Büro vs. Homeoffice für Kreative & Illustratoren

Gleich vorweg: heute gibt es hier kein Richtig oder Falsch. Das ist eine rein subjektive Sicht auf das Thema Homeoffice – Ja oder Nein.

Da ich beides ausprobiert habe und immer wieder mal einige von euch überlegen, ob sie den Schritt „raus aus dem Zuhause” wagen sollen…

Mein Hintergrund: Ich habe nie an einem regulären Arbeitsplatz gearbeitet, im klassischen Sinne. Mein Arbeitsplatz war während meines Kommunikationsdesign Studium mein Wohnzimmertisch & Couch mit Laptop. Später wanderte ich in eine Ecke mit Schreibtisch und iMac im Schlafzimmer. Dann ins eigene Büro in unserer Wohnung. Und das dann sehr lange. Insgesamt elf Jahre lang. Bis ich letztes Jahr, im Sommer 2016 aus meinem Homeoffice raus bin. In ein „richtiges” Büro in einem Haus, in dem auch Texter, Fotografen, eine Werbeagentur, ein Kunstbuchverlag, 3D-Spezis und Grafiker sitzen. SO toll.

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Mit welchen Zeichen-Tools alles begann

Zeichen-Tools

Eine Frage die mich immer und immer wieder erreicht ist, womit, also, mit welchen Programmen, Stiften & Co ich eigentlich habe, bzw. was ich denn damals so hatte, als ich angefangen habe.

Nun jaaaaa… als ich angefange habe… das war 2005. Eeeeek. Steinzeit, Na gut, nicht ganz.

Aber es gibt heute so vieles, was es damals noch nicht gab. Was aber gleich bleibt, ist der Ausgangspunkt. Denn für gewöhnlich fangen wir alle an mit Stiften und Wasserfarben. Später rüsten wir auf zu Dingen wie Copics (wie Filzstifte, nur sieht man bei ihnen diese Striche nicht, weil sie auf Alkoholbasis funktionieren) und Aquarellfarben.
Von Copcis habe ich tatsächlich das allererste Mal im Studium selbst gehört und habe damit mein erstes Kinderbuch im Illustrationsunterricht koloriert. Zum Glück war gerade Weihnachten und ich wurde aus allen Richtungen mit diesen Stiften beschenkt 😉

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Einstieg mit Plan

Einstieg mit Plan

Neulich wurde ich von Anwalt Sebastian Deubelli für seinen Podcast „kreativ (ge)recht” interviewt (Findest du jetzt HIER). Und irgendwann wollte er von mir wissen, wie ich das eigentlich gemacht habe… als Illustrator. Wie bin ich das denn geworden?
Die Meisten von euch kennen die Story bereits. Aber heute soll es mehr um dich als um mich gehen. Wie kann DEIN Einstieg in die Illustration aussehen?
Ganz kurz und knapp vorab zu meiner Story, damit du den Hintergrund kennst:

Bei mir war es so, dass ich Kommunikationsdesign studiert hatte. Das Studium sollte drei Jahre lang gehen. Und Ende des zweiten Jahres machte ich mich als Illustratorin selbstständig.

Und hier sind wir auch schon beim Schlüsselpunkt:

Ein Jahr bevor ich meinen Abschluss hatte, machte ich die ersten Schritte in die Selbstständigkeit. Ich baute mir eine Website, ein Portfolio, ich schrieb Verlage an, kontaktierte jeden der irgendwie an Illustration interessiert sein konnte via Xing, trug mich in jedes kostenlose Branchenverzeichnis ein, usw. Facebook, Instagram & Co. waren in 2005 nunmal noch nicht so aktiv da.

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