4 mögliche Gründe, warum du online noch kein Geld verdienst

Wo stehst du gerade in deinem Business? Website und (hoffentlich der) Newsletter stehen? Die ersten Follower auf Social Media sind auch aktiv und du hast dein erstes Produkt veröffentlicht. 

– Doch niemand kauft es…

Wir wollen dir heute vier mögliche Gründe mitgeben, warum du noch kein Geld mit deinem Produkt verdienst, damit du gezielt nachschauen kannst, an welcher Stelle es bei dir vielleicht noch hakt.

Finde heraus, warum dein Produkt niemand kauft: Als Audio oder Video

1. Du versuchst für alle da zu sein

(Kennst deinen Lieblingskunden nicht, hast Angst Kunden zu verlieren)

Wir haben das schon öfter gehört, wenn es um die Definition der Zielgruppe geht. Viele haben Angst davor jemanden auszuschließen und damit die eigene Chance auf Gewinn zu schmälern. Das heißt, du versuchst für alle da zu sein und bist am Ende eigentlich für niemanden da. 

In meinem kostenlosen Workshop gebe ich dazu auch immer gerne verschiedene Beispiele, wie folgendes: Du bist Online Trainer und hast ein 20 Tage Trainingsprogramm erstellt. Hier kommen wir schon zum Kern des Problems, wenn du für alle da bist. Können an deinem Programm sowohl die 20-jährige Studentin, die frischgebackene Mama und der 70-jährige Rentner teilnehmen? Welche Sprache verwendest du, die zu beiden passt? Haben sie alle dieselbe Herausforderung? Wird dein Programm all diesen Herausforderungen gerecht? Haben alle das gleiche Ziel? Oder möchte die Studentin eher das Sixpack und den Knackpo, die Mama den Babybauch loswerden und der Rentner die Rückenmuskulatur stärken?

Spreche deinen Lieblingskunden gezielt an

Du merkst, du wirst (um auf die Angst den eigenen Gewinn zu schmälern zurückzukommen) viel mehr Programme verkaufen, wenn klar ist, wem du damit wirklich hilfst. Du sollst als die bekannt werden, die Mamas hilft, die trotz Kind 10 Minuten nur für sich selbst sportlich aktiv sind und das auch noch effektiv, ohne Fitnessstudio-Stress und stundenlange Workouts.

Verstehst du diesen Ansatz? Deinen Lieblingskunden solltest du von den Werten, über die aktuelle Lebenssituation, bis hin zu den Problemen und täglichen Herausforderungen genaustens definieren.

Kennst du das Spiel Sims? Bei dem man sich verschiedene Personen erstellt, ihre Charaktereigenschaften und Interessen festlegt. Genau so funktioniert auch die Definition deiner Lieblingskunden. Denn wenn du weißt, dass ihr Interesse darin liegt, gesund zu bleiben, wird sie sich nicht davon angesprochen fühlen, wenn du ihr erklärst, wie sie einen Sixpack bekommt. Deine Sprache, dein Branding, deine Themen und dein gesamter Auftritt richten sich an deinen Lieblingskunden.

Du kannst und solltest nicht für alle da sein.

2. Du stehst nicht zu deinem Preis

Preisfindung ist wirklich ein herausforderndes Thema. Welchen Preis soll ich dafür nehmen? Werden meine Kunden das bezahlen? Was, wenn das zu viel ist? Aber mit weniger fühle ich mich nicht wohl und müsste X Programme/Kurse/ Produkte verkaufen.

Punkt Nummer 1: DU bestimmst den Preis, nicht deine Kunden. Das bedeutet auch, dass du am Ende dazu stehen können musst. Einen niedrigeren Preis festzulegen, nur weil eine Person sagt, das ist zu teuer, macht keinen Sinn. Es wird sich für dich selbst nicht richtig anfühlen.

Punkt Nummer 2: Was ist dein Produkt wert? Welches Problem löst du? Oft gilt: Je größer das Problem, desto höher die Bereitschaft zu bezahlen. Stelle dir auch die Frage: Was würde es sie kosten, wenn sie nicht bei dir buchen? Zeit, Geld, Nerven, vielleicht ein Traum, den sie sich ohne deine Zutun nie erfüllen werden.

Punkt Nummer 3: Wer sind deine Kunden? Sind deine Kunden Coaches? Mamas und/ oder Papas? Großunternehmen? Du bestimmst deinen Kunden und damit auch, wie viel sie zu zahlen bereit sind.

Punkt Nummer 4: Du wirst es nicht jedem recht machen können. Das ist am Anfang schwierig, doch das dicke Fell wird nach und nach wachsen und du wirst sagen können: “Okay, kein Problem. Schade, dass wir nicht zusammenkommen, aber das ist mein Preis und du somit aktuell noch nicht mein definierter Lieblingskunde.” Es wird immer jemanden geben, der deinen Preis zu teuer findet und jemanden der sagt, er hätte viel mehr bezahlt.

Was ist dein Preis?

Es geht immer um die Perspektive: Eine tolle Grafik von foundr haben wir auch kürzlich in der Story geteilt. https://www.instagram.com/p/CBHdjkMHX6F/

3. Es ist nicht klar, was du anbietest (Website / Social Media)

Wie sieht dein Auftritt auf deiner Website und auch auf Social Media aus? Die Startseite und auch deine Bio sowie dein Content sollten neuen Besuchern schon in den ersten Sekunden zeigen, worum es bei dir geht. Wir sehen das oft auf Instagram. Dann werden schöne Bilder gepostet und in der Bio stehen mehr die privaten Interessen als das, womit du gezielt hilfst. Man versteht nicht, um welches Thema es bei dir geht.

