, den du begleitest. Vom ersten Kontakt-Punkt, zum Problem-Bewusstsein bis zum Kennenlernen deines Lösungsansatzes und Onlinekurses.

Du teilst also in verschiedenen Phasen deines Launches unterschiedlichen Content! 

Pass auf, wir legen los.

Der Inhalt deines Sales-Contents

Rollen wir das einmal von etwas weiter vorn auf: In deiner Community befinden sich die unterschiedlichsten Menschen, richtig? Manche starten gerade erst mit dem Thema, andere sind schon fortgeschrittener und wieder andere, wissen noch nicht einmal, dass das bald zu ihrem Thema werden wird. Sie folgen dir vielleicht aus anderen Gründen. 

Man spricht hier von verschiedenen Awareness-Phasen. Ich zähle dir das hier einmal auf. Du findest all das aber auch noch auf dem Blog zum Nachlesen. Den Link dazu haben wir dir in die Shownotes gesetzt.

Die Awareness-Phasen

  • Phase: Unaware – Hier besteht noch kaum Bewusstsein für die Thematik. Dein Content dient dazu, ein Bewusstsein für das Problem zu schaffen. 
  • Phase: Problem Aware – Sie sind sich dem Problem bewusst und beginnen nach Lösungen zu suchen. 
  • Phase: Solution Aware – Sie kennen ihre Herausforderung und wissen, was die Lösung dafür wäre. Sie stoßen aber immer wieder an ihre Grenzen, das selbstständig aufzulösen.
  • Phase: Product Aware – Sie kennen bereits deinen Onlinekurs und wissen, dass er sie dabei unterstützt, ihre Herausforderung zu lösen.
  • Phase: Most Aware – Ready to buy.

Was du in deiner Launch-Phase nicht willst: Menschen davon überzeugen müssen, dass dein Onlinekurs das Problem löst, das sie haben oder noch schlimmer – ihnen aufzeigen, DASS sie ein Problem haben.

Das bedeutet in deinem Launch sollte dein Content folgende Menschen ansprechen:

  • Sie wissen, dass sie eine Herausforderung / ein Problem haben
  • Sie haben bereits von der Lösung für diese Herausforderung gehört
  • Sie wissen, dass du ihnen helfen kannst

Außerhalb deines Launches ist es deine Aufgabe, Bewusstsein für das Problem zu schaffen. Du holst also eher diejenigen ab, die noch gar nicht wissen, dass das Thema für sie relevant sein wird. Sie kennen ihr Problem noch gar nicht.

Nehmen wir hierzu mal ein Beispiel

Du hast einen Onlinekurs für Online-Hundetraining. Unser Lieblingsbeispiel hehe.

Du sprichst also gezielt diejenigen an, die einen Hund haben und mit ihm trainieren wollen. 

VOR deinem Launch ist es deine Aufgabe, Problem-Bewusstsein zu schaffen. Heißt also Content zu erstellen, der ihnen zeigt, dass es zum Beispiel nicht normal ist, wenn der Hund immer hochspringt oder auf andere Hunde zurennt und so weiter … du zeigst also – Hey, hier besteht Handlungsbedarf. 

In deiner Pre-Launch-Phase gehst du dann auf das Lösungsbewusstsein ein. Das bedeutet, sie kennen bereits den ein oder anderen Lösungsansatz, damit der Hund nicht immer wieder hochspringt, wissen aber nicht, WIE genau sie das umsetzen sollen oder es hat bisher noch nicht so richtig geklappt. 

Hier holst du sie ab und leitest sie dann zum Beispiel auf deine E-Mail Liste, zu deinem Freebie oder später zu deinem Webinar und erwähnst immer wieder deinen Onlinekurs. Auf der E-Mail holst du dir dein erstes JA ab. Es ist ein „ich will mehr wissen und bin bereit, die Herausforderung anzugehen”. Wer das gar nicht möchte, wird sich nicht eintragen. Und das ist wichtig für dich und deine Launch-Vorbereitung sowie für ihre spätere Kauf-Entscheidung.

Hier ein weiteres Beispiel, wie das Ganze dann in einem Instagram Post aussehen könnte.

Was soll ich in meinem Onlinekurs Launch posten? Content Beispiel von Johanna Fritz

Das Post-Beispiel leitet auf die 21-Tage Newsletter Challenge hin. Der Post holt zunächst diejenigen ab, die sich schon in der Phase befinden, in der sie sich der Lösung bewusst sind. Wen wir hier erst überzeugen müssten, dass eine E-Mail Liste der heiße Sch*** ist, würde im Anschluss nicht die Challenge buchen. Also holen wir diejenigen ab, die bereits wissen, dass eine E-Mail Liste langfristig dazu führt, dass der Onlinekurs Launch erfolgreich ist. 

In dem Post gibt es Beispiele für verschiedene, außergewöhnlichere Lead Magnet, um die Liste aufzubauen. Danach findet eine Überleitung statt: „Hey, wozu all das eigentlich?“ Hier kommt unser Best Practice Beispiel ins Spiel, in dem wir durch einen Lead Magnet im Dezember 2021 22.000 Euro Umsatz erzielt haben. Im Handlungsaufruf leiten wir auf eine Podcastfolge bzw. einen Blogpost, in dem man mehr über dieses Beispiel erfährt. Darin leiten wir ebenfalls zur 21-Tage Newsletter Challenge.