Gehen wir einmal kurz auf deine Instagram Bio und dann auf den groben Website Aufbau ein. 

Was in deiner Instagram Bio stehen sollte

Du kannst dir vorstellen, dass deine Instagram Bio wie dein Business Statement aufgebaut sein sollte. Das heißt, du beantwortest damit folgende Fragen:

👉  WAS tust du in deinem Unternehmen?
👉  Für WEN tust du es? (Deine Zielgruppe)
👉  WIE tust du es? (Dienstleistungen, Produkte,…) 
👉  Wie HILFST du deinen Kunden damit?

Als Beispiel unsere Bio auf Instagram @byjohannafritz:

Starte und skaliere als Frau dein Online Business
🤓 mit E-Mail Marketing & Funnels
🚀 im Online Durchstarten Programm

Nehmen wir unsere Bio einmal auseinander

Starte und skaliere (WAS) als Frau dein Online Business (WEN)
mit E-Mail Marketing und Funnels (wobei HELFEN wir)
im Online Durchstarten Porgramm (WIE).

Website Struktur

Es ist immer schwer, die eigene Website wieder mit einem frischen Blick zu sehen, deshalb schon mal ein guter Tipp: Lass einfach mal jemand anderen, der deine Website (und dein Business) noch nicht kennt, drauf schauen. Ist erkennbar, was dein Business ist? In welcher Nische du unterwegs bist? Wo man erste Freebies und deine Produkte findet? Ist glasklar, womit und wem du hilfst?

  1. Website Header: Daher, dein Business Statement ist auch hier wichtig und findet im Header platzt. Es ist das, was man als erstes sieht. Der sogenannte “above the fold” Bereich. Dadurch ist sofort klar, wer deine Zielgruppe ist und auch welches Problem du löst.
  2. Kostenlose Angebote: Damit wird sofort klar, womit du helfen kannst. Platziere hier also ansprechend deine Online Workshops, E-Books oder kostenfreie Freebies.
  3. Wer bist du? Danach folgt eine kurze Vorstellung von dir. Wer bist du? Was ist deine Vision und Mission? Setze hier auch Bild von dir ein. Damit kann man viel eher eine Bindung zu dir aufbauen, als wenn man gar nicht weiß, wer hinter all dem steht.
  4. Blogposts: Du hast bereits einige Blogposts aus Themen, die besonders zu den Herausforderungen deiner Lieblingskunden passen? Nehme 2-3 Kategorien heraus und platziere sie dort.
  5. Dein Produkt: Zum Schluss ist hier noch Platz für dein Produkt. Das ist aber nicht zwingend nötig. Viele werden sich zunächst eines deiner Freebies sichern. Achte darauf, dass du dann in deinem Onboarding Funnel auch dein Produkt erwähnst.

Denke immer daran, dass insbesondere deine Startseite dein Schaufenster ist. Sie ist nicht unbedingt für deine Bestandskunden gedacht, sondern für alle diejenigen, die keine Ahnung haben, wer du bist. Die, die zum Beispiel über die Google Suche bei dir landen.

4. Du traust dich nicht zu verkaufen (ersetzen durch Helfen)

Das klingt jetzt hart, aber wenn du nicht darüber sprichst, weiß auch niemand, dass du helfen kannst. Es wartet erst einmal niemand auf dein Produkt.

Es ist so, so wichtig, dass du dich da draußen zeigst. Das, was du tust, womit du hilfst, deine Vision. Ich verstehe, dass dir das Verkaufen schwerfällt. Immer wieder zu sagen, dass du gerade launchst (deshalb bin ich auch ein Fan von maximal zwei große Launches im Jahr und in den anderen zwei Quartalen kleinere Projekte zu haben). 

Fakt ist: nur weil du einmal sagst, dass du Angebot X hast, haben es längst nicht alle gehört. Im Schnitt brauchen wir 7 Kontaktpunkte zu jemandem, bis es zum Kauf kommt. Wusstest du das?

Es kommen wieder neue Follower dazu und du beginnst von vorn zu erzählen, womit du hilfst. DAS ist das Stichwort. Es ist auch das, was in meinem kostenlosen Workshop als häufigstes als absoluter Gamechanger genannt wird. Wenn du verstehst, dass es nicht in erster Linie ums verkaufen, sondern ums helfen geht, hat die ganze Thematik gleich einen ganz anderen Klang. Hier findest du auch nochmal einen ganzen Blogpost + Podcastfolge dazu, in der ich auf dieses Thema nochmal genauer eingehe.

 

Ein Online Business ist ein Marathon, kein Sprint

Hast du dich in einem der Punkte wieder gefunden? Das ist ganz normal. Lass dich nicht entmutigen. Geh weiter. Wir sind uns so sicher, dass du das machst.

Wage mal einen kurzen Blick zurück und sieh, wie weit du bereits gekommen bist. Dein Online Business ist ein Marathon kein Sprint. Es ist nicht irgendwann “fertig”. Es gibt immer wieder etwas Neues zu entdecken, zu lernen, zu optimieren. Und das ist doch auch das Schöne daran, oder?

Also, wenn du Lust hast, weiter auf Entdeckung zu gehen, komm gerne in mein kostenloses Webinar, “Starte und skaliere dein Online Business”, das ich vorher angesprochen habe.

E-Book: in 30 Tagen ins Online Business

Wir möchten dir an dieser Stelle unser E-Book / Hörbuch ans Herz legen. Darin erhältst du den digitalen Fahrplan über 10 Kapitel, um deinen Weg ins Online Business zu starten.

Alle weiteren Infos findest du hier: byjohannafritz.de/ebook (KLICK) 

NEU hier? Lerne Johanna besser kennen.

Johanna Fritz

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