Die zweite Call to Action ist für diejenigen, die schon Most Aware und damit ready to buy sind. Sie klicken direkt zur Newsletter Challenge. Für alle anderen schafft das Product Awareness. Heißt, sie haben schon mal von der Challenge gehört und wissen grob, was das Ziel des Kurses ist.

Video Training: Wie du 2023 Onlinekurs Kunden gewinnst - das Live Launch System by Johanna Fritz

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Wie du 2023 Onlinekurs Kunden gewinnst

Finde heraus, welchen einen Baustein du bisher immer übersehen hast und warum du nach diesem Video-Training alles anders machen willst, als bisher.

Achtung an dieser Stelle:

Sei nicht Wikipedia

Es geht darum, die richtigen Fragen zu beantworten und nicht irgendwelche, bis ins kleinste Detail darzulegen. Du bist NICHT Wikipedia. Dein kostenloser Content dient nicht dazu, all ihre Fragen zu beantworten, sondern Vertrauen aufzubauen, dich als Expertin zu positionieren und ein Bewusstsein für die Lösung ihrer Herausforderung zu schaffen. Du zeigst an dieser Stelle, warum DU mit deiner Lösung die richtige bist, um ihnen zu helfen. Denn wer einmal das Problem erkannt hat, begibt sich auf die Suche nach Lösungen, nach Ansätzen, nach Antworten. Zeige ihnen den Lösungsweg auf. 

Die Aufgabe deines kostenlosen Contents ist nicht für sie herunterzubrechen, WIE sie ihr Problem lösen.

Wir geben dir hier gerade auch nicht ein Workshop und Content Plan an die Hand, welchen Content du in deinem Launch erstellen solltest. Den gibt es ausführlich in unserem Online Durchstarten Programm.

Es geht darum, sie auf ihrer Reise zu begleiten. Von dem ersten “Aha, deshalb ist das bei mir so” über “Okay, so könnte ich das Problem lösen” zu “Du kannst mir dabei gezielt helfen”. 

In dieser Podcastfolge zum Beispiel hast du nicht gelernt, WIE du Content erstellst, der verkauft, sondern vor allem erkannt, warum dein Content bisher vermutlich noch nicht verkauft hat. Wir haben dich also bei deinem Problem abgeholt “Über mein Content wird nicht gekauft” zu “Ich muss darauf achten in welcher Bewusstseins-Phase sich meine Community befindet und den Content gezielt danach ausrichten”. 

Vielleicht raucht dir jetzt etwas der Kopf, deshalb kommen wir noch zum letzten Faktor:

 

Die Ansprache deines Sales-Contents

Schnapp dir Stift und Papier oder öffne deine Notiz-App. Notiere dir einmal genau, was deine Community wissen muss, um am Ende deinen Onlinekurs buchen zu können.

Welcher Glaubenssatz steht im Weg? Welches Problem müssen sie erkennen? Wie schaffst du Vertrauen, dass deine Lösung die richtige für sie ist? Welche Testimonials kannst du dafür einsetzen?

All das ist ein überwältigender Prozess und wenn das hier nicht ordentlich aufgeschlüsselt wird, mündet das darin, dass einfach irgendwas gepostet wird. Das willst du vermeiden.

Investiere daher Zeit in die Basisarbeit. Versuche dich wirklich in deinen Lieblingskunden hineinzuversetzen. Um beim Beispiel Online Hundetraining zu bleiben. Wie ist das für den Hundehalter oder Hundehalterin, wenn er / sie mit dem Hund spazieren geht? Wie fühlen sie sich? In welcher Situation befinden sie sich, wenn sie schon versucht haben, selbstständig mit dem Hund zu trainieren? 

Du bist die Lösungsgeberin, deshalb vergessen wir manchmal außerhalb dieser Bubble zu denken und sich mehr in diejenigen hineinzuversetzen, die wir eigentlich erreichen wollen, um ihnen zu helfen.

Wir heben deinen Content auf ein neues Level und erarbeiten die Strategie für deinen Onlinekurs Launch in 2023

Nimm dir einmal die verschiedenen Phasen zur Hand und ordne das, was du dir notiert hast, diesen Phasen zu. Du weißt jetzt, dass Phase eins und zwei zwischen deinen Launches stattfindet, während Phase drei bis fünf in deiner Pre-Launch Phase bis in die Launch-Phase hinein relevant wird. 

Du merkst, also: Es ist kein einzelner Post, der am Ende die Umsätze bringt, sondern verschiedene Bausteine deines Contents, die passende Ansprache, das Beantworten der richtigen Fragen und das Hinleiten auf deine E-Mail Liste.

DEINE TAKEAWAYS AUS DER FOLGE

Schaffe ein Bewusstsein für das Problem deiner Community und führe sie hin zum Lösungsansatz
Leite sie auf deine E-Mail Liste
Beginne frühzeitig, mit dem passenden Content
Erstelle eine Liste mit den Herausforderungen und Fragen deiner Community in den unterschiedlichen Phasen

Links zur Folge:

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Wie du Social Media und Blog Content erstellst, der auch wirklich verkauft by Johanna Fritz

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